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Breit: Mein Leben als Kiffer [Taschenbuch]

Amon Barth
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 8 (1. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499620464
  • ISBN-13: 978-3499620461
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.106 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Amon Barth
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der 20-Jährige Abiturient Amon Barth hat die vergangenen 4 Jahre seines Lebens keinen Tag verbracht, ohne zu kiffen. In diesem Buch beschreibt er seinen allmählichen Absturz und den Verlust seiner Jugend. Ohne die Sucht zu verteufeln, ohne sie zu verherrlichen - er erzählt einfach, wie es ist. Das ist dramatisch genug. Und es ist die Geschichte eines jungen Menschen, wie sie sich massenhaft in unserer Gegenwart abspielt. "Ich bereue nicht die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sondern dass ich meine Jugend versäumt und viele Erfahrungen nicht gemacht habe." (Amon Barth)

Über den Autor

Amon Barth, Jahrgang 1984, lebt in Hamburg.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Harry
Format:Taschenbuch
Dies ist das unreife Werk eines jungen Autoren, ein von Mama und Großmama behüteter Bubi, der versucht, seine pubertären Eskapaden als Drogen Drama á la "Trainspotting" hoch zu stilisieren. Tja, da hat er sich viel vorgenommen und es ist ihm gründlich misslungen.

Seine Welt stellt sich in etwa so dar - Zitat: "Boahhhh! Ich glaube das ist der heftigste Joint an dem ich je gezogen hab, ich hab auch richtig viel rein getan."

.... und weiter im Text - Zitat:" "Ich bin wieder vollständig zugedröhnt...." und "Ich bin soooooo derbe breit, Digger."

Sooooooooooooooo bescheuert geht es weiter im Text - plus eine Menge unglaubwürdige Schilderungen angeblicher Rausch Erlebnisse.

Das Ganze steigert sich zu einem völlig unglaubwürdigen Finale - Zitat: "Ein überproportionaler Lastwagen rauscht an meinem zugedröhnten Hirn vorbei. Er fährt auf das Schloss des unsichtbaren Fürsten zu. Wahrscheinlich ist der Fahrer nur ein Android."

Ach Gott - ein Android, das kommt vom vielen kiffen, min Jong - und so kommt es wie es kommen muss - Zitat:

"Die Sanitäter legen mich auf eine Trage. Ein Glücksgefühl durchströmt mich: Fremde Intelligenz wird mich von dieser armseligen Welt wegbringen."

Ja - bitte, bitte bringt ihn gaaanz weit weg, möchte man da rufen und sorgt dafür das er auch dort bleibt.

Abschließend sollte man noch einmal den Autor Barth selbst zitieren, der zu Beginn seines Buches einmal feststellte - Zitat:

"Das mein Geschreibsel, mit nüchternem Kopf meist ziemlich banal und sinnlos klingt, bemerke ich nicht."
Schade drum. Bleibt nur eine letzte Frage - wie bekifft war der Lektor bei rororo?
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Amon Barth beschreibt in seinem Buch, wie er als ein Individuum, das von sich die Meinung hatte, mehr über seine Umwelt zu wissen, als diese ihm beibringen konnte, gescheitert ist, Teil von ihr zu werden.

Gekonnt beschreibt er als Höhepunkt einen "Horror-Trip", und zeigt, wie ein Bewusstsein, aus dem jeglicher Glaube an Realität entfernt ist, scheitert, mit dieser Realität zu interagieren, weswegen er in eine Anstalt eingewiesen wird.

Dies zu lesen mag sicher für den einen oder anderen ganz interessant sein, der Bezug zum "Kiffen" wird aber nicht immer hergestellt, so dass sich der Leser die Frage stellt, ob der Autor Probleme hatte, weil er gekifft hat, oder ob er gekifft hat, weil er Probleme hatte.

