als der jungle sich in den urbanen räumen dieser welt ausbreitete kam es zu einer umformatierung der muzak- open minded hesds kreirten open source musik, und die möglichkeiten des sampling wurden endlich erkannt und ausgenutzt. irgendwann stagnierte diese gehypte entwicklung, und die inzwischen massive szene verteilte sich in lager oder besser schubladen: tech-two oder was auch immer stepper konzentrieren sich auf eine verhärtung des sounds, und das wort jazz wurde in smoothen pseudo-atmosphärischen bestenfalls zum neumodischen loungen geeigneten tracks totgeloopt. auf ninjatune, deren macher coldcut die connesseure des cut'n'paste basierten trackings sind, veröffentlichte er nach guter vorarbeit unter dem pseudonym cujo, diese bricolage extrem verschachtelter sound- und beatstrukturen die mich persönlich umgehauen hat. realsampling ohne clearance, sounddesign bis in kleinste verästelungen des tracks, stimmungen und abrupte wechsel, spaß und melancholie- große musik, und die-bis dato-einzige die meines erachtens die schubladisierung e-jazz verdient, und all jene die meinen drum&bass sei tot eines besseren belehren! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)