Für mich sind beim Kauf einer digitalen Zeitschaltuhr andere Gründe wichtig als bei so manch anderem, z. B.:
- Umfang der Programmiermöglichkeiten
- Schaltleistung
- Bedienfreundlichkeit
- Halten der Uhrzeit und der Programme bei Stromausfall
- sicherheitsrelevantes Verhalten bei Überlast
Und da schneidet dieses Gerät mit Ausnahmen bei der Einfachheit der Bedienung eigentlich überall gut ab. Programmiert werden kann an einzelnen Tagen oder ganzen Wochen oder auch verschienenen Tageskombinationen im Minutenabstand, und zwar jeweils 20 Ein- und 20 Ausschaltvorgänge. Das Gerät hält Uhrzeit und Programme bei Stromausfall (jedes Ausstecken kommt ja einem Stromausfall gleich) mit Hilfe eines integrierten Akkus oder Kondensators, d. h., es müssen keine Knopfzellen getauscht werden wie bei etlichen anderen Geräten. Zugelassen ist das Gerät bis 16A. Mehr kann an einer Schuko-Steckdose auch nicht sein, weil diese bei 1,5 mm² Leitungsquerschnitt in Deutschland max. damit abgesichert sind. Ich nutze diese Leistung in meinem Anwendungsfall jedoch auch voll aus und schon viele andere Geräte haben auf Dauer dabei versagt, die meisten sind irgendwann auf Grund der Hitzeentwicklung bei entstehenden hohen Übergangswiderständen zusammengeschmort. Dieses Gerät wird bisher jedenfalls nur handwarm.
Ob das Plastik des Gehäuses nur übergefärbt oder durchgefärbt ist weiß ich nicht, ist aber in meinen Augen bei einem solchen Gerät auch völlig zweitrangig.
Tatsächlich einen Punkt abziehen muß ich jedoch für die nicht selbst erklärende Bedienung. Ohne Blick in die auch nicht sonderlich gute Anleitung steigt man nicht dahinter. Und dieser Blick ist halt auch wieder fällig, wenn man das Gerät mal längere Zeit nicht in den Händen gehalten hat. Zu wenige Knöpfe mit zu vielen Funktionen belegt - das könnte man besser machen. Der eine oder andere würde dafür auch zwei Sterne abziehen.