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Breaking the Waves
 
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Breaking the Waves

Emily Watson , Stellan Skarsgård , Lars von Trier    Nicht geprüft   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Emily Watson, Stellan Skarsgård, Katrin Cartlidge, Jean-Marc Barr, Udo Kier
  • Regisseur(e): Lars von Trier
  • Produzenten: Breaking the Waves
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0), Italienisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Französisch, Deutsch, Italienisch
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: PATHE
  • Produktionsjahr: 1996
  • Spieldauer: 151.00 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00009KOW5
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.059 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), Italienisch ( Dolby Digital Stereo ), Dänisch ( Untertitel ), Deutsch ( Untertitel ), Finnisch ( Untertitel ), Französisch ( Untertitel ), Griechisch ( Untertitel ), Hebräisch ( Untertitel ), Italienisch ( Untertitel ), Norwegisch ( Untertitel ), Portugiesisch ( Untertitel ), Rumänisch ( Untertitel ), Schwedisch ( Untertitel ), Tschechisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: FormMannschaft Interview(s), Kommentar, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: In einem Dorf an der nordschottischen Küste in den 70er-Jahren: Kurz nach der Heirat mit einer unerfahrenen jungen Frau muss ein Mann für Monate auf eine Bohrinsel. Als er schwer verletzt zurückkommt, gibt sich die aus einer engen, naiv-gläubigen Gottesbeziehung lebende Frau die Schuld dafür. Sie lässt sich auf Drängen ihres gelähmten Mannes widerwillig auf Affären ein und wird von der streng protestantischen Gemeinde verstoßen. Lars von Trier benutzt triviale Handlungsmuster für ein mitreißendes reines Gefühlskino, das seine Unmittelbarkeit sowohl den überragenden Schauspielern als auch dem reportagehaften Kamerastil verdankt. Außerdem reflektiert der Film theologisch differenziert die vielfältigen Aspekte der Trias Glaube, Liebe, Hoffnung: Eine Frau, die nur das Gute will, stößt in einer reglementierten Welt auf Mißtrauen und Ablehnung, so dass ihr Lebensweg zu einer modernen Passionsgeschichte wird. SCREENING/VERGEBEN IN: Australisches Film-Institut, BAFTA Preise, Cannes Film-Festival, Europäische Film-Preise, Goldene Kugeln, Goya Preise, Oscar Akademie-Preise, Stockholm Film-Festival, Vancouver Internationales Film-Festival, ...Breaking the Waves

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Kundenrezensionen

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von abraxas
Format:DVD
"Gott schaut mit Zorn auf jene die ihn enttäuschen."

Dieser Satz des Gemeindepfarrers hat Beth seit ihrer Kindheit geprägt und ist wohl ein Grund für ihre manischen Zwiegespräche mit Gott. Die kleine schottische Gemeinde am Meer wird von streng gläubigen und dogmatischen Christen beherrscht, die selbst ernannte moralische Autoritäten in allen Belangen des Lebens darstellen. Jedes Schaf, das sich von der Herde entfernt oder andere Verfehlungen begangen hat, wird sogar nach dem Tode noch verflucht und in die Hölle geschickt. Diese christliche Indoktrinierung wird für Beth zu einer psychischen Gradwanderung zwischen Gottesfürchtigkeit und Selbstverurteilung, einem fast schizophrenem Zustand, aus dem nur noch die Liebe sie retten kann.

Gott erhört ihren Wunsch und Beth erhält das Geschenk der Liebe, auf die sie ihr ganzes Leben gewartet hat. Doch kurz nach der Hochzeit verunglückt ihr Mann auf einer Bohrinsel und wird gelähmt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte geben ihm kaum eine Chance.

Zwischen großartigen Bildern der kargen, lichtdurchfluteten Küstenlandschaft wird das Leben von Beth in der kleinen Provinzgemeinde in seiner ganzen Härte gezeigt und fast nichts ausgelassen. Es ist ein Film über Liebe, die fast religiöse Züge annimmt und von der Außenwelt verurteilt und zerstört wird. Hier wird gezeigt, dass die Sonntagspredigten von Moral und Gotteshörigkeit nur leere Worte sind, die im praktischen Alltag ins Gegenteil verdreht und zu dogmatischen und unmenschlichen Gesetzen werden. Verständnis und Mitgefühl werden durch Drohung und Strafe ersetzt und ein Mensch der nach eigenen Vorstellungen leben will wird gnadenlos zugrunde gerichtet.

Es ist ein sehr symbolischer und tragischer Film, der seine Akzente auf das Leid und Unverständnis setzt, das eine Frau erfährt, die einen eigenen Zugang zu Gott hat und für die Liebe alles tut.

