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Brief des Lord Chandos: Poetologische Schriften, Reden und erfundene Gespräche (insel taschenbuch)
 
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Brief des Lord Chandos: Poetologische Schriften, Reden und erfundene Gespräche (insel taschenbuch) [Taschenbuch]

Hugo von Hofmannsthal
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 307 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 1 (25. September 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458343598
  • ISBN-13: 978-3458343592
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 10,8 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 530.592 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hugo von Hofmannsthal
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Wie modrige Pilze

Der «Brief des Lord Chandos»

Id. Im Berliner «Tag», einer der auflagestärksten Zeitungen im deutschen Sprachgebiet, wurde Ende Oktober 1902 ein narrativer Essay von Hugo von Hofmannsthal abgedruckt, der unter dem schlichten Titel «Ein Brief» als Gründungsdokument einer neuen, «sprachskeptisch» genannten, dabei höchst sprachbewussten Poetik in die Literaturgeschichte der klassischen Moderne eingegangen ist. Diverse Passagen dieses vielzitierten Texts haben inzwischen den Status von geflügelten Worten gewonnen, etwa jene, in der die Unmöglichkeit, «über irgend etwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen», unterstrichen wird und die «abstrakten» Begriffe verglichen werden mit «modrigen Pilzen», die im Mund zerfallen und somit ihre kommunikative Funktion verlieren. Seit kurzem ist «Ein Brief», kontextuell umgeben von weiteren poetologischen Schriften des Autors, erneut in Buchform greifbar. Ein knappes herausgeberisches Nachwort stellt das Dokument vor, ordnet es literarhistorisch ein, bleibt theoretisch aber unbedarft und lässt insbesondere das gespannte Verhältnis zwischen avancierter Poetik und konservativer Schreibpraxis bei Hofmannsthal ausser acht. Die unnötig ausführliche Chronologie zu Leben und Werk des Autors, die dem Band als Anhang beigefügt ist, kann leider weder das fehlende Quellenverzeichnis noch die erwünschten Literaturhinweise zur Rezeption und Kritik des sogenannten «Chandos-Briefs» ersetzen.

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 28.04.2001
Rezensent "ld" erinnert an die literaturgeschichtliche Bedeutung des Chandos-Briefs und daran, dass diverse Passagen daraus inzwischen den Status von geflügelten Worten gewonnen haben. Dass ihm die vorliegende Neuausgabe des Briefes im Kontext weiterer poetologischer Schriften des Autors dennoch nicht zusagt, liegt zum einen am "theoretisch unbedarften" Nachwort sowie an einer "unnötig ausführlichen" Chronologie zu Leben und Werk Hofmannsthals und zum andern am Fehlen eines Quellenverzeichnisses und der "erwünschten Literaturhinweise zur Rezeption und Kritik" des Briefs.

© Perlentaucher Medien GmbH


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
FEHLERHAFTER DRUCK! 21. Februar 2012
Von verm
Format:Taschenbuch
Unfassbar und äußerst peinlich, dass in einer annehmbaren Schriftensammlung Hofmannsthals dem renommierten Verlag Suhrkamp Insel ausgerechnet in der titelgebenden Schrift ein Druckfehler (bzw. Satzfehler) unterläuft, der zum Verlust von geschätzten 2 Seiten Text führt! Die Auswirkungen auf die Rezeption mag sich jeder selbst ausmalen, zumal das Fehlen des Textstückes nur durch einen etwas unverständlichen weil eigentlich aus zwei verschiedenen Sätzen bestehenden Satz und einen etwas abrupten Themenwechsel auffällt.
Glücklicherweise ist diese Ausgabe schon aus dem Programm genommen worden. Da es aber weiterhin gebraucht auf dem Markt erhältlich ist, rate ich hiermit nochmal dringend davon ab, sich solch eine fehlerhafte Edition zuzulegen!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Lord Chandos Brief ist unzweifelhaft eines der wunderbarsten Zeugnisse deutscher Sprache. Mit ungeheuerlicher Deutlichkeit formuliert Lord Chandos - und hier liegt der Widerspruch - seine Unfähigkeit zu schreiben. Im Buch sind des Weiteren einige Reden Hofmannsthals sowie Rezensionen zu einigen Lyrikbänden sowie erfundene Dialoge enthalten. Fazit: Wegen des Lord Chandos Briefes sehr empfehlenswert, gerade aber auch wegen der Beiträge zum Thema Kunst in H.s Reden!
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b 0 21.04.2008
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