Pressestimmen
"Brillante Komik! Bringt selbst Männer garantiert zum Lachen!" (Salman Rushdie )
"Helen Fielding ist das Wunder gelungen, eine Fortsetzung zu schreiben, die besser ist als der Vorgänger!" (The New York Times Book Review )
Kurzbeschreibung
Klappentext
The London Times Book Review
"Brillante Komik! Bringt selbst Männer garantiert zum Lachen!"
Salman Rushdie
"Helen Fielding ist das Wunder gelungen, eine Fortsetzung zu schreiben, die besser ist als der Vorgänger!"
The New York Times Book Review
Über den Autor
Auszug aus Bridget Jones, Am Rande des Wahnsinns, Sonderausgabe von Helen Fielding, Isabel Ingendaay. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
58,5 kg (schlittere mitten auf der Fettspur); Lover: 1 (hurra!); Sex: 3-mal (hurra!); Kalorien: 2.100; davon durch Sex wieder verbrannt: 600; macht unterm Strich magere 1.500 Kalorien (hervorragend).
7.15 Uhr. Hurra! Die öden Jahre in der Wildnis sind vorbei. Habe seit genau vier Wochen und fünf Tagen eine funktionierende Beziehung mit einem erwachsenen männlichen Wesen, wodurch ein für allemal bewiesen ist, dass ich doch nicht zu den Ausgestoßenen der Liebe gehöre. Fühle mich auch hervorragend. Besser gesagt, fühle mich wie Jemima Goldsmith oder eines von diesen frisch verheirateten Multikulti-Promi-Schätzchen, die mit Kopftuch und Allahs Hilfe eine neue Krebsklinik eröffnen, wo man doch eigentlich davon ausgehen würde, sie lägen gerade mit ihrem Kricket-Crack Imran Khan im Bett. Nanu? Da war doch was? Mark Darcy hat sich bewegt. Vielleicht wacht er gleich auf und flüstert mir ein paar Schweinereien ins Ohr.
7.30 Uhr. Mark Darcy leider noch nicht aufgewacht. Aber egal. Werde ihm leckeres englisches Frühstück zaubern, mit Rührei und Würstchen und Pilzen und allem Pipapo. Vielleicht sogar Florentiner Eier oder Eier Benedict.
7.31 Uhr. Weiß bloß nicht so recht, was Florentiner Eier oder Eier Benedict eigentlich sind.
7.32 Uhr. Hab auch weder Würstchen noch Pilze im Haus.
7.33 Uhr. Ganz zu schweigen von Eiern.
7.34 Uhr. Nicht einmal Milch, um ehrlich zu sein.
7.35 Uhr. Er schläft immer noch. Also leise. Darf keinen Krach machen. Könnte ihn aber vielleicht mit der Kraft meiner Gedanken wecken, romantisch-telepathisch sozusagen.
7.40 Uhr. Vielleicht sollte ich ihn sogar ein bisschen... GAAAAAH!
7.50 Uhr. Mark sitzt plötzlich senkrecht im Bett und schreit mich an. "Bridget, verdammt, würdest du bitte aufhören, mich anzustarren, wenn ich schlafe? Hast du um diese Zeit eigentlich nichts Vernünftiges zu tun?"
8.45 Uhr. In Coins Café, mit Cappuccino, Schoko-Croissant und Zigarette. Zigarette tut gut. Welche Wohltat, einfach nur man selbst zu sein. Ein Mann im Haus ist doch ganz schön anstrengend, vor allem die Badbenutzung entpuppt sich als gewaltiges organisatorisches Problem. Brauche morgens eben meine Zeit, um in Ruhe alles unter Wasser zu setzen und mich in eine verführerische Duftwolke zu hüllen. Geht aber nicht richtig, wenn im Schlafzimmer jemand sitzt, der ganz dringend aufs Klo oder zur Arbeit muss etc. Habe Mark außerdem dabei beobachtet, wie er abends seine Unterhosen ordentlich gefaltet über den Stuhl legt. Sehr peinlich, wenn man selbst alles einfach nur auf einen Haufen auf den Boden wirft. Außerdem kommt Mark heute Abend wieder vorbei, was bedeutet: muss entweder vor oder nach der Arbeit noch in den Supermarkt. Na ja, will es ja auch. Obwohl Rückfall ins Weibchen-Schema (vermutlich genetisch bedingt) schon zu denken gibt und niemals Sharon gegenüber erwähnt werden darf.
8.50 Uhr. Mmm. Stelle mir vor, wie Mark Darcy wohl so als Vater ist. Meine natürlich als Vater unserer Kinder, nicht als mein Vater. (Allein die Vorstellung schon ziemlich krank, von wegen Ödipus etc.)
8.55 Uhr. Egal. Schluss mit der Rumspinnerei! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.