Hier versucht Barth bewusst den Eindruck zu erwecken, beides wäre der Fall gewesen, indem die einzelnen Situationen in einer kausal für den Leser nicht immer durchschaubaren Reihenfolge präsentiert werden. Es gelingt ihm aber immer wieder, seine Marihuana- und Haschisch Erfahrungen so in den Erzählkontext einzubetten, dass die Verbindung zu der gescheiterten, geschädigten und gestörten Person, die er gewesen sein will, einprägsam stark auf den Leser wirkt.

Der Kiffer ist für den Leser nun ein untätiger, unfähiger und herzloser Süchtiger, der zudem unter einem ständigen Verfolungswahn, der ihn letztlich in die Anstalt befördert, leidet. In Wirklichkeit versteckt sich aber Amon Barth, ein gescheiterter Intellektueller, der sich seine Defizite nicht eingestehen kann, hinter diesem Kiffer, und macht Marihuana, ein Genussmittel, das in Maßen genossen eine gesellschaftliche Daseinsberechtigung wie Alkohol hat, verantwortlich für seine gesellschaftliche und vor allem literarische Unfähigkeit, die er mit und in dem vorliegenden Buch immer wieder durch unschön gebaute Sätze sowie grauenhafte Gedichte (Raps) mit der gleichen selbstzerstörerischen Attitüde, die ihn nach eigenen Aussagen zu seinem Massenkonsum von bewusstseinsverändernden Substanzen als Begründung reichte, zur Schau stellt.

Mit der vorliegenden, gescheiterten Selbsttherapie schädigt Barth bewusst das ohnehin schon angekratzte Image des Marijuhana Genießers, und man fragt sich als normaler Hamburger Schüler, der gerne einen raucht, was Amon Barth damit selbst bezwecken will und weshalb er damit erfolgreich ist.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schade ... 18. Februar 2010
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe mir von diesem Buch deutlich zuviel erwartet. Dauernder Konsum - jeden Tag - ist echt nicht gut und sorgt für soziale Abstiegstendenzen. Soviel steht fest.
Nur, was ich hier lese klingt etwas seltsam. In welchem Teil von Command & Conquer haben die Russen den Mammutpanzer? Was für Zeug hat er da am Schluß erwischt und warum liest sich das wie ein richtig schlechter LSD-Trip? Reden die wirklich so? Ich hab schon einige recht schräge Leute kennengelernt, aber die waren rethorisch alle besser drauf. Mit den "Raps" kann ich gar nichts anfangen.
Eventuell lassen sich mancher durch dieses Buch abschrecken, für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Drogen, Sucht und Cannabis reicht es nicht. Als auf Fachbücher folgende Ergänzung geht's.

Der letzte Teil, als Amon Barth komplett in seiner Traumwelt versinkt, macht alles irgendwie unglaubwürdig. Genau bis zu seinem ersten Paranioaanfall ist das Buch, vom eintönig-einfachen Wortschatz abgesehen, 3 Sterne wert. Reines Haschisch kann das wirklich nicht gewesen sein, was er da geraucht hat. Für solche Wahnvorstellungen braucht man mindestens Pilze oder LSD, und deswegen gibts nur einen Stern.
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Veröffentlicht am 4. September 2009 von T. Martin
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Veröffentlicht am 10. April 2009 von vali.cp
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Veröffentlicht am 30. Juni 2008 von Der Vorleser
sehr realistisch
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Nicht weil es so kurz ist..es ist einfach spannend und wie ich finde zumindest authentisch geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2008 von RockBrasiliano
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Veröffentlicht am 21. Oktober 2007 von Andrea Wille
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Veröffentlicht am 18. Juli 2007 von hippie_guy
"Nichts als die Wirklichkeit"
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Veröffentlicht am 30. Mai 2007 von fragnatic
Super Gut
Guten Tag, Amon Barth war am vergangenen MIttwoch bei mir in der Schule und hat aus seinem Buch vorgelesen,seine persönlichen weiterempfinden uns gesagt uns Fragen beantwortet... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2007 von Christel Wehnke
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