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Brief einer Unbekannten
 
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Brief einer Unbekannten [Taschenbuch]

Stefan Zweig
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 96 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 12 (30. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596130247
  • ISBN-13: 978-3596130245
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,9 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 188.206 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefan Zweig
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Liebesbrief erreicht den Romancier und Lebemann R. an seinem einundvierzigsten Geburtstag die leidenschaftliche Lebensbeichte einer Frau, deren Lebensmittelpunkt er war.
Doch sie ist für ihn nur eine belanglose Geliebte unter vielen geblieben, letztlich eine Unbekannte. "Ich klage Dich nicht an, mein Geliebter, nein, ich klage Dich nicht an", verspricht sie, und doch stellen ihre glühenden Worten das Leben dieses Mannes, der "nur das Leichte, das Spielende, das Gewichtlose" lieben kann und vor Bindungen zurückscheut aus "Angst, in ein Schicksal einzugreifen", vollständig in Frage.

Über den Autor

1881-1942

1881 28. November: Stefan Zweig wird in Wien geboren. Er ist der zweite Sohn des Textilfabrikanten Moritz Zweig und seiner Frau Ida.

1887 Stefan Zweigs Schulzeit beginnt an der Volksschule in der Werdertorgasse.

1892-1900 Er besucht das Maximilian-Gymnasium (heute Wasagymnasium). Der Schüler beginnt, Gedichte zu schreiben - einige werden sogar in Zeitschriften veröffentlicht.

1900 Nach der Matura (Abitur) reist Stefan Zweig nach Frankreich. Er nimmt ein Studium der Philosophie und Literaturgeschichte an der Universität Wien auf.

1901 Das erste Buch erscheint: der Gedichtband Silberne Saiten.

1902 In diesem Jahr erscheint die Erzählung Die Wanderung. Zweig ist Herausgeber eines Bandes mit Gedichten von Paul Verlaine und einer Sammlung mit Baudelaire-Gedichten, die Zweig zum Teil auch übersetzt hat.

1902 Zweig wechselt für das Sommersemester an die Universität Berlin. Im August unternimmt er seine erste Reise nach Paris.

1903 Im August reist er nach Paris und in die Bretagne.

1904 Zweig promoviert mit einer Arbeit über Hippolyte Taine. Der Novellenband Die Liebe der Erika Ewald erscheint, außerdem gibt Zweig Gedichte von Émile Verhaeren in eigener Übertragung heraus. Zweig reist nach Paris und London.

1905 Reise nach Spanien und Algier. Zweigs Monographie Paul Verlaine erscheint.

1906 Der Lyrikband Die frühen Kränze erscheint. Zweig hält sich vier Monate lang in England auf.

1907 Das Versdrama Tersites erscheint. Zweig übersiedelt in die erste eigene Wohnung in Wien.

1908 Balzac: sein Weltbild aus den Werken, bearbeitet und eingeleitet von Zweig, erscheint. 26. November: Tersites wird gleichzeitig in Kassel und Dresden uraufgeführt.

1908 Zweig bricht im November zu einer Reise auf, die in nach Indien, Ceylon und Burma führt.

1910 Émile Verhaeren (Monographie) und Übertragungen von Werken des belgischen Dichters erscheinen. Einleitung zu einer Dickens-Gesamtausgabe.

1911 Stefan Zweig reist nach Nord- und Mittelamerika. Der Band Erstes Erlebnis, Vier Novellen aus Kinderland erscheint.

1912 5. Mai: Der Einakter Der verwandelte Komödiant wird uraufgeführt. 26. Oktober: Das Haus am Meer wird im Burgtheater in Wien uraufgeführt.

1913 Zweig veröffentlicht Der verwandelte Komödiant und Brennendes Geheimnis.

1914 Am 1. August 1914 beginnt der Erste Weltkrieg. Ab Dezember arbeitet Stefan Zweig »freiwillig auf Kriegsdauer« im Kriegsarchiv.

