Aus der Amazon.de-Redaktion
Doch statt den Warnschuss zur inneren Einkehr zu nutzen hat Meckel ihre Zwangspause zur Rekonvaleszenz in der Allgäuer Idylle dazu genutzt, über ihren Burnout ein Buch zu schreiben. Und nun tingelt sie neben ihren sonstigen Verpflichtungen zur Abwechslung zusätzlich auch noch als Expertin für die Risiken des Workaholismus durchs Land. Dabei gibt sie sich in ihrem Buch durchaus glaubhaft nachdenklich, selbstkritisch, zerknirscht und geläutert. Anderen zur Warnung und sich selbst zur Mahnung reflektiert sie in Brief an mein Leben über die immer rasanter fortschreitende Flexibilisierung des modernen Lebens, die zu einer wachsenden Überforderung des Einzelnen beitrage. „Menschen funktionieren nicht. Sie leben. Und von Zeit zu Zeit gibt es Dinge, die uns zeigen, dass das Leben endlich ist. Wir bemerken dann, dass es sich lohnt, Ausnahmen und Abstriche zu machen…" etc. pp.
Doch die Koketterie der Autorin mit dem Burnout – „gehört zum erfolgreichen Berufsleben wie das Eigenheim zur Vorbildfamilie“ – und die Verve, mit der sie sich in die Promotion ihres Buches stürzt, künden weniger von Besserung als von Rückfall. Wenn das mal gut geht. – Franz Klotz
Pressestimmen
"Die Kommunikationsfachfrau erzählt offen und schonungslos über ihren eigenen Burnout. Ein Zustand, bei dem sich der Körper abschaltet, weil er einfach nicht mehr kann. In deutlicher und verständlicher Sprache beschreibt Meckel ihr Leben in dieser Zeit. Emotionen, ihr körperliches Befinden und wissenschaftliche Erklärungen wechseln sich ab. Ihre Stimme und die Art, wie sie schreibt, sind exakt aufeinander abgestimmt und passen gut zu diesem Thema." (Bücher )
"Meckel spricht mit klarer, deutlicher Stimme, so dass man ihren Schilderungen wunderbar folgen kann. (...) Alles in allem ein gelungenes Hörbuch, das seine HörerInnen zum Nachdenken anregt." (Bn Bibliothekssnachrichten )

