Zwei Jahre nach ihrem Debütalbum -Coco- kommt Colbie Caillats Album -Breakthrough- auf den Markt. Die 24jährige Kalifornierin hat ihre Karriere vor allem mit ihrem eigenen My Space Auftritt gefördert. -Bubbly- lief seinerzeit in den Radiosendern auf und ab. Dazu kamen; wie leider so oft bei guten Neulingen im Geschäft, Vergleiche mit Jack Johnson und einer ganzen Riege von Singer- und Songwriterinnen. Meiner Ansicht nach, wurde das Colbie Caillat nicht gerecht. Ihre Musik hat ganz sicher nicht das kreative Potential einer Regina Spektor oder Kate Nash. Ganz sicher braucht es das auch nicht. Colbie Caillats Fach ist die pure, geradlinige Popmusik für ein großes Publikum. Und dieses Genre beherrscht sie hervorragend.
Wirkte ihr Debüt -Coco- noch ein wenig kantig und unausgereift, so erscheint mir persönlich -Breakthrough- ein gereiftes, gut thematisiertes Konzeptalbum zu sein. Vor allem Caillats Stimme macht dabei jeden Song zu einem kleinen Original, so auswechselbar die Melodien dabei auch manchmal wirken. Dazu verströmt -Breakthrough- reichlich gute Laune, lässt Fußspitzen wippen und Münder mitsingen. Alle 13 Songs sind sauber produziert und fallen in der Qualität kaum ab. Allein das ist für ein Popalbum, dessen ausgekoppelte Single im Radio rauf und runter läuft, schon eine kleine Besonderheit. Natürlich hat auch -Breakthrough- diese Single. Mit der Auskopplung von Fallin for you konnten die Macher des Albums dabei nicht all zu viel verkehrt machen.
Meine Anspieltipps für -Breakthrough- sind jedoch: What i wanted to say, Droplets, Rainbow und You got me.
Hören sie einfach mal rein in -Breakthrough-. Caillat, die auch mit Jason Mraz unterwegs ist, wird bestimmt nicht zur Superstar-Popdiva mutieren, aber ihre Stimme und ihre Musik sind ganz sicher nicht die schlechtesten Begleiter durch den Tag.