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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Komödien-Highlight!!! Genauso gut wie das Buch!, 23. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück (DVD)
Dieser Film wird bei jedem Anschauen besser. Nach dem ersten Sehen, dachte ich, naja, ganz nett. Beim zweiten Mal habe ich jedoch schon auf dem Boden gelegen vor Lachen. Es gibt so manche skurile Szene, die einem die Lachtränen in die Augen treibt. Wenn Bridget bei einem Interview eine Feuerwehrstange runterrutscht und mit ihrem Hintern dabei auf die Kamera donnert, sie sich das dann deprimiert 10tausend Mal per Video ansieht ("habe Hintern so groß wie Brasilien"); wenn ihre Mutter die Teleshop-Tante spielt, Bridget blaue Suppe kocht oder als Playboy-Bunny bei einer Gartenparty auftaucht... es gibt viel zu lachen in diesem Film. Dies liegt jedoch nicht nur an den trockenen Dialogen (typisch englisch) und den gelungenen Einschüben von Bridgets laut-gedachten Gedanken, sondern vor allen Dingen an der Besetzung. Erst dachte ich, oh gott, nicht Hugh Grant. Wie soll dieser Chaot mit Dackelblick den Macho Daniel Cleaver spielen? Schon in der ersten Szene allerdings wird klar, der und kein anderer passt in diese Rolle. Kann man mal sehen, wie schnell man Menschen in Schubladen steckt. Colin Firth spielt Mark Darcy genauso staubtrocken und pikiert, wie ich ihn mir nach dem Buch vorgestellt habe. Manchmal muss man tatsächlich nur bei seinem Anblick grinsen (und damit meine ich nicht die Szene mit dem Elch-Pulli). Er sieht einfach manchmal aus, als würde ihm was ganz schwer im Magen liegen. :-) Trotz der tollen männlichen Schauspieler, können die zwei Herren Renée Zellweger nicht das Wasser reichen. Sie spielt Bridget so wunderbar herzerwärmend, verrückt, chaotisch und liebenswert, das man sie am liebsten zur Freundin haben möchte und sämtliche ihrer Probleme nachvollziehen kann (auch wenn ich persönlich noch nicht als Bunny bei einer Gartenparty erschienen bin). Das sie für diese Rolle eine Oscarnominierung erhalten hat, hat mich sehr gefreut und gleichzeitig überrascht. Haben Komödien doch immer einen schweren Stand bei der Academy. Mit tränendrüsigen Dramen kann man da eher mal einen Blumentopf gewinnen. Ich hoffe, das die Fortsetzung wirklich noch zustande kommt und das die gesamte Crew wieder dabei ist. Es war ein Spaß ihnen zu zu sehen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht nur für Darcymaniacs..., 7. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück (DVD)
Man sollte Helen Fielding dankbar sein, dass sie ihre Zustimmung zur Verfilmung dieses Buches nur gab, wenn "der echte" Mr Darcy aus Pride and Prejudice, nämlich Colin Firth, auch hier die Rolle des Mark Darcy übernimmt. Allein (wenn nicht sogar ausschliesslich :) wegen ihm lohnt sich der Kauf dieser DVD. Genial, wie er es schafft, einen stocksteifen, langweiligen, englischen Anwalt so darzustellen, dass man ihn ganz und gar nicht steif und langweilig findet! Und dazu braucht es gar keiner grossen Reden, er kriegt das - wie schon in genannter Pride and Prejudice Verfilmung - fast ausschliesslich mit einer wahnsinnig ausdrucksstarken Mimik hin. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass er im ganzen Film über nichts sagen darf :-) aber wer bei diesen Augen, diesem Blick, nicht auf der Stelle wegschmilzt, ist selber schuld... Mr. Firth allein würde einem Darcymaniac natürlich schon genügen, aber ehrlicherweise muss man zugeben, dass auch die anderen beiden Hauptrollen sehr gut besetzt sind. Obwohl sonst kein Fan von Hugh Grant, finde ich ihn als Daniel Cleaver perfekt besetzt. Der kann ja auch mal richtig derb und fies sein, das hat mir gefallen. Unsympathisch wirkt er aber zu keiner Zeit. Dass Bridget anfangs auf ihn abfährt, kann man schon ein bisschen nachvollziehen. Und Renee Zellweger, auch wenn sie alles andere als eine Lizzy Bennet ist, macht ihre Sache sehr gut. Sie ist wunderbar durchschnittlich, hat keine Modelmaße, sammelt Fettnäpfchen wie andere Leute Briefmarken - trotzdem ist sie liebenswert (auch wenn sie das meistens selbst nicht glauben will). Ich kann nur empfehlen, den Film in der englischen Originalfassung anzusehen, gibt ja zur Not Untertitel. Die deutschen Synchronstimmen sind gruselig, ausserdem ist es ohne diesen herrlichen englischen, vornehmen Akzent nur der halbe Spass! Einige englische Wortspiele kann man auch schlicht und ergreifend nicht vernünftig übersetzen (z.B. Fitzherbert - Titspervert, oder die Anspielung von Admiral Darcy auf Natasha "lawyer" und "...something else in law"). Auch wurde nicht alles korrekt übersetzt - Bridget z.B. sah nach Meinung ihrer Mutter nicht aus, als hätte sie unter einer Brücke geschlafen - das Originalzitat war um einiges krasser! Alles in allem ein netter Film, den man immer wieder anschauen kann. Und natürlich empfiehlt es sich, zum Vergleich mal Jane Austens "Stolz und Vorurteil" lesen bzw. die anbetungswürdige BBC-Verfilmung mit "dem echten" Mr. Darcy ansehen...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wundervoll realistisch!, 24. Juli 2003
Von Ein Kunde
Welche Frau kennt die Ziele und Wünsche von Bridget Jones nicht? Eine gute Figur, einen Traummann und aufhören zu rauchen. Viele nehmen es sich vor. Bridget Jones jedoch zeigt nicht, was sich viele Frauen wünschen. Nein, sie zeigt uns die Realität. Dass man einfach nicht mal eben eine Traumfigur bekommt und dazu gleich noch den Traumprinzen, sondern dass es im Leben eben nicht immer so läuft, wie man es gerne hätte. Und genau das macht diesen Film sehenswert. Dadurch setzt er sich von den ganzen Filmen a la "Der Weg vom hässlichen Entlein zum wunderschönen Schwan" ab und gibt vielen Frauen die Hoffnung, dass man -so wie man ist- den Traummann finden kann. Mal abgesehen von der unglaublich guten Bridget Jones (Reneé Zellweger) hat dieser Film aber auch noch anderes zu bieten. Zum Beispiel Hugh Grant als egoistischen, selbstverliebten Chef von Bridget Jones. Fazit: Ein sehr gelungener Film, der auch nach mehrmaligem Anschauen immer noch unterhaltsam ist.
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