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Bretonische Verhältnisse Taschenbuch – 19. August 2013

406 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479274
  • ISBN-13: 978-3442479276
  • Größe und/oder Gewicht: 13 x 2,6 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (406 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.068 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ungewöhnlich spannend, voller Atmosphäre, mit einem grundsympathischen Ermittler, dessen Ecken und Kanten den Leser sofort für ihn einnehmen.«, Tilman Spreckelsen, Redakteur der FAZ

»Der Kriminalfall für den Pariser Kommissar Dupin, der in die Bretagne versetzt wird, überzeugt [...] mit solidem Plot und viel Lokalkolorit, Pseudonym hin oder her.«, Börsenblatt, 19.07.2012

»Ein Muss für Bretagne-Urlauber [...] Spannung und Prickeln, gepaart mit Austern, traditionellen Dorffesten und schwer auszusprechenden bretonischen Namen und Eigenheiten.«, WDR 5, 30.06.2012

»Dieser Krimi ist – neben zwei Leichen, einem Hotel voller Verdächtiger und einem doppelt gefälschten Gaugin – immer wieder auch eine Liebeserklärung an die Bretagne.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.03.2012

»Spannender Regionalkrimi, der nicht nur Frankreich-Reisende begeistert. Passend zur Urlaubszeit gibt es jetzt eine weitere Alternative zu Donna Leon und Martin Walker.«, Buchmarkt, 9/12 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jean-Luc Bannalec ist ein Pseudonym; der Autor ist in Deutschland und im südlichen Finistère zu Hause. Im März 2012 erschien "Bretonische Verhältnisse", der erste Fall für Kommissar Dupin. Das Buch wird derzeit in mehrere europäische Sprachen übersetzt.



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

87 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FG TOP 1000 REZENSENT am 15. Oktober 2012
Format: Broschiert
Pierre-Louis Pennec, greiser Besitzer eines Traditionshotels und Lokalprominenz im südbretonischen Dörfchen Pont Aven, wird ermordet aufgefunden. Der Ex-Pariser Kommissar und Kaffee-Junkie Georges Dupin wird auf den Fall angesetzt - und wird, soviel darf verraten werden, dabei viele braune, aber wenig blaue Bohnen benötigen.

Ist das nun ein echter Reißer, ein Krimi der Extraklasse? Comme ci, comme ça.

Was gut gelungen ist: Das Flair. Manch ein bretonischer Rezensent hat sich hier schon brüskiert gefühlt ob der ungenauen, teilweise klischeehaften Verwurstung seiner keltischen Heimaterde. Nichtsdestotrotz schafft es der Autor, wie nebenbei liebevoll Land und Leute zu schildern, was der Atmosphäre des Krimis gut tut. Warum eigentlich nicht mal in die Bretagne fahren? Scheint `ne nette Gegend zu sein.

Was auch gut gelungen ist: Als nur Ab-und-An-Krimileser schätze ich den klaren und wenig überladenen Plot. "Bretonische Verhältnisse" bleibt bei der Sache und hält bei der Stange. Nicht unbedingt kunstvoll konstruiert, keine sprachliche Titanenleistung, dennoch gefällig. Auch Monsieur le Commissaire Dupin ist ein hinreichend glaubwürdiger Charakter (was man nicht vom ganzen Personal sagen kann).

