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100 Jahre Universal Pictures
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Stolz erklärt sie jedem, der es hören will, dass sie „seit sechs Wochen, vier Tagen und 71 Malen wunderbarem Sex" mit dem erfolgreichen, edelmütigen, charmanten Anwalt für Menschenrechte, dem göttlichen Mark Darcy (Colin Firth) liiert ist. Also alles Friede, Freude und Schokolade! Bridget Jones und Mark Darcy sind ein romantisches Paar zum Verlieben. Doch dann verliert sie sehr bald den Angebeteten, weil sie wieder in alle Fettnäpfchen tappt, ihr Zweifel an der Beziehung aufkommen und Mark ihr entsetzlich auf die Nerven geht.
Das fängt an beim falschen Make - Up; setzt sich fort mit ihrem groben Fehlverhalten bei einem Galadiner in einer Londoner Anwaltskanzlei; setzt sich fort bei einem Daneben beim Ski-Wochenende in Österreich; eskaliert beim Streit über die Erziehung noch gar nicht geborener Kinder und endet mit der Scheinschwangerschaft. Die Trennung ist unvermeidlich und mit dem Ende beginnen erst die richtigen Abenteuer in diesem Film bei dem es nur so knallt in Sachen „Situationskomik".
Denn nun tritt wieder der „Womanizer", der charmante Daniel Cleaver (Hugh Grant) der ihr den Kopf verdreht. Sie findet ihn dann doch immer noch besser als die meisten anderen Männer und Daniel testet in einer lauen Tropennacht in Bangkok wie weit er bei ihr gehen kann.
Der Ausflug nach Bangkok, wo sie als Reporterin unterwegs ist, endet in einem thailändischen Frauengefängnis. Dort wird sie wegen Drogentransfers eingesperrt, reingelegt vom Freund ihrer besten Freundin. Daniel registriert die Verhaftung, leistet aber keine Hilfe. Diese Tatsache löst später wieder eine Prügelei zwischen Cleaver und Darcy aus - eine Prügelei um Bridget, die, wie auch viele Witze, an Szenen des ersten Filmes erinnern.
Bridgets neue Abenteuer sind aufgefüllt mit einer brillanten thematischen Situationskomik: Schwangerschaftstest, Trennung, lesbische Liebe, Drogen, Gefängnisaufenthalt, Schlägerei und Versöhnung. Bridget, im ersten Teil noch Symbol weiblicher aller nur erdenklicher Unzulänglichkeiten, verwandelt sich beziehungsabhängigen Anhängsel, der dem smarten Mark einen Heiratsantrag abbettelt.
Doch auch wie im ersten Teil, gibt es keine einzige Szene in der Bridget, im Gegensatz zu den Männern, auch nur einmal hübsch aussehen darf. Und es gibt auch keine Szene in der man mit Bridget lachen darf, man muss immer über sie lachen. Immer tapst sie unfrisiert, in unmöglichen Klamotten, in oft übertriebener Dummheit und Albernheit in die Szenen. Das war im ersten Teil witzig, in der Fortsetzung ist es aber nur mäßig komisch, und für eine abendfüllende Spielfilmkomödie würde die Frauenproblematik, der bis ins Lächerliche überzogenen Sorgen und Nöte des Singledaseins, nicht ausreichen, wäre da nicht wieder die großartige Vorstellung der Oscarpreisträgerin Renée Zellweger.
Doch bitte keine weiteren ultimativen Fortsetzungen von „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück", wie zum Beispiel Teil drei „ Hochzeit", Teil vier „Kindersegen", Teil fünf „Trennung", Teil 6 „Tod". Das können wir Renée Zellweger nicht antun.
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