Zu behaupten, dass dieser Film ein gutes oder mittelmäßiges Machwerk ist, ist völlig übertrieben.
"Die Rache des Würgers" war das vorletzte Projekt, an dem Bela Lugosi gearbeitet hatte; Regie führte Edward D. Wood jr., der als schlechtester Regiesseur aller Zeiten verschrien war. Nun, hier macht er seinem Namen alle Ehre.
Bela Lugosi kannte man seit 1931 als einen herausragenden Dracula-Darsteller, der in den nächsten 20 Jahren auch auf dem Image des verrückten Wissenschaftlers sitzen blieb. Auch hier hat er diese Rolle inne.
Die anderen Schauspieler, die einegsetzt wurden, sind völlig - aber auch völlig - unbegabt, was daher herrührt, dass der Regiesseur, um seinen Film zu finanzieren, Privatgelder annehmen musste, mit der Bedingung, dass der Mäzen die Schauspieler - kostengünstig - selber aussuchen durfte.
Die Kulisse ist dementsprechend knauserig, da wackelt schon mal die einen oder andere Wand. Desweiteren gab sich Wood auch allergrößte Mühe, den logischen und zeitlichen Aufbau zu vernachlässigen.
Und letztenendes scheiterte es auch am Geld, sodass die großartige Schlussszene, in der Lugosi mit dem Kraklen kämpft, ein wenig - ja, wie soll ich's sagen - lächerlich geriet, da der Krake keinen elektrischen Motor hatte, und somit Lugosi die Tentakel selbst um seinemnn Körper schlingen musste, was nicht unbedingt sehr realistisch aussieht (obwohl Lugosi dabei wohl ziemlich ins Schwitzen geriet)
Die Bewertung ist sehr schwer für mich. Im Vergleich zu heutigen Filmen ist "Bride of the monster - Die Rache des Würgers" noch viel schelchter als seinerzeit, von daher wären 1 Punkt gerechtfertigt. Andererseits haölte ich den Film für so alle Maßen schlecht, dass er schon wieder sehenswert ist, und eine herrliche ungewollte Komödie abgibt ( was ich mit 5 Punkten bewerten würde)
Daher einige ich mich auf 3 Sterne, er ist zwar phänomenal schlecht, aber doch macht es Spass ihn zu sehen, und die Überlegung, dass Menschen in solchen Filmen mitspielen, ringt mir für die Darsteller doch wieder Respekt ab.