1916 Zweig zieht mit Friderike (Friderike Maria von Winternitz, 1882-1971) für vier Monate nach Kalksburg.

1917-18 Das Drama Jeremias erscheint. Zweig, ab November 1917 zunächst für 2 Monate vom Militardienst beurlaubt, hält Vorträge in der Schweiz. Begegnungen mit Romain Rolland, den er auch übersetzt. Zweig lernt unter anderen Hermann Hesse, James Joyce und Ferruccio Busoni kennen. 27. Februar 1918: Jeremias wird am Stadttheater Zürich uraufgeführt. Als Korrespondent der Wiener Neuen Freien Presse in der Schweiz zieht Zweig im März nach Rüschlikon bei Zürich. Zweig kauft im November ein Haus am Salzburger Kapuzinerberg. 25. November: Uraufführung von Legende eines Lebens in Hamburg.

1919 März: Zweig bezieht das Salzburger Haus. Zweigs Essayband Fahrten und die Übersetzung von Romain Rollands Drama Die Zeit wird kommen erscheinen.

1920 Januar: Stefan Zweig und Friderike von Winternitz heiraten in Wien. In diesem Jahr erscheinen die Biographie Marceline Desbordes-Valmore, die Erzählung Der Zwang, der Essayband Drei Meister (Balzac, Dickens, Dostojewski) und die Biographie Romain Rolland, der Mann und das Werk.

1922 Amok, Novellen einer Leidenschaft erscheint, außerdem die Legende Die Augen des ewigen Bruders. Zweig ist in diesen Jahren ein äußerst produktiver Übersetzer und Herausgeber (u.a. Rolland, Chateaubriand, Renan).

1925 Der Kampf mit dem Dämon (Hölderlin, Kleist, Nietzsche) erscheint. Zweig arbeitet an einer freien Bearbeitung von Ben Jonsons Volpone.

1926 Volpone erscheint (und wird am 6. November am Burgtheater in Wien uraufgeführt). Der Novellenband Verwirrung der Gefühle wird ein großer Verkaufserfolg.

1927 20. Februar: Stefan Zweig hält im Staatstheater München die Gedächtnisrede auf den am 29. Dezember des Vorjahres gestorbenen Rainer Maria Rilke. Sternstunden der Menschheit, fünf historische Miniaturen erscheinen. In Leningrad erscheint eine russische Gesamtausgabe der Werke Stefan Zweigs (mit einem Vorwort von Maxim Gorki).

1928 Drei Dichter ihres Lebens (Casanova, Stendhal, Tolstoi) erscheint. Quiproquo (Komödie, späterer Titel: Gelegenheit macht Liebe) - gemeinsam mit Alexander Lernet-Holenia verfaßt. Stefan Zweig reist nach Rußland.

1929 In diesem Jahr erscheinen Joseph Fouché. Bildnis eines politischen Menschen, die Tragikomödie Das Lamm des Armen und der Novellenband Kleine Chronik. Zweig hält am 13. Oktober im Burgtheater in Wien die Trauerrede auf den am 15. Juli gestorbenen Hugo von Hofmannsthal.

1930 Zweig trifft auf einer Italienreise Maxim Gorki. Das Lamm des Armen wird am 15. März gleichzeitig in Breslau, Hannover, Lübeck und Prag uraufgeführt.

1931 Begegnung mit Joseph Roth in Cap d'Antibes. Der Essayband Die Heilung durch den Geist (Mesmer, Mary Baker-Eddy, Freud) erscheint, außerdem die Ausgewählten Gedichte und Marie Antoinette. Bildnis eines mittleren Charakters. Sein Besuch bei Albert Schweitzer schlägt sich im Text Unvergeßliches Erlebnis, ein Tag bei Albert Schweitzer nieder.

1933 10. Mai: Von den Bücherverbrennungen sind auch die Werke Stefan Zweigs betroffen.

1934 Zweig siedelt im Februar unter dem Eindruck der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Wien nach London über. Seine Frau Friderike bleibt in Österreich. Zweig trennt sich von Insel-Verlag. Triumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam erscheint, zunächst in limitierter Auflage - endgültige Ausgabe 1935.

