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am 17. März 2016
Zur Serie:

Ich finde diese Serie einfach unglaublich gut.
Egal ob es um das Setting, die schauspielerischen Leistungen, die deutsche Synchronisation oder die Story geht.
Es wurde einfach alles so gut umgesetzt, dass ich diese Serie als meine momentane Lieblingsserie zähle.

Auch das es so realistisch wirkt ist fenomenal. In der einen Szene ist Walter White einfach der Boss himself
und in einer anderen merkt man doch wieder, dass er eigentlich nur ein normaler Lehrer ist/war.
Immer dieses hin und her und auch die Entwicklung seiner Beziehung zur Familie wurde sehr gut in Szene gesetzt.
Er möchte eigentlich nur seiner Familie helfen und versinkt doch immer weiter im Drogengeschäft.

Zur Komplettbox: (Ich bewerte hier die Standard Blu-ray Box)

Die Box mit dem Cover gefällt mir richtig gut und auch der Inhalt konnte mich positiv überraschen.
Bei der Blu-ray Version befinden sich nicht einfach die einzelnen Volumes in der Box sondern ein "Kunststoff-Buch"
in dem sich auf jeder Seite 2 Blu-rays befinden. Dieses kann man auch wie bei einem normalen Buch
von Seite zu Seite durchblättern.

Der FSK-Aufkleber war natürlich leider direkt auf der Box angebracht, aber konnte ohne Probleme rückstandslos entfernt werden.
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33 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2013
Wo fängt man an, wenn man etwas derart Perfektes wie die Serie „Breaking Bad“ besprechen möchte? Vielleicht bei der Ausgangssituation, die dann zu all den aberwitzigen Handlungsverläufen führt, die sich später ergeben. Hier fühlte ich mich an Filme der Cohen-Brothers erinnert - insbesondere „Fargo“- denn die Hauptfigur Walter White (Bryan Cranston) erweckt zu Beginn beim Betrachter vorwiegend Mitleid, wie es William H. Macey in seiner Rolle des glücklosen Autoverkäufers zu erregen vermochte. Von seinen Mitmenschen kaum ernst genommen, teilweise ausgenützt und erniedrigt, führt der Chemielehrer White ein unscheinbares Schattendasein als Familienvater und erinnert sich in Verbitterung daran, dass er in jungen Jahren eine vielversprechende Karriere als hochbegabter Wissenschaftler in Aussicht hatte, die er schließlich in den Sand gesetzt hat. Eine Krebsdiagnose gibt ihm den auslösenden Impuls, sich aus dieser tristen und aussichtslosen Lebenssituation zu befreien und seinem Leben eine neue Richtung zu geben, als er hinter dem Rücken seiner Familie beginnt die synthetische Droge Crystal Meth herzustellen.

Diese radikale Entscheidung präsentiert sich dem Betrachter durchaus schlüssig, da Sorge um die finanzielle Lage seiner Familie nach seinem drohenden Ableben und mangelndes Geld zur Finanzierung der medizinischen Therapie sein Handeln zu rechtfertigen scheinen. Er nötigt einen seiner ehemaligen Schüler (Jesse Pinkman) dazu ihn bei diesen illegalen Aktivitäten zu unterstützen und die Beiden stolpern anfangs von einer desaströsen Situation in die nächste , während Walter sich immer mehr in einem heillosen Lügengeflecht verfängt. So betrachtet man die beiden kleinkriminellen Protagonisten vorerst bei ihren hemdsärmeligen Versuchen, sich mit den Regeln dieses illegalen Gewerbes vertraut zu machen und nur gelegentlich blitzt in der Anfangsphase bei dem Chemielehrer das Genie auf, das ich gerne als den „bösen MacGyver“ bezeichne.

