Zu erst einmal sollten ein paar Dinge angemerkt werden: Mike Horn ist kein Schriftsteller, er dienste früher in bei der südafrikanischen Armee und beschäftigt sich in seiner Freizeit eher mit dem Planen von Bergbesteigungen, Marathonläufen, Rekordtauchgängen etc.
Dies sollte vorangestellt werden, um zu erklären, warum der Verfasser sich nicht gerade durch eine außergewöhnliche Sprachliche Einzigartigkeit auszeichnet. Dies braucht er aber auch gar nicht, den das Buch lebt allein von seinem Inhalt und nicht von der Rhetorik. Mike Horns Umrundung des Erdballs, immer dem Äquator folgend, ist wohl eines der faszinierernsten Abenteuer der jüngeren Geschichte. Die Anstrengungen und die Selbstüberwindung, die so eine Tour dem Verfasser abverlangte klingen auf jeder Seite, in jeder Zeile ebenso mit, wie die schönen Impressionen und Eindrücke neuer Landschaften, Kulturen, Menschen.
Der Leser wird so schon auf den ersten Seiten derartig in die Atmosphäre des waghalsigen Unternehmens hineingezogen, dass gar nicht mehr daran zu denken ist das Buch wegzulegen, bevor man nicht wieder am Ausgangpunkt nach 40.000 Kilometern angekommen ist.