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Breakpoint. Roman [Gebundene Ausgabe]

Richard A. Clarke , Karin Dufner
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Februar 2007
Amerika abgeschnitten vom Rest der Welt, die Wirtschaft schwer getroffen, US-Militäreinheiten im Ausland kaum noch zu steuern: Die Bombenanschläge auf Internet-Relaisstationen an der Ostküste beschwören eine politische und ökonomische Katastrophe herauf. Eine Drohgebärde Chinas, damit die USA ihrem Bündnispartner Taiwan bei den Unabhängigkeitsbestrebungen die Unterstützung entziehen? Oder die Tat von militanten Transhumanismus-Gegnern, die verhindern wollen, dass Gen- und Nanotechnik die gottgegebene Ausstattung des Menschen verändern? Während Susan Connor und ihre Geheimdienstkollegen unter Hochdruck in alle Richtungen ermitteln, spitzt sich die politische Situation unerwartet und dramatisch zu.

Wird oft zusammen gekauft

Breakpoint. Roman + World Wide War: Angriff aus dem Internet
Preis für beide: EUR 41,95

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 316 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe; Auflage: 1. Auflage (Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455400310
  • ISBN-13: 978-3455400311
  • Originaltitel: Breakpoint
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 530.301 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Die Pilotin an der Küste von New Jersey ist nicht besonders aufgeregt. Eben hat sie eine Explosion geortet, die ihr keine Sorgen macht. Da bedarf es schon der Unternehmenszentrale von Horizon Communications, um das ganze Ausmaß der Katastrophe zu begreifen. Denn in Wirklichkeit sind neun Internet-Übergabestationen Opfer terroristischer Anschläge geworden. Die USA sind 2012 nahezu von der Welt abgeschlossen.

Wer aber sind die Täter? Ist es die Al-Qaida, die den religiösen Erzfeind durch perfekt koordinierte Schläge in die Knie zwingen will? Haben fanatische Feinde des Fortschritts die Finger im Spiel? Oder steckt in einer internationalen Verschwörung vielleicht sogar die Großmacht China dahinter, die das aufmüpfige Taiwan zur Räson bringen will? Dann fällt auch noch in weiten Teilen des Landes der Strom aus -- der Staat muss handeln. Die Geheimdienst-Agenten Susan Connor und Rusty MacIntyre machen sich auf die Suche nach der Ursache der kriminellen Aktionen, die längst auch schon die Gen-Zentren der USA in ihren Bann schlagen. Ein schier auswegloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Der 56-jährige US-amerikanische Autor Richard A. Clarke wurde mit dem Sachbuch-Bestseller Against All Enemies. Der Insiderbericht über Amerikas Krieg gegen den Terror auch international bekannt. Mit Scorpion’s Gate konnte er beweisen, dass er sein Wissen über seine Zeit als Berater für vier Präsidenten im Weißen Haus auch im Bereich des Thrillers umzusetzen -- und literarisch spannend aufzubereiten -- versteht. Breakpoint setzt diese Tradition nahtlos fort. Das albtraumhafte Szenario über ein ohnmächtiges Amerika, dass sich fieberhaft auf die Suche nach seinen unsichtbaren Feinden macht, ist derart realistisch, dass man sich fragt, warum nicht schon viel früher ein Thriller-Spezialist auf diese Idee gekommen ist.

Aber vielleicht musste erst einer wie Clarke kommen, der seine Kenntnis über den internationalen Terrorismus mit viel Talent fürs Schreiben zu verbinden versteht. So oder so: das Buch ist da. So lange der Strom hierzulande noch nicht ausfällt, sollte man es in einem Rutsch durchlesen. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Der Insider ist einfach nicht ruhig zu stellen." (Der Spiegel ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kampf um die Zukunft 10. März 2008
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Als ehemaliger Berater des weißen Hauses für Cyber-Security und Terrorismusberater Präsident Clintons versteht es Richard A. Clarke (der im CIAO Critical Infrastructure an Assurance Office mit Erhebungen betreffend potentiellen Terrorzielen befasst war) wie kein zweiter Terrorszenarien zu entwerfen, die in ihrer Realitätsnähe beinahe unübertroffen sind. Und deshalb hat er sich nach dem großen Thema Öl einer anderen Achillesferse der USA gewidmet, dem Internet und einem Angriff auf dieses.

Durch den Ausfall der wichtigsten Relaisstationen an der US-Küste sind die USA plötzlich von Europa und einem Großteil der Welt, wie auch ihrer Truppen und Botschaften abgeschnitten. Jemand hat die transatlantischen Telefonleitungen, über welche auch ein Großteil des Internetdatenverkehrs verläuft gekappt. Mit großer Mühe gelingt es erste Schritte einzuleiten und so werden auch umgehend das Intelligence Analysis Center und dessen neuer Direktor Rusty MacIntyre eingeschaltet um die Ermittlungen zu koordinieren. Der neue und innovativste Geheimdienst soll herausfinden wer dahinter steckt und erste Verbindungen sind schnell gefunden, denn die ukrainische Mafia könnte an der Ausführung des Anschlags beteiligt gewesen sein. Als Hacker einen Stromausfall verursachen wird allen Beteiligten jedoch schnell klar, dass die Anschläge längst noch kein Ende gefunden haben. Aber von Seiten der Regierung wird gerade China unter Generalverdacht gestellt, da die USA zuletzt verstärkte Unterstützung für Taiwans Unabhängigkeitsbemühungen geleistet haben, während Chinas Wirtschaftsfortschritt in Sachen High-Tech nachgelassen hat...