Aus dieser Präposition vollziehen die beiden Figuren Walter und Jesse ungeahnte persönliche Wandlungen und erleben extreme Höhen und Tiefen. Während Walter das Lügen, Taktieren und letztlich auch Morden nach und nach immer leichter fällt, entwickelt Jesse zusehends ein Gewissen, hadert mit den eigenen Taten und wird erwachsener. Die beiden Figuren entwickeln sich also schrittweise diametral zueinander in unterschiedliche Richtungen. Walter erlebt ein zweites Erwachen durch seine kriminellen Handlungen und verfällt in Verhaltensmuster die man als extreme Form der Midlifecrises bezeichnen könnte. Mitgerissen von Walters kriminellem Ehrgeiz zeigt sich für Jesse, der zu Beginn der Handlung als ungebildeter, notorischer Versager, als zwischen Selbstüberschätzung und Selbsthass pendelndes Paradebeispiel des so genannten White-Trash präsentiert wird, dass er nicht so hart und abgebrüht ist, wie er vorgibt zu sein.

Besonders aus der Beziehungskonstellation dieser beiden Hauptcharaktere, aber auch aus deren Verflechtungen mit dem reichen Ensemble von Nebencharakteren (großartig etwa Giancarlo Esposito, Bob Odenkirk, Jonathan Banks) bezieht „Breaking Bad“ seine hohen Qualitäten. Diese Serie beweist, dass es auch heute noch großartige Autoren gibt, die es bis zur hohen Kunst verstehen eine mitreißende Geschichte als unverzichtbares Fundament einer Film- oder Fernsehproduktion zu konstruieren. Ihnen gelingt es mit einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit die Gratwanderung zwischen emotionalem Tiefgang, schwarzem Humor, Spannung, Sozialkritik und Drama zu bewerkstelligen und zudem im Storytelling noch über weite Strecken glaubwürdig zu bleiben. Der konsequenten Entscheidung die Geschichte nach der fünften Staffel enden zu lassen, ist es letztlich auch zu danken, dass „Breaking Bad“ nicht bis zur Bedeutungslosigkeit ausgelutscht wurde - wie das mit so vielen anderen erfolgreichen Serien geschehen ist. Am Ende – so viel sei verraten – findet diese Serie schlüssig und rund zu einem Abschluss ohne, dass dabei offene Handlungsstränge oder unbefriedigende Notlösungen in Kauf genommen werden mussten. Nichts wirkt künstlich gestreckt. Alles ergibt Sinn.

So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass diese Serie – obwohl mit Preisen überschüttet - im deutschsprachigen Fernsehen ein Nischendasein führen musste. Lediglich auf Arte und im Pay-TV wurde „Breaking Bad“ ausgestrahlt, was wohl auch daran liegt, dass diese Serie sehr viel Mut zur Innovation aufbrachte und heikle Themen behandelte. Hierzulande geht man aber lieber auf Nummer sicher und zeigt den Menschen lieber die zehnte Wiederholung einer beliebigen CSI-Folge, anstatt sie mit Themen wie Drogenmissbrauch, moralischen Grauzonen oder sozialen Realitäten vor den Kopf zu stoßen. Trotzdem scheint sich „Breaking Bad“ nach und nach über Mundpropaganda, Internet und DVD-Vermarktung auch im deutschsprachigen Raum durchgesetzt zu haben.

Vom perfekten Drehbuch, der cineastischen Umsetzung, der Auswahl der Musik, über die Liebe zum Detail und die Balance zwischen Ruhe und Spannung, bis hin zur großartigen Besetzungsriege – hier bleibt kaum ein Wunsch offen. Möchte man dennoch das sprichwörtliche Haar in der Suppe finden, so könnte man eventuell bemerken, dass die Serie bis zur Mitte der zweiten Staffel realistischer und anspruchsvoller wirkte, während im späteren Verlauf erstgenannte Faktoren zu Gunsten einer deutlich zunehmenden Spannung eher zurückgenommen wurden. Zudem erschien mir Jesse’s plötzliche Eingebung am Ende der Folge „Geständnisse/Confessions“ in der zweiten Hälfte der fünften Staffel ein wenig konstruiert. Letztlich sei auch noch Walt’s gewissenlose Handlung am Ende der vierten Staffel – Ebenjene auf die in „Confessions“ zurückgegriffen wird – erwähnt, welche ich ebenso als unstimmig empfunden habe. Aber all das ist freilich meine subjektive Kritik von vernachlässigbaren Kleinigkeiten, an einer Produktion die letztlich nahezu makellos ist.

