Buch der 1000 Bücher
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Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Tierleben
OT Illustrirtes Thierleben. Eine allgemeine Kunde des Thierreichs OA 186469 (6 Bde.)Form Enzyklopädie Bereich Biologie
Wohl kaum ein anderes deutschsprachiges Tierlexikon hat so viele Generationen in die Welt der Tiere eingeführt wie Alfred Edmund Brehms Tierleben. Obwohl die 1. Auflage bereits vor mehr als 100 Jahren erschien, hat das Werk bis heute kaum an Aktualität verloren. In über 5000 farbigen Großfotografien (in früheren Auflagen schwarzweiße grafische Darstellungen) werden die unterschiedlichen Tierarten dabei in möglichst verschiedenen Aktionen vorgeführt.
Entstehung: Viele Jahre trug sich Brehm mit der Idee, ein Buch zu schaffen, dass Menschen das Leben der Tiere packend und möglichst genau nahe bringt. Über Jahre sammelte er auf seinen Reisen Wissenswertes über Tierarten, ihre Lebensräume und Verhaltensweisen. Die sorgfältig zusammengetragenen Beschreibungen stellte Brehm in einem kompletten Nachschlagewerk zusammen, das er bis zum Jahre 1869 auf sechs Bände vervollständigte. Dabei legte er selbst größten Wert auf die wirklichkeitsgetreue zeichnerische Darstellung der Tiere in ihrer natürlichen Umgebung.
Inhalt: Brehm teilt alle Lebewesen des Tierreichs in Kategorien ein, vom höher entwickelten Säugetier bis hin zum Einzeller. Schon Carl von Linné (170778), der Vater der Tierkunde, gliederte die Fauna in Großgruppen, deren Grundeinheit die Art bildet. Arten werden entsprechend der Übereinstimmung von Merkmalen zu Gattungen und diese zu Familien zusammengefasst. Verwandte Familien ergeben Ordnungen; diese bilden Klassen, die einen gemeinsamen Stamm ergeben. Die Gesamtheit aller Stämme bildet letztendlich das Tierreich. Je weiter sich die Einteilung von der Grundeinheit »Art« entfernt, desto weitläufiger wird der Verwandtschaftsgrad und umso weniger ähnlich sind sich die Tiere.
Text und Bild geben die besonderen Merkmale, das typische Verhalten, das Vorkommen und die näheren Verwandten der beschriebenen Arten wieder. Dabei verwertet die Neuauflage aktuelle Erkenntnisse aus der Biologie, da mittlerweile Tierarten neu entdeckt und andere ausgerottet wurden. Hinzu kommen neue Kenntnisse in der Verhaltensforschung und stammesgeschichtlichen Entwicklung der Arten. Den größten Raum in der Enzyklopädie nehmen Säugetiere und Vögel ein. In insgesamt sechs Bänden werden neben diesen beiden Klassen des Tierreichs Amphibien und Reptilien, Fische und Wirbellose beschrieben. Brehms Tierleben gibt eine annähernd lückenlose Gesamtdarstellung der wichtigsten Vertreter der Fauna unserer Erde.
Wirkung: Nach dem Erscheinen der Erstausgabe seines Illustrirten Thierleben im Jahr 1869 entwickelte sich das mehrbändige Werk in Kürze zu einem wahren Volksbuch. Die Nachfrage war so groß, dass schon 1876 eine zweite, auf zehn Bände erweitere Auflage erschien. Mittlerweile ist der neu aufgelegte Klassiker in zwölf Bänden erhältlich und zählt zu den populärsten deutschsprachigen Enzyklopädien der Tierwelt. K. M.
Kurzbeschreibung
Brehm teilt alle Lebewesen des Tierreichs in Kategorien ein, vom höher entwickelten Säugetier bis hin zum Einzeller. Schon Carl von Linné (1707-78), der Vater der Tierkunde, gliederte die Fauna in Grossgruppen, deren Grundeinheit die Art bildet. Arten werden entsprechend der Übereinstimmung von Merkmalen zu Gattungen und diese zu Familien zusammengefasst. Verwandte Familien ergeben Ordnungen; diese bilden Klassen, die einen gemeinsamen Stamm ergeben. Die Gesamtheit aller Stämme bildet letztendlich das Tierreich. Je weiter sich die Einteilung von der Grundeinheit >>Art<< entfernt, desto weitläufiger wird der Verwandtschaftsgrad und umso weniger ähnlich sind sich die Tiere. Text und Bild geben die besonderen Merkmale, das typische Verhalten, das Vorkommen und die näheren Verwandten der beschriebenen Arten wieder. Dabei verwertet die Neuauflage aktuelle Erkenntnisse aus der Biologie, da mittlerweile Tierarten neu entdeckt und andere ausgerottet wurden. Hinzu kommen neue Kenntnisse in der Verhaltensforschung und stammesgeschichtlichen Entwicklung der Arten. Den grössten Raum in der Enzyklopädie nehmen Säugetiere und Vögel ein. In insgesamt sechs Bänden werden neben diesen beiden Klassen des Tierreichs Amphibien und Reptilien, Fische und Wirbellose beschrieben. Brehms Tierleben gibt eine annähernd lückenlose Gesamtdarstellung der wichtigsten Vertreter der Fauna unserer Erde.