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Breaking the Spell: Religion as a Natural Phenomenon [Englisch] [Taschenbuch]

Daniel C. Dennett
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. Februar 2007
For all the thousands of books that have been written about religion, few until this one have attempted to examine it scientifically: to ask why—and how—it has shaped so many lives so strongly. Is religion a product of blind evolutionary instinct or rational choice? Is it truly the best way to live a moral life? Ranging through biology, history, and psychology, Daniel C. Dennett charts religion’s evolution from “wild” folk belief to “domesticated” dogma. Not an antireligious screed but an unblinking look beneath the veil of orthodoxy, Breaking the Spell will be read and debated by believers and skeptics alike.


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Breaking the Spell: Religion as a Natural Phenomenon + God Is Not Great: How Religion Poisons Everything
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Penguin Books; Auflage: Reprint (6. Februar 2007)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0143038338
  • ISBN-13: 978-0143038337
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,5 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.087 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ambitious . . . an accessible account of what might be called the natural history of religion. (The New Yorker)

How would a visitor from Mars dispassionately explain human religion? . . . My guess is that the result would be something like this crystal-clear, constantly engaging, and enjoyable new book. (Jared Diamond, Pulitzer Prize–winning author of Guns, Germs, and Steel and Collapse

Rich and rewarding . . . the main business of the book is to give a scientific account of how religion may have developed among creatures such as us. . . . The product of an extremely bright mind. (San Francisco Chronicle)

An elegant, sharp-minded essay on the need to study religion in a dispassionate way. (The Economist)

Penetrating . . . a sharp synthesis of a library of evolutionary, anthropological and psychological research on the origin and spread of religion. (Scientific American)

Synopsis

Few forces in the world are as potent as religion: it comforts people in their suffering and inspires them to both magnificent and terrible deeds. In this provocative and timely book, Daniel C. Dennett seeks to uncover the origins of religion and discusses how and why different faiths have shaped so many lives, whether religion is an addiction or a genuine human need, and even whether it is good for our health. Arguing passionately for the need to understand this multifaceted phenomenon, "Breaking the Spell" offers a truly original - and comprehensive - explanation for faith. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Einleitungssatz
You watch an ant in a meadow, laboriously climbing up a blade of grass, higher and higher until it falls, then climbs again, and again, like Sisyphus rolling his rock, always striving to reach the top. Lesen Sie die erste Seite
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Format:Gebundene Ausgabe
Das es keinen Gott gibt, behauptet der Philosoph und Naturwissenschaftler Daniel C. Dennett, der eine ähnlich kühne These schon für die Freiheit aufgestellt hat. In dem internationalen Bestseller "Freedom Evolved".
Mit der "Abschaffung" der Götter und des einen jüdisch-christlich-mohammedanischen Gottes wird er Millionen Menschen zumindest ärgern, aber sein Buch lohnt sich trotzdem. Unbedingt! Denn: Es macht schlauer. Selbst wenn man seine letzte Konsequenz - es gibt keinen Gott, sondern nur die Evolution - ablehnt, kennt man nach dem Lesen zumindest alle Argumente, die dafür sprechen und kann versuchen sie zu widerlegen.
Dennett vertraut der Evolution, er sieht (so der Untertitel) "Religion as a Natural Phenomenon". Und er zitiert Hunderte von Forschungsergebnissen, die das begünden:
Die Meme, die Informationspäckchen, die unseren Glauben an höhere Mächte seit Urzeiten von einer Generation an die andere weitergeben, helfen uns beim Überleben, oder genauer: Sie sorgen mit dafür, dass unsere Kinder und Enkel einen evolutionären Vorteil haben gegenüber denen, die an keinen Gott glauben. Genau wie die Gene, die zum Beispiel unser Immunsystem über Jahrmillionen verbesserten.
Pure Provakation? Auch, Dennet provoziert gern, aber auf sehr höfliche (auch auf amüsante und immer nachvollziehbare) Art. Wichtiger aber ist: Er provoziert durch Fakten, die Forscher in aller Welt zusammengetragen haben. Bei "primitiven" Eingeborenenstämmen, bei den Erweckungspredigern in den USA, bei Buddhisten, Christen, Moslem und den Uraltreligionen, die wir nur aus der archäologischen Überlieferung kennen. Er kennt sich in der Biologie so gut aus wie in der Gehirnforschung, weiß über die aktuellsten Veröffentlichung in Psychologie, Soziologie und Religionswissenschaft Bescheid. Das Ergebnis seiner Recherchen und Überlegungen:
Die Menschheit erfand Geister und Götter einschließlich des monotheistischen Allmächtigen. Wer an sie glaubt, erträgt ein schlimmes Schicksal leichter, ist - vielleicht - sogar netter zu seinen Mitmenschen, muss weniger Verantwortung für sich selbst übernehmen, weil er die an Priester, Päpste, Mullas oder Rabbis übertragen kann.
Blasphemie? Ich bin überzeugt: Nein, denn Daniel C. Dennett spricht niemals schlecht von den Religionen. Er respektiert sie und ihre Anhänger, gerade weil ihr Glaube - seiner Meinung nach - ein Produkt der Evolution ist. Und die hat - seiner Meinung nach - immer Recht, denn ohne sie gäbe es niemand, der ihre Wirkungen erforschen könnte.