„Breaking Bad“ bezieht seine Spannung aus den emotionalen Verflechtungen, Entscheidungen und Positionen der einzelnen Figuren, welche fast ausnahmslos plastisch, glaubwürdig und emotional vielschichtig angelegt wurden. Obwohl bisweilen Eruptionen von Gewalt für Schockmomente sorgen, geschieht dies nicht aus plumpem Kalkül und um die voyeuristischen Bedürfnisse der Zuseher zu aktivieren. Vielmehr werden derlei Spitzen maßvoll und der Handlung dienlich eingestreut. Selbst mit den Werken namhafter Regisseure wie Tarantino, den oben erwähnten Cohen-Brothers oder sogar Martin Scorsese kann sich „Breaking Bad“ locker messen, wie ich meine. Schade nur, dass das Kino der Gegenwart heute kaum noch so hohe Qualität aufzuweisen vermag, wie diese Fernsehserie bieten konnte.

Schließlich noch die unvermeidliche Produktbewertung:
Die robuste Box genügt mit ihrem Magnetverschluss meinen Ansprüchen zur Genüge. Die sechs eingelegten Kartonhüllen könnten zwar besser verarbeitet sein, was die Schonung der BluRay-Disc’s betrifft, benötigen aber auch im Gesamtumfang weniger Platz im Regal. An Bildqualität und Ton kann ich nichts bemängeln. Die Beilage eines Booklets, zur Übersicht über die Folgen und deren Verteilung auf den Datenträgern hätte das Produkt noch ein wenig aufgewertet, ist aber letztlich verzichtbar. Unter den Extras finden sich massenhaft geschnittene Szenen und ein besonders erheiterndes alternatives Ende. Letztlich ist die Serie meiner Meinung nach so gelungen, dass an einer Höchstbewertung kein Weg vorbeiführt. Jede kommende amerikanische TV-Serie wird sich an „Breaking Bad“ messen müssen.
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am 20. Dezember 2014
Ich hatte bereits die ersten beiden Staffeln von Breaking Bad gekauft, sodass ich lange überlegt habe, ob ich mir die Gesamtausgabe kaufe oder nicht. Letztendlich hat sich der Kauf aus meiner Sicht gelohnt:

Mir gefällt die Idee eines einheitlichen Designs. So steht bei mir im Regal eine Box statt mehrere unterschiedlich dicker DVD-Hüllen. Dann suche ich mir die entsprechende Staffel heraus und kann die CD aus dem Papphalter nehmen. Persönlich finde ich das angenehmer als die typischen Plaste-Halterungen. Meine DVDs sind auch noch alle kratzerfrei. Die Bildqualität und der Sound sind auch entsprechend gut. Daher von mir keine Kritik, sondern eindeutig 5 Sterne.
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am 27. November 2013
Ich werde hier nur das Produkt selbst bewerten und nicht auf die Serie und den Serieninhalt eingehen. Darüber wurde wohl schon genug gesagt und bedarf keiner weiteren Bewertung mehr. Vielleicht folgt nach dem nächsten Breaking Bad Marathon noch eine Beurteilung zu den BluRays und der Qualität der letzten Staffel.

Heute klingelte einer der freundlichen Mitarbeiter der Deutschen Post an meiner Tür um mir ein nicht all zu kleines Paket zu überreichen, in dem sich das heiss ersehnte Breaking Bad-Geldfass befand. Amazon typisch war dieses gut (sogar doppelt und mit viel Packpapier zur Stoßdämpfung) verpackt, sodass dem Fass selbst durch den Transport nichts geschehen ist und eigentlich auch nichts geschehen kann. Das Fass selbst fühlt sich sehr hochwertig und schwer an (ca. 3 Pfund). Es lässt sich hochkant aufklappen um an die insgesamt 15 BluRays zu kommen. Die sind nach Staffeln in runden, sehr stabilen und dicken Hartplastikscheiben gefasst, die sich gegenseitig mit 3 kleinen Magneten zusammenhalten. Habe ich so auch noch nie gesehen und stößt bei manchem wohl sicherlich auf negative Kritik, mir selbst gefällt es aber sehr gut, da man die Discs ohne Berührung der Finger in der Discinnenseite heraus- und wieder hineinlegen kann.
Der Deckel das Fasses lässt sich leicht anheben und herausnehmen, um an die sehr hochwertige Gedenkmünze (entworfen von Vince Gilligan) und die als runder Geldhaufen verpackte Los-Pollos-Hermanos-Kochschürze zu kommen. Letztere habe ich noch nicht ausgepackt, desalb kann ich nichts zu deren Qualität sagen. Ein wenig versteckt auf der Deckelinnenseite findet man zudem eine weitere BluRay auf der die restlichen Extras & Bonusmaterial sind, die es auf eine Gesamtlänge von über 55! Stunden schaffen (darunter ist auch eine brandneue, zweistündige Dokumentation).