Nur 4 Sterne weil der Film etwas sehr konstruiert und übertrieben dramatisch angelegt ist. Ein Plus wegen den tollen Bild/Musik Kompositionen zwischendurch, die einem eine besinnliche Pause von der überaus tragischen Erzählweise gönnen und wo dann auch mal ein Kamerastativ zum Einsatz kommt um Ruhepunkte zu setzen. Ein weiteres Plus für die schauspielerische Leistung von Emily Watson. Und noch ein Plus weil die Filme von Lars von Trier in ihrer Radikalität einzigartig sind.
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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
"Breaking the Waves" ist sicherlich eines der Meisterwerke des europäischen Kinos am Ende des Jahrhunderts. Autor und Regisseur Lars von Trier erzählt in wackeligen Bildern und unprätentiösen Schnitten schnörkellos eine unvergessliche Tragödie, die an Dramatik und schmerzhafter Konsequenz erst wieder durch seinen eigenen späteren Film "Dancer in the Dark" erreicht wird. Schnörkellos und ohne Bonusmaterial gibt sich auch die DVD. Schade, denn von Triers vieldiskutierte Arbeitsweise wäre einen Blick hinter die Kulissen wert gewesen: u.a. arbeitet der Däne mit Hypnose, was Emily Watsons oscarnominierte Darstellung erklärt, die den Zuschauer atemlos läßt. Leider lassen sich auf dieser DVD die deutschen Untertitel aus der englischen Originalfassung nicht ausblenden, die der ungleich größere Genuß ist.
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Meisterwerk 7. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
„Breaking the Waves" erzählt eine im wahrsten Sinne des Wortes tragische Liebesgeschichte, die auf dem Konflikt zwischen der höchst puritanischen Gesellschaft im tiefsten Schottland und der absoluten Liebe der Protagonistin zu ihrem eben erst geheirateten Ehemann beruht. Kurz nach der Hochzeit verletzt sich ihr Mann, ein Auswärtiger, der auf einer Bohrinsel vor der schottischen Küste arbeitet, ist ans Bett gefesselt und schwebt in ständiger Lebensgefahr. Die Konsequenz der Heldin führt in die Katastrophe, da sie alles tut, um seinen Lebenswillen aufrecht zu erhalten und dabei die Notwendigkeit erkennt, gegen alle gesellschaftlichen Regeln zu verstoßen. So entsteht eine echte Tragödie, die Shakespeares Werken an die Seite gestellt werden kann und wegen der Notwendigkeit, aus der sich die Katastrophe aus dem Charakter der Protagonistin ergibt, ein hohes Maß an Stringenz und Vollendung hat. Das Sittengemälde ist vollständig, die Szenen sind ausgezeichnet fotografiert, voller Liebe zum Detail und höchst phantasievoll gestaltet, die Darsteller brillant: Ein Film, der nichts zu wünschen übrig läßt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
ein Klassiker
klassisches Lars von Trier Kino.
Realistisch, hart und verdammt gut.
Seinen Stil (besonders bezüglich Kameraführung und Erzählweise) muss man mögen,... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Marie veröffentlicht
Beeindruckend
Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, auch wenn er durch die drastisch realistische Darstellung nur schwer auszuhalten ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2007 von sligachan
schwermütig und langatmig
- ein äußerst schwermütiger Film, bei dem nur die Hauptdarstellerin einen tiefgreifenderen Charakter aufweist

- die Unterbrechungen, um Kapitel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2007 von Goldelock
Mittelmäßig
Nachdem ich den wahrhaft unglaublich großartigen Film DOGVILLE des gleichen Regisseurs gesehen hatte, waren meine Erwartungen an "Breaking The Waves" entsprechend hoch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2006 von Micha
Nicht nur ein 'Best of 70-s - Album'
Schade dass sich allen nur auf den Film beziehn, auch wenn dieser, natürlich, bei Trier auch nicht anders zu erwarten, ein Meisterwerk ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2005 von "superdimi"
Sehr beeindrückendes drama
Ein liebes film mit großem karakter ganz einfach.
Dieser film nagelt sich fast ins gehirn und läßt sich nicht wieder los.
Sehr emphelungswert
Veröffentlicht am 5. April 2002 von "lars2037"
Bester Film des letzten Jahrhunderts
Dieser Film ist wirklich der Beste den ich je gesehen habe. Er spielt im Schottland der siebziger Jahre und handelt von einer jungen Frau (Emily Watson) deren Mann (Stellan... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2001 von "hunterdido"
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