Dennet hat mich vom Agnostiker, einem Menschen, der eine höhere Macht für möglich hält, zum Atheisten "bekehrt", der sich - ohne göttliche Inspiration - als Teil der Natur und ihrer vielen wunderbaren Zufallsschöpfungen sieht und dankbar dafür ist. Ich empfehle deshalb jedem Neugierigen: Break the Spell! Durchbrechen auch Sie den Bann. Es macht erstaunlich frei.

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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissen ist Macht!! 23. Februar 2006
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Daniel Dennett ist überzeugter Atheist und hat in den vergangenen Jahren viele religiöse Menschen gegen sich aufgebracht. In seinem Klassiker „Darwin’s dangerous idea“ von 1995 behauptete er, dass „[s]afty demands that religions be put in cages, too – when absolutely necessary“ (545).

In seinem neuen Buch „Breaking the Spell – Religion as a Natural Phenomenon“ verabschiedet sich Dennett von solchen polemischen Tönen und versucht den Leser davon zu überzeugen, dass sich alle Religionen endlich einer wissenschaftlichen Analyse öffnen müssen und sich nicht länger hinter der Ausrede des Heiligen verstecken dürfen.

Im ersten Teil „Opening Pandora’s Box“ begründet Dennett sein Anliegen, Religionen, so wie jedes andere kulturelle Phänomen auch, wissenschaftlich zu untersuchen: „Whatever religions provide for us, it is something that many think they cannot live without. Let’s take them seriously this time, for they might be right. But there is only one way to take them seriously: we need to study them scientifically“ (44).
Wenig später richtet er sich direkt an die Leser, die nicht seiner Meinung sind und seine Methode ablehnen: „I for one am not in awe of your faith. I am apalled by your arrogance, by your unreasonable certainty that you have all the answers. I wonder if any believers in the End Times will have the intellectuel honesty and courage to read this book“ (51). Hoffentlich, hoffentlich…

Im zweiten Teil „The Evolution of Religion“ beschäftigt sich Dennett mit Fragen wie: Wie entstehen Religionen? Warum sind Religionen für so viele Menschen so attraktiv? Welcher Typ von Religion ist besonders erfolgreich?
Basis seiner Argumentation ist das 1976 von Richard Dawkins eingeführte Begriff „meme“. Ein „meme“ ist ein kultureller Replikator, der bestimmte Ideen und Konzepte (Religion z.B.) von Generation zu Generation überträgt. Eine alternative Bezeichnung von „meme“ ist „culturegen“. Obwohl das „meme“-Konzept in den vergangenen Jahren heftig kritisiert worden ist, besteht Dennett auf dessen Gültigkeit und begründet dies in einem zusätzlichen Artikel, der im Anhang zu finden ist („The new replicators“, 341-357).

