Das Joey ein Multitalent stellt keiner mehr in Frage, der bereits Platten von Lagwagon, Bad Astronaut oder das Acoustic Album von Joey Cape & Tony Sly besitzt. Sein neuestes Meisterwerk ist sehr gefühlvoll geworden. Er zeigt hier Emotionen und stellt nochmal unter Beweis was er kann. Jedoch kann ich mich der anderen Rezension nicht anschließen. Ich finde das Album duchgehend sehr melodisch und weniger melancholisch. Mr. Cape spielt hier fast die komplette neue Lagwagon EP "I think my older brother used listen to Lagwagon", eben nur akustisch, woran man erkennen man, das Songs der Band sehr vielfältig sein können.
1. The Ramones are dead: Richtig toller Opener, schnell gespielt und absolt voller Melodie. 5/5
2. Errands: Tolle neue Umsetzung des Lagwagon Krachers. Joey zeigt hier fast am meisten Gefühle. 5/5
3. Were not in Love anymore: Viel Melodie, toller Text, jedoch kann Mr. Cape mehr. 4/5
4. Canoe: Eingängige Vocals mit toller Melodie. Einer meiner Favorits auf dieser Platte. Hier stimmt alles. 5/5
5. B-Side: Kennt man auch von Lagwagon ... Leider wie bei Lagwagon so auch nun hier, finde ich das schwächste Lied der Platte. 2/5
6. Memoirs and Landmines: Ebenfalls ein Werk von Lagwagon, wobei die Akustik Version viel mehr überzeugt. Grandiose Umsetzung. Startet langsam und ruhig, bis Joey Cape immer mehr aufgeht und voller Emotionen singt.5/5
7. No Sequitor: Langsam, schön gesungen, jedoch ein bisschen langweilig und nicht so eingängig wie viele andere. Schade. 3/5
8. No little Pill: Ebenfalls ein Lagwagon Kracher. Akustisch perfekt umgesetzt. Konnte ich mir Anfangs schwer vorstellen, doch Joey beweist, zu was er fähig ist. Toll gemacht. 5/5
9. Mission Unaccomplished: Wirklich, wirklich, wirklich das tollste Lied des Albums. Wie auf der von Lagwagon wie auch hier. Beide male mein Liebling, jedoch hier mit so viel Gefühl. Joey Cape auf dem Höhepunkt. Das geht nicht mehr aus dem Kopf. 5/5
10. Gun It, No Dont: Es kommt ein bisschen das Gefühl von Einfallslosigkeit auf, leider. Der Text ist echt toll, aber dem Lied fehlt die Melodie. Aber alles in allem doch recht schön. 3/5
11. Who Weve Become: Fängt sogar ungewöhnlich schnell an für das Album. Schöne Melodie begleitet von noch passenden Vocals. Das Lied wird in der Mitte etwas ruhiger und zum krönenden Ende gibt Joey nochmal alles. Toll. 5/5
12. Home: Ein sehr sehr langsames und ruhiges Ende der Platte. Joey singt aber von der Seele. RIchtig schön. Hierbei sollte man eher auf den Text achten und mal drüber nachdenken ... Denkt man ja, bis zur Minute 2:40 und dann passiert das unfassbare ... Joey Cape wechselt plötzlich und macht einen Punkrock Song draus.
Tolle schnelle Drums, und einen überragenden Joey. WAHNSINN!!! Das macht nur der Meister. Absolut toll. 5/5
Selbst Fans, die nicht auf Lagwagon stehen oder schnellen Punkrock werden hier richtig Spass und Freude am Hören haben. Was Joey hier abliefert, ist nicht nur ein Album, sondern Kunst. Er schafft es, aus jedem erdenklichen Lied einen Akustik Kracher zu machen.
Pflichtkauf für jeden, der Ahnung und Geschmack hat und gefühlvolle und melodische Musik zu schätzen weiß. Danke für ihre Aufmerksamkeit.