1935 Januar: Zweig reist in die USA, um seinen amerikanischen Verleger Ben Huebsch zu besuchen. Die Oper Die Schweigsame Frau von Richard Strauss, zu der Zweig das Libretto verfaßt hat, wird in Dresden am 24. Juni uraufgeführt und nach insgesamt vier Aufführungen verboten. Maria Stuart erscheint.

1936 Es erscheinen: Castellio gegen Calvin - ein Gewissen gegen die Gewalt und die Erzählungssammlung Kaleidoskop. Zweig reist nach Brasilien und Argentinien.

1937 Die Sammlung Begegnungen mit Menschen, Büchern, Städten erscheint, außerdem die Legende Der begrabene Leuchter und die »Sternstunde« Georg Friedrich Händels Auferstehung.

1938 Stefan Zweig reist mit Lotte Altmann (seit 1934 seine Sekretärin) nach Portugal. Magellan erscheint. 24. Dezember: Scheidung von Friderike. Zweig reist in die USA, um Vorträge zu halten.

1939 Zweig kehrt nach London zurück. Der Roman Ungeduld des Herzens wird ein Bestseller. Zweig zieht nach Bath - Lotte Altmann und Stefan Zweig heiraten am 6. September.

1940 12. März: Stefan Zweig wird britischer Bürger. Vortragsreisen nach Frankreich, in die USA und nach Südamerika.

1941 Amerigo - Geschichte eines historischen Irrtums (posthum 1944 bei Bermann-Fischer, Stockholm erschienen) entsteht während eines USA-Aufenthalts, außerdem Brasilien - Ein Land der Zukunft. Im August fährt Zweig nach Rio de Janeiro, dann nach Petrópolis. Die Schachnovelle und die Autobiographie Die Welt von Gestern entstehen.

1942 Der Kriegsverlauf - scheinbar zugunsten Deutschlands - ist wichtiger Grund für Zweigs erneut intensivierte Depression. 22. Februar: Stefan Zweig und seine Frau Lotte nehmen sich das Leben.

Der Roman Clarissa, der Essay Montaigne bleiben ebenso Fragment wie die große Biographie Balzac.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
Der "Brief einer Unbekannten" erschien erstmals 1922 in der Sammlung "Amok. Novellen einer Leidenschaft". Und wahrlich, mit Leidenschaften kannte sich Stefan Zweig bestens aus. Er besaß sie nicht nur, er beobachtete sie, formte sie in seinem Innern und bannte sie wie wohl kein Zweiter in stilistisch feinster Manier auf Papier.

Leidenschaften reißen mit, aber sie bergen auch den Kontrollverlust in sich. Der Mensch läuft Gefahr, seiner Leidenschaft dergestalt ausgeliefert zu sein, dass sie sein Leben willkürlich lenkt.
Und eine solche Form der Leidenschaft entblättert sich in dieser Novelle vor dem Leser eines Briefes. Er, ein berühmter, oberflächlicher und durchaus libidinöser Schriftsteller, liest die Zeilen einer Verehrerin. Dabei tritt nicht nur die hingebungsvolle Passion einer jungen Frau, sondern auch das damit im Zusammenhang stehende menschliche Versagen zutage.

"(...) Was war mir Freundschaft, was meine Existenz gegen die Ungeduld, wieder einmal Deine Lippen zu fühlen, dein Wort weich gegen mich gesprochen zu hören. So habe ich Dich geliebt, nun kann ich es dir sagen, da alles vorbei ist und vergangen. Und ich glaube, riefest Du mich von meinem Sterbebette, so käme mir plötzlich die Kraft, aufzustehen und mit Dir zu gehen."

Diese Form der leidenschaftlichen Liebe, die in ihrer Absolutheit und Unbedingtheit, wie sie die Protagonistin vorträgt, etwa an die zwischen Catherine und Heathcliff in Emily Brontes "Stürmhöhe" erinnert, trägt nur ein Manko: Sie blieb einseitig.
"Dir, der du mich nie gekannt" lautet die Überschrift des Briefs. Und in der Tat muss der Leser des Briefes - wie auch der Leser der Novelle - am Ende eine zweite Form falscher Leidenschaftlichkeit erkennen: oberflächliche.