Nach dieser historisch-evolutionären Analyse, versucht Dennett im letzten Teil „Religion Today“ die Frage zu beantworten, wie wir heute verantwortungsvoll mit Religionen umgehen sollten.
Deutlich wendet er sich gegen den Anspruch vieler Konfessionen ihre Anhänger mit absoluten moralischen Kategorien zu versorgen. Gerade darin liege, so Dennett, eine große Gefahr: „That’s why those who have an unquestioning faith in the correctness of the moral teachings of their religion are a problem: if they themeselves haven’t conscientiously considered, on their own, whether their pastors or priests or rabbis or imams are worthy of this delegated authority over their own lives, then they are in fact taking a personally immoral stand“ (295).

Lösung des Problems sei, nach Dennett, Bildung, Bildung und noch mehr Bildung: „Let’s get more education about religions into our schools, not less“ (327). Eine ausgewogene und faire Behandlung der Geschichte, Sitten und Gebräuche der zahlreichen Weltreligionen sei das beste Rezept, um Terror, Mord und Totschlag im Namen einer bestimmten „Wahrheit“ zu bekämpfen. Denn, so Dennett auf der letzten Seite: „Ignorance is nothing shameful; imposing ignorance is shameful“ (339).

Fazit: Eine beeindruckende Analyse des Phänomens Religion. Es bleibt zu hoffen, dass vor allem religiöse Menschen dieses Buch lesen werden. Dennett versucht nicht seine Leser zu strammen Atheisten zu bekehren. Vielmehr wirbt er dafür seinen eigenen Glauben nicht als absolut zu betrachten, sondern kritisch zu hinterfragen. Jeder Glaube, der das nicht zulässt, sei eine große und nicht zu duldende Bedrohung für Frieden und Freiheit auf unserem Planeten.

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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Daß das Phänomen der Religion nach einer Erklärung aus der Natur- und Psychosozialgeschichte des Menschen verlangt, steht im Raum seit Hume 1757 die verbreiteten religiösen Vorstellungen als eher "Träume kranker Menschen" oder "übermütige Einfälle von Affen in Menschengestalt" sieht, denn als ernstzunehmende Beteuerungen eines Wesens, das sich selbst als vernünftig bezeichne. Seither sind die verschiedensten Ansätze vorgetragen worden. Freud fragt 1927 in die "Die Zukunft einer Illusion", welchem Umstand die religiösen Lehren ihre von der vernünftigen Anerkennung unabhängige Wirksamkeit verdanken und der Kern seiner Antwort ist: Wunschdenken und Wunscherfüllung auf Umwegen. Diese alten Gedanken der Aufklärung bleiben ohne Zweifel zutreffende Teile der Antwort. Wie all diese Erklärungen und die Versuche, sie zu unterlaufen,' philosophisch zu werten sind, analysiert dann 1982 unübertroffen der gründliche Mackie in seinem "Wunder des Theismus". Den Evolutionsbiologen aber springen die oftmals verschwenderischen oder eben nur scheinbar verschwenderischen Investitionen der menschlichen Art in religiöse Rituale und Kulte ins Auge wie das Rad des Pfaus und so fällt ihnen noch eine Menge mehr ein, um die Religion zu erklären. Was im einzelnen, faßt Dennett kompakt zusammen (insbsondere S. 82 -92) und schon darum lohnt sich die Lektüre des Buches und erspart zur Not die einer ganzen Menge anderer. Vieles davon ist plausibel, jedoch leider auch in hohem Maße spekulativ, und niemand weiß so recht zu sagen, welche B'edeutung den einzelnen Erklärungsansätzen zukommt. Dennett aber benutzt diese Diskussion, um höflich und leise, mit Fortschreiten des Buches trotzdem immer entschiedener, das religiöse Denken und die Unentbehrlichkeitssansprüche der Religion zu unterminieren und die religiöse Kindererziehung in Frage zu stellen. Am Ende setzt er seine Hoffnung auf aufgeklärtere Kinder, die imstande sein werden, ihre Eltern zur Aufgabe veralteter Vorstellungen zu bewegen und unsere Kultur in einer positiven Weise weiterzuentwickeln. Hoffen wir's mit Daniel Dennett. Er selbst tut jedenfalls eine ganze Menge dafür.
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