Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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138 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nur ein Bauchgefühl, und das sagt: GUT, 21. Oktober 2008
Ja, ich gehöre zu der Fraktion der trivialen Leser, denen "Breaking Dawn" gut gefallen hat.
Das "Warum" ist mir allerdings selbst nicht ganz klar. Als ich das Buch zuschlug, war ich einfach zufrieden mit der Geschichte, und vor allem mit ihrem unerwarteten Verlauf und ihrem gelungenen Ende. Erst im Gespräch mit anderen Fans und beim Lesen all der vernichtenden Kritiken bei Amazon, ist mir bewusst geworden wie viel Beanstandungen doch über diesen Biss-Abschlussroman herein geprasselt sind.
Das Schlimme ist, die meisten haben in ihrer Kritik Recht. Der Roman hat etliche Schwächen allen voran die unglaubwürdige und plötzliche Veränderung der wichtigen Charaktere z.B. Edward, und besonders Jakob ist nicht wieder zu erkennen (endlich finde ich ihn mal nicht mehr unsympathisch und ätzend ;-)). Auch Charleys Rolle und sein Charakter sind ziemlich verformt worden (dabei war gerade Charley so herrlich authentisch mit all seinen Macken). Auch missfällt mir nachträglich die arg reaktionäre (vermutlich sehr mormonische) Botschaft der Geschichte: Mädchen heiraten jung(fräulich), opfern ihr Leben der Familie, verzichten auf Studium und Karriere und sind für immer und ewig glücklich.
Aber leider ändert das gar nichts daran, dass mich diese und viele andere Schwachstellen beim Lesen des Romans kein bisschen gestört haben, ja dass sie mir nicht mal aufgefallen sind, und dass mir "Breaking Dawn" auch rückblickend und trotz aller Kritiken immer noch gut gefällt.
Vielleicht liegt es daran, dass ich von Anfang an völlig überrascht von dem Handlungsverlauf war. Alles kam ganz anders, als ich es erwartet hatte und auch ganz anders, als ich es der Autorin nach den - eher mäßigen und zum Teil sehr vorhersehbaren - beiden Vorgängerromanen zugetraut hatte. Alleine das Staunen über den Gang der Handlung (mag er nachträglich noch so abwegig und unlogisch erscheinen) hat mich bei der Stange gehalten und dazu geführt, dass ich dieses Buch nur für eine kurze Schlafperiode aus der Hand gelegt habe.
Außerdem das letzte Drittel des Romans war wirklich gut, sehr spannend, einfallsreich und überraschend - ein würdiger Schluss, der mich mit vielen kleineren Ärgernissen der Vorgängerromane versöhnte.
Dennoch einen Stern Abzug gibt es auch von mir, denn leider hat die Autorin ihrer Heldin in diesem letzten Band eine Vita verpasst, die mit einem modernen Jugendbuch nicht mehr viel zu tun hat. Ich will ja nicht SPOILERN und sage daher nur "Reneesme"! Wer Bellas familiären Werdegang noch als geeignete Jugendlektüre ansieht, der hat wohl die letzten 150 Jahre verschlafen.
Ich weiß, ich hätte diese Rezension auch in einem einzigen Satz schreiben können, der ungefähr so hätte lauten können:
"Also ich fand's suuuupi!"
Und ich hätte damit kaum weniger ausgesagt, als mit meinen vorangegangenen 500 Worten, aber manchmal kann man eben einfach nicht begründen warum einem etwas zu Herzen geht, und wenigstens das wollte ich begründen ;-)))
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unglaublich schlecht..., 12. Juni 2009
Ich habe selten einen schlechteren Abschluss einer Saga gelesen als dieses Buch. Die Story ist langweilig, das Buch zieht sich wie Kaugummi und die Charaktere werden immer flacher. Ich finde ja, dass Twilight ein tolles Buch ist, doch man sollte sich die Nachfolger sparen. Die Geschichte wird von mal zu mal unrealistischer und man hat das Gefühl die Autorin saugt sich alles ohne Anhaltspunkte aus den Fingern. Bella ist einfach nicht mehr Bella, man vermisst das nette, tollpatschige Mädchen von nebenan und auch der "perfekte" Edward nervt langsam. Er hat einfach keine Fehler und immer wieder wird beschrieben wie wunderschön er ist. Und das Monsterbaby ist der krönende Abschluss! Also kitschiger, unrealistischer und langweiliger gehts nicht! Schade dass aus so einer potentiellen Geschichte eine solch flache Story entstanden ist. Nur weil der "Twilight hype" ausgebrochen ist und man bloß noch mehr geld verdienen möchte....
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Und wenn sie nicht gestorben sind..., 1. Oktober 2008
'Twilight' ist eines meiner liebsten Fantasy-Bücher: voller interessanter und 'rauher' Charaktere, ein subtiles Spiel mit der Frage "Was wäre wenn?".
Mit den Folgebänden zog sich der Kreis um die Geschichte von Bella und Edward natürgemäß immer enger: Geheimnisse wurden gelüftet, Bedrohungen wurden größer, so manches in dieser 'alltäglichen und doch magischen' Welt wurde expliziter.
Mit dem letzten Band verlässt Stepahnie Meyer nun völlig das Feld des "Was wäre wenn?" und der offenen Fragen. Und so befriedigend es auch sein mag alle Fäden verknüpft, alle Figuren 'versorgt' zu sehen - so schade ist es doch auch, wenn eine so vorsichtig und sensibel beginnende Reihe in Superlativen und plakativen Wahrheiten endet. Besonders die Figur der Bella, die gerade in ihren 'menschlichen Schwächen', ihrer Selbstironie und ihrem Zynismus liebenswert war, verliert in diesem Band vor lauter persönlichem Glück zusehens an Kontur und Tiefenschärfe.
Hätte ich noch einmal die Wahl, würde ich nach 'Twilight' nicht weiterlesen und die Welt von Bella und Edward lieber so in Erinnerung behalten, wie sie vor den Folgebänden war. Aber wahrscheinlich hätte das meine Neugierde doch nicht zugelassen...
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