Fazit: Die Form der Psychologisierung, die Zweig seinen Novellen einzuhauchen wusste, fesselt den Leser auch heute noch. Sein Stil, fließende und kunstvolle Satzgebilde, ist überragend. Die im Brief angelegte stufenweise Entblößung stellt einen kleinen Kunstgriff dar, eingeklammert mit den Reaktionen des Schriftstellers vor und nach dem Öfnnen des Briefes. Ohne Zweifel reiht sich "Brief einer Unbekanntem" nahtlos in die großen Novellenschöpfungen Zweigs ein.
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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesenswert! 29. Juni 2001
Format:Taschenbuch
Bei "Brief einer Unbekannten" handelt es sich bestimmt nicht um Stefan Zweigs (1881 - 1942) bekanntestes Werk, doch zählt es für mich trotzdem zu einer seiner besten Erzählungen:

Der bekannte Romanschriftsteller R. (nach Kafka-Manier erfährt man nie den ganzen Namen) erhält an seinem 41. Geburtstag einen merkwürdigen Brief ohne Absender und Unterschrift. "Dir, der Du mich nie gekannt" steht als Anruf oben auf der ersten Seite. Auf den nächsten 90 Seiten des Buches wird der Inhalt dieses Briefes wiedergegeben.

Es ist der Brief einer Frau, deren Kind vor wenigen Stunden gestorben ist und diese Frau gesteht R., dass sie ihn seit ihrem 13. Lebensjahr liebt. Sie hat einst in der Wohnung ihm gegenüber gewohnt als sie noch ein Kind war. Sie war von Anfang an von ihm fasziniert, doch er nahm sie nie wahr. Als sie wegziehen musste brach eine Welt für sie zusammen, doch sie war fest überzeugt von der Liebe zu ihm; so fest, dass sie nach zwei Jahren zurückkehrt und von da an jeden Abend vor seinem Fenster steht. Einmal spricht er sie an, aber erkennt sie nicht als ehemaliges Nachbarskind wieder. Sie gehen aus, schlagen miteinander. Noch zwei Treffen, dann verreist er für längere Zeit. Sie ist schwanger, sagt ihm jedoch nichts, will ihn nicht belasten, obwohl sie sich sicher ist, dass er sie unterstützen würde. So sehr liebt sie ihn. Da sie sehr schön ist, wird sie (beruflich sozusagen) die Geliebte reicher Herren, um des Kindes willen. Nach Jahren trifft sie R. wieder: er erkennt sie nicht, obwohl sie Anspielung macht. Sie schlafen miteinander, er bezahlt sie, denkt sie wäre eine Prostituierte. Sie ist gedemütigt, will doch nur, dass er sie erkennt, sich an sie erinnert. Doch sie hofft vergebens und liebt ihn weiter, den Rest ihres Lebens.

Als er den Brief erhält, ist sie, wie auch das gemeinsame Kind, schon tot. Er überlegt, denkt nach, doch kann sich nicht erinnern an die Frau, die ihn ihr Leben lang liebte und ihm ihr ganzes Dasein weihte. Die Erzählung endet mit den wunderschönen Worten: "... und er dachte an die Unbekannte körperlos und leidenschaftlich wie an ferne Musik."

Diese Erzählung Stefan Zweigs, geschrieben in wundervoll poetischer Sprache, macht traurig und nachdenklich. Man empfindet Mitleid für eine Romanfigur und steht einer Geschichte gegenüber, die unglaubwürdig scheint. Doch denkt man darüber nach, so kann man sich doch vorstellen, dass sie im Ansatz so geschehen könnte.

