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Brief einer Unbekannten
 
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Brief einer Unbekannten

Joan Fontaine , Louis Jourdan , Max Ophüls    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Joan Fontaine, Louis Jourdan, Mady Christians
  • Regisseur(e): Max Ophüls
  • Komponist: Daniele Amfitheatrof
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 27. April 2007
  • Produktionsjahr: 1948
  • Spieldauer: 84 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000NKH8A2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.378 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Wien um die Jahrhundertwende: Die 15jährige Lisa verliebt sich leidenschaftlich in den Pianisten und Frauenhelden Stefan Brand, der weitaus älter ist als sie. Als Lisas verwitwete Mutter beschließt, wieder zu heiraten und mit ihrer Familie nach Linz umzuziehen, verliert Lisa ihren Traummann aus den Augen. Erst nach drei Jahren kehrt Lisa nach Wien zurück. Tatsächlich gelingt es ihr, Stefan wiederzusehen, der sie zu ihrem Erstaunen aber nicht erkennt. Dennoch verbringt Lisa die Nacht mit ihm. Lisa ahnt nicht, dass sie ihn für viele Jahre nicht wiedersehen wird - und dass sie nach dieser Liebesnacht ein Kind von ihm erwartet. Wieder allein, lernt sie wenig später den ehrbaren und gutherzigen Johann kennen, der trotz Lisas unehelichem Kind und dem Wissen um ihre Liebe zu Stefan bereit ist, sie zu heiraten. Jahre später trifft Lisa eines Abends Stefan wieder. Erneut erkennt der inzwischen heruntergekommene Musiker sie nicht. Lisa zerbricht endgültig an ihrer unerfüllten Liebe...

Produktbeschreibungen

Die schüchterne Lisa schwärmt für ihren gut aussehenden Nachbarn, den Konzertpianisten Stefan, der sie jedoch kaum beachtet. Nach Jahren begegnet sie ihm wieder und lässt sie sich auf eine kurze Affäre mit dem leichtlebigen Charmeur ein, die für sie alles bedeutet. Der umschwärmte Pianist dagegen sieht in ihr nur ein Abenteuer. Aus Stolz verschweigt Lisa ihre Schwangerschaft und heiratet einen älteren Mann. Trotzdem kann sie Stefan nicht vergessen. Als sie ihn nach Jahren der verzehrenden Sehnsucht wiedertrifft, kann sich Stefan nicht einmal mehr an sie erinnern. Lisa zieht tragische

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
"Wenn du diese Zeilen liest, bin ich tot". Am Morgen seines Duells erhält Louis Jourdan einen Brief, der mit diesen Worten beginnt. Und vor seinen Augen spielt sich die Geschichte eine großen, tragischen und unerfüllten Liebe ab. Er beginnt sich (zum ersten Mal) zu erinnern......

Nach einer Novelle von Stefan Zweig entfaltet sich hier eine grandiose Geschichte um die unterschiedliche Beurteilung von Situationen und Gefühlen. Aber Stefan Zweig macht auch deutlich, dass es Liebe, wirkliche Liebe gibt, sogar eine, die den Tod überdauert.

Kein Mainstream, aber ein Film, der einen nie wieder loslässt. Zumindest ist es mir so ergangen. Ich habe ihn als Teenager gesehen und bis heute kann ich mich an diesen Film erinnern. Umsomehr habe ich mich gefreut, dass es diesen Film endlich als DVD gibt.

Meine Empfehlung lautet kaufen, kaufen, kaufen. Sie werden es nicht bereuen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Berlinoise TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Literaturverfilmungen sind immer ein heikles Sujet:
Kennt man zuerst die literarische Vorlage, hat man sich oft schon so genaue Vorstellungen von den Personen und den Bildern gemacht, daß einen jede davon abweichende filmische Umsetzung enttäuscht.
Kennt man zuerst den Film, ist man oft geneigt, jeden Handlungsstrang der Vorlage, der geändert wurde oder einer -bei umfangreichen Romanen oft nötigen- Kürzung zum Opfer fiel, als unpassend oder gar langweilig zu empfinden.

Hier aber, wo der filmische Poet Max Ophüls -meines Wissens nach zum einzigen Mal- auf den literarischen Psychologen Stefan Zweig trifft, ist ein wahrlich kongeniales Meisterwerk entstanden, welches sich nicht nur inhaltlich eng an die literarische Vorlage hält, sondern auch und vor allem die Stimmung der "Meisternovelle" in einem ebenso meisterlichen Film einzufangen versteht.