Wie auch Scorpions Gate enthält Breakpoint einige realistische Bedrohungsszenarien die es regelrecht in sich haben. Man könnte beinahe sagen die Terrorismusexperten sind in dieser Hinsicht sogar weit kreativer als die eigentlichen Terroristen es mit ihren meist doch begrenzten Mitteln sein könnten. Im Gegensatz zu Scorpions Gate bringt Breakpoint nun aber auch eine eindeutige Science Fiction-Komponente mit sich, die zwar im Realisierbaren liegt, dessen ungeachtet allerdings vom eingeschlagenen Kurs abweicht. Die China-Phobie von Clarks fiktiver US-Regierung lässt sich jedoch auch in diversen Regierungszirkeln der scheidenden Bush-Administration finden.

An der Entwicklung seit Scorpions Gate merkt man sehr deutlich dass auch Richard A. Clarke gelernt hat seine Prioritäten neu zu setzen, somit hat er so gut wie alle seine Protagonisten auf die nächsthöhere Gehaltsstufe befördert und sich vom nahen Osten, über die China-Connection dem fernen Osten zugewandt. Aufgrund des "Realismus" seiner Werke verdient es Clarke eindeutig gelesen zu werden, auch wenn er langsam lernen sollte, etwas gegen seine holzschnittartigen Charaktere zu unternehmen und sich stilistisch etwas von Aktionsplänen und Diskussionsunterlagen weiterzuentwickeln, denn in Breakpoint beweist er zwar enormes Hintergrundwissen, jedoch mangelt es an schriftstellerischen Können, wodurch die besagten Charaktere sehr oberflächlich bleiben und der gewisse Kick fehlt. Was ihm allerdings mehr als gut, wenn nicht sogar genial gelingt, ist es einen undurchschaubaren und unvorhersehbaren Handlungsverlauf zu entwickeln, der erst wirklich am Ende seine Geheimnisse preisgibt und sich mehrmals weiterentwickelt.

Fazit:
Hochgradig spannendes Szenario, unvorhersehbarer Plot, schriftstellerisch jedoch etwas unausgewogen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft unserer "modernen" Gesellschaft? 28. März 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Durch einen Beitrag bei 3sat mitsamt der Buchvorstellung und einem Interview mit dem Autor wurde ich auf diese Veröffentlichung aufmerksam. Ohne lange Umschweife lies ich mich zur Bestellung hinreißen und habe den Kauf nicht im geringsten bereut. Die Handlung ist ja bereits sehr ausführlich im Klappentext beschrieben. Hier gibt es, wenn man nichts verraten möchte, auch kaum etwas hinzuzufügen. Nur soviel sei erwähnt. Von der ersten bis zur letzten Seite ist es spannend. Ich mußte mich mitunter zwingen das Buch aus der Hand zu legen, um den nötigen "Schönheitsschlaf" nicht zu knapp ausfallen zu lassen.

Breakpoint schildert dem geneigten Leser eine nicht weit entfernte und auch in jeder anderen Beziehung mehr als naheliegende Zukunft. Bei der Lektüre stellen sich fast unbemerkt Fragen nach dem Sinn und Unsinn technischer Errungenschaften des Gen und Nanozeitalters ein. Zwangsläufig beschleichen einen Zweifel, so erging es mir zumindest, ob der Weg den die "zivilisierte Welt" mit all den schönen neuen Möglichkeiten der Genveränderung und Vernetzung einschlägt, auch wirklich in unserem Sinne ist. Und ... welche politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen und Probleme, von den neu auftauchenden ethischen Fragen gar nicht angefangen, sich bei dem hier geschilderten Szenarium auftun.

Diese sonst nicht jedem zugängliche Thematik wird vom Autor geschickt thematisiert. Die Ermittlungen, welche die Protagonisten des Romans anstellen, sind vielmehr die Plattform auf der uns das eben geschilderte verständlich und überaus fesselnd näher gebracht wird.

Abschließend kann ich Breakpoint ohne Abstriche empfehlen. Sowohl Freunde der kriminalistischen Arbeit und Ermittlung als auch Leser die an der künftigen Entwicklung unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssysthemes nicht uninteressiert sind, werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
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4.0 von 5 Sternen "Brave new World II" 3. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
...eine aktuelle Neuauflage von Aldous Huxleys Klassiker, so ging es mir durch den Kopf - wie der Autor sagt, die Wirklichkeit ließe sich mit einem Roman besser beschreiben, und sie liegt bei diesem Buch wie unter einer dünnen Decke gleichsam knapp unter der Oberfläche...
Der Gesamtplot ist wiederum aufgezogen wie ein James Bond - Film, voller Klamauk, Sensationen und Spannung, an verschiedenen Schauplätzen der Welt, mit Starbesetzung von Geheimdienstleuten, Regierungsvertretern, grauen Eminenzen und den unvermeidlichen Spinnern. Wie im richtigen Leben - immerhin schreibt hier nicht irgendjemand, sondern ein Berater von immerhin vier US - Präsidenten! So wird das Wesentliche gut leserlich unter die Leute gebracht: Wohin führt uns der technische Fortschritt? Wie können wir Schritt halten, wie behalten wir ihn im Griff? Muss sich der Mensch neu definieren? In diesem Buch finden Sie teilweise atemberaubende Ausblicke...

Eins nur vermisse ich total - all' die schöne, teilweise schrill klingende Zukunftsmusik, deren erste Takte schon gespielt werden, könnte jäh aus dem Rhythmus geraten, wenn plötzlich die Energiereserven knapp werden - und das könnte schon VOR 2012 geschehen. Darauf scheint man in den USA noch nicht gekommen zu sein, der Autor verschwendet keinen Gedanken daran... So fehlt ein wichtiges Element in diesem unbedingt lesenswerten Buch, daher nur vier Sterne!
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