Sehr lesenswert. Ein Buch, das mit nur 92 Seiten gut für einen ruhigen Lesenachmittag geeignet ist.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Unbekannter Einband
Nach langer Zeit ist nun endlich wieder eine Hörbuchfassung von "Brief einer Unbekannten" auf dem Markt. Und eine sehr gelungene, denn Leslie Malton liest den Stoff von Zweig wirklich sehr schön. Was mich jedoch gleich zu der Einspielung bringt, auf deren CD-Veröffentlichung ich schon lange warte, nämlich auf die aus dem Jahr 1963 mit Ruth Leuwerik und Helmut Käutner. Was Leslie Malton in der Neueinspielung von 2007/2009 vorträgt, das durchlebt Ruth Leuwerik in der alten Einspielung; ihre einzigartige Stimme erweckt von Anfang bis Ende - ohne dabei je ins Kitschige abzurutschen - den Geist dieser Erzählung wie eine Sinfonie zum Leben. Sprechkultur in ihrer vollendetsten Form! Es gibt viele Stellen, die bei Leslie Malton sehr einfühlsam gelesen sind. Hört man sich aber dann im Vergleich dieselbe Stelle bei Ruth Leuwerik an, so scheinen - ohne dabei die Leistung Leslie Maltons schmälern zu wollen - noch einmal Welten dazwischen zu liegen. Ruth Leuwerik hatte schon immer die Gabe, mit ihrer Stimme Feinheiten auszudrücken, wie ich sie sonst noch nie gehört habe. Und gerade bei diesem Stoff, mit dem man extrem behutsam umgehen muss, findet sie Töne, die so zart sind - zart, wie das kaum hörbare Schwingen einer Violinensaite, voller Seele, aber eben nicht kitschig oder nach Gefühlen haschend, sondern einfach nur von herzergreifender Authentizität. Die Neufassung ist eine Einspielung, die ich sehr begrüße. Die alte Fassung ist jedoch ein Kleinod, das hoffentlich bald wieder einer größeren Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Die Deutsche Grammphon prüft derzeit, ob sie noch Rechteinhaber ist und erwägt eine Neuveröffentlichung auf CD. Auf daß es ihr gelinge!
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Hörbuch
"Brief einer Unbekannten" ist, wenn man es als Hörbuch betrachtet und die Geschichte erst einmal beiseite lässt, sehr gelungen. Die Produktion umfasst 2 CDs. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Villette veröffentlicht
ICH LIEBE ES!!
Es ist mit Abstand das beste Buch was ich je in meinem Leben gelesen hab. Stefan Zweig beschreibt alles so wundervoll und philosophisch ich liebe Seine Art wie er den Wörtern... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Luna Lu veröffentlicht
Brief einer Unbekannten
Stefan Zweigs 'Brief einer Unbekannten' ist ein Buch, über das ich eigentlich eher zufällig gestolpert bin- und das ich nur sehr schlecht weglegen konnte. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Leseratte veröffentlicht
Wunderschön und
zum immer wieder lesen!

Ich kann letztendlich nicht sagen, was es ist, was diese Novelle so besonders macht. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Timo Brandt veröffentlicht
Einfach toll!!!
Zweig bringt es auch diesmal auf den Punkt. So schnell habe ich selten ein Buch verschlungen und selten war ich so gerührt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2009 von G. Jäger
Es war mein Schicksal im Leben, es sei es auch in meinem Tod.
"Nur dieses eine Mal musste ich sprechen zu dir dann gehe ich wieder stumm in mein Dunkel zurück, wie ich immer
stumm neben dir gewesen.".... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2009 von ...
Ich glaubte die Zärtlichkeit gelte nur mir, nur mir allein..."(...
Der bekannte Romanschriftsteller R., ein offensichtlich sehr attraktiver Mann, erhält einen Brief von einer Unbekannten, die ihm auf diese Weise mitteilt, dass sie einen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2008 von Helga König
Mitreißende innere Berührung
Nichts ist persönlicher als ein Brief. Goethes Werther, Kafkas "Brief an den Vater", Oriana Fallacis "Brief an ein nie geborenes Kind" und auch der überaus lesenswerte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2006 von kpoac
Typisch genial
Stefan Zweigs Novelle „Brief einer Unbekannten" fesselt den Leser in einer atemlosen Kurzgeschichte mehr denn je. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2005 von von Klitzing, Maren
Brilliant
Als ihr Kind stirbt, entschliesst sich die "Unbekannte" dessen Vater einen Brief zu schreiben. So erfährt dieser von der Geschichte einer ehemaligen Geliebten, die er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2004 von "kingofmay"
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