Der Pianist Stefan (in Zweigs Vorlage ein Schriftsteller) erhält seit Jahren zu jedem Geburtstag einen Strauß weißer Rosen.
Über dessen Hekunft macht sich der leichtlebige Mann genausowenig Gedanken wie auch über alles andere Gute, das ihm in seinem Leben seit jeher ohne jegliches Zutun seinerseits in den Schoß fällt: gutes Aussehen, Erfolg im Beruf und bei den Frauen...
An seinem 41. Geburtstag jedoch bleibt die Blumenvase leer.
Stattdessen erreicht ihn der erschütternde Brief einer Frau, deren Kind soeben an den Folgen von Typhus verstorben ist.
Während der Lektüre erschließt sich dem Mann, daß die Absenderin eine Frau ist, die ihn ihr ganzes Leben lang verzweifelt und unerwidert geliebt hat, der er mehrfach begegnet ist, ohne sie jemals wiedererkannt zu haben und daß ihr verstorbenes Kind auch das seine war, entsprungen einer nur kurzen Romanze, die er -wie so viele andere- längst vergessen hat.
Die Absenderin des Briefes hat sich selber bei ihrem kranken Kind angesteckt und verfügt, daß der Brief erst nach ihrem Tod abgesandt wurde.
Überwältigt von dem Brief, versucht Stefan, die Begegnungen mit der jungen Frau zu erinnern, kann aber nur schemenhaft einzelne Bruchstücke von Erinnerungen rekonstruieren...

Die herzzerreißende Liebesgeschichte bezieht ihre Tragik vor allem daraus, daß hier zwei Menschen, die füreinander und für eine große gegenseitige Liebe bestimmt sein könnten, allein an ihrem eigenen menschlichen Versagen, nämlich an übermäßiger Schüchternheit und Stolz auf der einen und Gedankenlosigkeit auf der anderen Seite scheitern.

Zwar wird Stefan als leichtfertiger "Lebemann" dargestellt, jedoch erinnert er sich bei zumindest einer Begegnung durchaus schemenhaft daran, die junge Frau bereits von sehr viel früher zu kennen und bittet sie, ihm doch auf die Sprünge zu helfen, was diese jedoch nicht tut.
Auch von ihrer Schwangerschaft und dem Kind sagt sie ihm nichts, unternimmt auch nie einen Versuch, den Kontakt wieder aufzunehmen und gibt dem geliebten Mann somit gar keine Chance, sich zu ihr und zu ihrer beider Liebe zu bekennen.
Dabei legt Stefans Reaktion auf den Brief durchaus die Vermutung nahe, daß alles anders hätte kommen können, wenn die junge Frau sich nur ein einziges Mal offenbart hätte.

Einer meiner Vorrezensenten stellte die Frage, ob soviel Schüchternheit und Stolz auf der einen Seite und soviel leichtfertiges Vergessen auf der anderen Seite überhaupt möglich sind.
Ich denke, wenn nicht beides genauso nachvollziehbar wie möglich wäre, könnte diese Geschichte -sei es als Novelle oder als Film- nicht so viele Menschen so sehr berühren.

Wer die Novelle kennt, wird beim Sehen des Filmes feststellen, daß einige Kleinigkleiten geändert wurden; so heiratet Lisa im Film einen wohlhabenden Mann, der nicht nur ihr ein guter Ehemann, sondern auch ihrem und Stefans Sohn ein guter Vater ist, während sie in der Novelle nicht heiratet, sondern recht unmissverständlich dargestellt wird, daß sie sich von wechselnden Männern aushalten lässt.
Dies konnte bzw wollte man 1948 auf der Leinwand offenbar nicht so deutlich darstellen.
Auch die kleine Rahmenhandlung mit dem Duell kommt in der Novelle nicht vor.
Störend sind diese kleinen Änderungen jedoch nicht, sondern passen sehr stimmig zur Geschichte.
Es sind ja ohnehin nicht immer unbedingt die Literaturverfilmungen die besten, die sich am sklavischsten an die Vorlage halten, sondern vielmehr diejenigen, die die Athmosphäre der Vorlage am stimmigsten einfangen, und das ist Max Ophüls hier hervorragend gelungen.

Eingebettet wird die zeitlos ergreifende Geschichte nach Stefan Zweig in wunderbar nostalgischen Bildern des Wiens um die Jahrhundertwende, in stimmungsvoller Schwarzweiß-Photographie eingefangen.
Dazu ist der Film mit Joan Fontaine und Louis Jourdan absolut perfekt besetzt.

Schade, daß Max Ophüls nicht noch weitere Werke Stefan Zweigs verfilmt hat, ich bin sicher, daß er zum Beispiel auch aus "Ungeduld des Herzens" ein einmaliges cineastisches Meisterwerk hätte zaubern können...

Ich kann den Film allen Zweig- bzw Ophüls-Liebhabern, allen Freunden nostalgischer Filmklassiker und allen Romantikern nur wärmstens empfehlen.
Taschentücher bereitlegen nicht vergessen!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kleines Meisterwerk ! 13. Mai 2007
Format:DVD
Ein Meisterwerk des romantischen Melodrams. Joan Fontaine zeigt eine ihrer besten schauspielerischen Leistungen in dieser Stefan-Zweig-Verfilmung von Max Ophüls. Ein Gesamtkunstwerk - alles passt perfekt zusammen. Kamera, Musik, Schnitt - der Film hat einfach Stil!!! Erfreulicherweise ist der Film nun endlich in vollständiger Fassung in Deutschland zu sehen. Bild und Ton sind sehr gut und als Bonus ist ein Film-Essay über Lisa vorhanden, welches sehr aufschlussreich ist. Gelungene Umsetzung auf DVD!!!
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