Was nicht so toll war: Der gute Jean-Luc wird den Wettbewerb "Originellster Krimi 2012" nicht gewinnen, dazu reichen die Ideen nicht. Auch nicht für den Trostpreis "Das überzeugendste Mordmotiv". Doch jetzt mal nicht endlos kritteln, für einen kleinen feinen Schmöker für die Saunapause, die Busfahrt oder den Strandkorb hat es voll und ganz gereicht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Namflah am 12. März 2012
Format: Broschiert
Pariser Kommissar ist in die Bretagne zwangsversetzt weil er seinen 'Affekt' nicht beherrschen kann. Nun lebt er seit drei Jahren dort und wird noch einige Generationen dort bleiben müssen um als nicht 'neu' eingestuft zu werden.
Der Kommissar wirkt grobschlächtig und ist koffeinabhängig etwas kauzig und einfach liebenswert.
Es gibt einen Fall zu lösen ein angesehener Hotelier wird erstochen in seinem Restaurant aufgefunden. Es gibt Familiengeheimnisse und die Bretagne zu entdecken.
Und irgendwann kommt der Punkt in dem Buch in dem man nicht mehr weiterlesen will, weil ja dann das Buch zu Ende ist ' für mich immer ein gutes Zeichen.
Mit Hilfe des Kommissars wird der Leser in die Bretagne eingeführt, es gibt wunderbare Landschaftsbeschreibungen und liebenswerte Darstellungen, die die Bretonen dem Leser näher bringen. Wer noch nicht in der Bretagne war, wird es entdecken wollen. Die Leser, die dort schon sein durften werden sich danach sehnen bald wieder hinzufahren.
Das Buch hat alles was ich an einem Regio-Krimi schätze. Die Atmosphäre der Region, das Verständnis für die Einwohner und einen spannenden Fall in der Region eingebettet. Ich freue mich auf Neuigkeiten von Kommissar Dupin und kenne einige Leute, denen ich das Buch empfehlen werde.
Das Cover ist stimmig mit dem Buch und der Einband bzw. das Buch an sich liegt schön in der Hand.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nabura TOP 1000 REZENSENT am 24. Juli 2012
Format: Broschiert
Kommissar Dupin, der erst vor wenigen Jahren aus Paris in die Bretagne versetzt wurde, wird an einem Morgen in das kleine Städtchen Pont Aven gerufen. Dort wurde der 91-jährige Hotelbesitzer des traditionsreichen 'Hotel Central' ermordet im Restaurant aufgefunden. Auf den ersten Blick scheint er von allen geschätzt worden zu sein, sein Tod wird rasch zur medienwirksamen Tragödie. Um das Image Pont Avens als erholsamer Ferienort zu wahren, soll Dupin den Fall schnellstmöglich aufklären'

Das Buch besteht aus wenigen, recht langen Kapiteln, welche jeweils einen Tag im Leben des Kommissars beschreiben. Der Leser begleitet Dupin bei jedem seiner Schritte der Ermittlung, seinen Untersuchungen und Verhören. Das Tempo ist dabei recht ruhig, systematisch Befragt Dupin Personen, die etwas zum Fall wissen könnten, was den Großteil des Buches ausmacht. Die Spurensuche, wie man sie aus anderen Kriminalromanen kennt, ist in diesem Buch eher sekundär. Gut gefallen haben mir die Schilderung der Bretagne und der Mentalität der Anwohner, die in Dupin nach drei Jahren immer noch 'den Neuen' sehen und mit wohlgemeinten Ratschlägen unterstützen wollen, allen voran verkörpert von seiner Sekretärin Nolwenn.

Kommissar Dupin ist ein liebenswerter Charakter, den dem Leser mit seinen Ecken und Kanten schnell ans Herz wächst. Sein ständiges Verlangen nach café regt ebenso zum Schmunzeln an wie sein Unvermögen, mit Vorgesetzten zu kommunizieren. In Verhören hingegen brilliert er: Geschickt treibt er sein Gegenüber im Gespräch mit den richtigen Fragen und den entscheidenden Antworten.
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100 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sabatayn76 TOP 50 REZENSENT am 10. März 2012
Format: Broschiert
Inhalt:
Kommissar Georges Dupin wurde aus Paris in die bretonische Provinz versetzt und lebt seit nunmehr 2 Jahren und 7 Monaten in Concarneau. Eines Morgens wird er zu einem Mordfall gerufen: der 91-jährige Besitzer des legendären Hotel Central in Pont Aven wurde tot in seinem Restaurant gefunden. Aus welchem Grund wurde Pierre-Louis Pennec - der anscheinend von allen geschätzt und bewundert wurde - umgebracht? Wer hat den alten Mann getötet? Wieso wurde mit solcher Brutalität vorgegangen? Die Suche nach dem Täter und einem Motiv beginnt.

Mein Eindruck:
Bereits der Einstieg in den Roman ist sehr gelungen, die Umgebung, das raue Klima, die 'bretonischen Verhältnisse' werden authentisch und atmosphärisch beschrieben. Obwohl ich als große Frankreich-Liebhaberin noch nie in der Bretagne war, konnte ich mir bei der Lektüre alles so genau vorstellen, als wäre ich selbst vor Ort. Neben der stimmungsvollen Beschreibung der Landschaft haben mir besonders gut die überzeugende Charakterisierung der Protagonisten und der flüssige Schreibstil gefallen. Auch der Kriminalfall an sich ist spannend und sehr gut ausgearbeitet, ist komplex, ohne übertrieben konstruiert zu wirken. Nebenbei erhält man Einblicke in die Mentalität der Bretonen, in Klima und Landschaft, in Kultur und Traditionen.

Mein Resümee:
Clever erzählt, komplex, spannend und mit vielen überraschenden Wendungen. 'Bretonische Verhältnisse' macht Lust auf die Bretagne und auf weitere Romane des Autors.
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