Ich habe mir das gerät gekauft weil ich dachte, dass man diverse Geräte (z.B. Handy) gleichzeitig unter direkter Sonneneinstrahlung laden kann.
Der erste Blick in die Anleitung verrät aber, dass dies nur bedingt möglich ist und zwar wenn bereits der interne Akku schon geladen wurde.
Leider wird der interne Akku schneller entladen als wieder beladen (bei direkten Sonnenlicht).
Aber das ist nicht der Grund warum es einen Stern weniger in der Bewertung von mir bekommen hat.
Hauptsächlich hat mich gestört, dass ich seit Wochen versucht habe den internen Akku nur durch Sonnenlich komplett aufzuladen und es dennoch nicht geschafft habe (trotz einiger Sonnentage). Die Anleitung verspricht aber, dass zwei sonnige Tage ausreichen würden. Alternativ kann man den internen Akku über USB aufladen, was ich jedoch nicht getestet habe.
Positiv ist die große Steckerauswahl. Ich habe bisher mehrere Geräte getestet, davon konnte ich nur eins nicht anschließen und ein weiteres ließ sich trotz Mini-USB-Anschluss nicht aufladen (Motorola Handy).
Dafür ließen sich allerdings mein LG KP100 Handy und mein Nintendo DS Lite problemlos aufladen. Auch funktioniert hat der Ladevorgang mit einem Sony Ericsson Walkman Handy und einem Navicon Navigationsgerät sowie einem MP3-USB-Stick.
Pro:
+ große Steckerauswahl
+ Auswahl der Spannung am Ausgang mittels Schiebeschalter
+ unterstützt eine Vielzahl mobiler Geräte (Handy, Navi, Nintendo DS Lite, MP3-Player)
+ Status-LEDs zeigen Lade-und Entladevorgang an
+ läd auch unter normalem Tages- sowie Kunstlicht
+ handlich, gut für Unterwegs
+ großer interner Akku
+ guter Preis
Contra:
- nicht alle getesteten Geräte ließen sich aufladen (zwei von sieben)
- Ladevorgang unter Sonnenlicht dauert sehr lange
- mitgelieferte Saugnäpfe finden nur sehr selten Verwendung
- mitgelieferte Tasche bietet nur Platz für das Modul
EDIT: Nach ausreichend sonnigen Tagen könnte ich nun die ungefähre Ladezeit ermitteln. Es hat genau fünf Tage gedauert bis der intere Akku (2000mAh) von ganz leer bis ganz voll geladen wurde. Alle Tage waren sehr sonnig, 80% bis 90% Dauersonne. Damit brauch der Akku mehr als doppelt so lang zum komplett Aufladen als in der Anleitung beschrieben (dort steht zwei Tage). Ich habe das Modul mehrfach am Tag der Sonnenrichtung und dem Einstrahlungswinkel angepasst um optimale Ausbeute zu erzielen. Dabei war das Solarmodul halbtags auf dem Fensterbrett hinter der Glasscheibe und den Rest auf Balkon/Terasse um auch die UV-Strahlung zu nutzen.