Fazit: ich muss schon sagen dass einen das Geldfass mit Stolz erfüllt. Die meiner Meinung nach beste Serie aller Zeiten in einem so hochwertigen, limitierten Fass neben seinen Fernseher oder zu seiner Sammlung zu stellen lohnt sich auf jeden Fall und gibt optisch schon was her! Auch stimmt hier das Preis-Leistungs-Verhältnis im Bezug auf das normale BluRay bzw. DVD-Digipack der kompletten Serie, da beides nur 40€ günstiger ist. Ich gebe beste Kaufempfehlungen, würde es selbst nämlich jederzeit wieder ordern!

Ich hoffe diese Meinung konnte ein paar helfen und stößt nicht auf zu viel Missgefallen. Das ist meine erste, ausführliche Kritik zu einem Produkt, dass ich über Amazon erworben habe ;)
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am 8. Mai 2016
Lieferung war wie immer schnell und zuverlässig einfach Top!
Sehr schöne Blu-Ray Sammlung Preis-Leistung ist sehr gut!
Diese Serie kann ich jeden empfehlen!
Einer der besten Serien die ich je gesehen habe!
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am 22. Mai 2016
Nachdem die Serie nun bei Amazon Prime nicht mehr im kostenlosen Portfolio ist und ich nochmal Walter White beim Kochen zuschauen wollte kam mir eine Preisaktion ganz gelegen.

Diese Box ist eher durchschnittlich verarbeitet und zwei Discs liegen auf einem Tray, das finde ich für das Handling eher bescheiden. Tut aber dem Inhalt keinen Schaden (hoffentlich),

Wer hier jetzt Infos zur Serie sucht findet diese sicher in den unzähligen anderen Rezensionen oder auf diversen Webseiten.

Ich kann nur empfehlen die erste Staffel auch wenn man nicht direkt begeistert ist zu schauen und dann in die zweite Staffel zu gehen - die Serie wird ab da, spätestens aber in der dritten Staffel mit jeder Episode besser und besser.
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am 7. Juli 2014
Am 15.10.2013, wenige Wochen nach Ausstrahlung der letzten Episode von Breaking Bad, erhielt der Hauptdarsteller Bryan Cranston einen Fanbrief. Ein paar vielsagende Sätze aus diesem Brief möchte ich am Anfang dieser Kritik zitieren: „Brillant! Ihre Darbietung als Walter White ist die beste schauspielerische Leistung, die ich jemals gesehen habe. (...). Was Sie da geleistet haben, ist spektakulär, absolut überwältigend. (...) Es war wie eine großartige Tragödie im Stil der Jakobiner, Shakespears oder der alten Griechen. (...) Jeder Beteiligte hat Meisterliches geleistet. Ich danke Ihnen. Diese Art von Leistung ist selten. Und wenn es sie dann einmal gibt, wie bei diesem epischen Werk, baut das die Zuversicht in unseren Beruf wieder auf.“ Der Autor dieses Briefes war kein durchschnittlicher Verehrer, sondern niemand geringeres als Schauspiellegende Sir Anthony Hopkins. Von ebendiesem als der größte Schauspieler aller Zeiten bezeichnet zu werden, spricht für sich.

Hauptfigur von Breaking Bad ist der Chemielehrer Walter White. Als junger Mann war er ein brillanter Chemiker und hatte eine vielversprechende Karriere vor sich, aber wie bei vielen anderen ist sein Leben nicht so verlaufen wie er es sich vorgestellt hat. Mit fünfzig Jahren muss er neben seinem Lehrerberuf noch einen demütigenden Nebenjob ausüben, um seine Familie zu ernähren und die Hypothek auf sein Haus zu bedienen. Er ist ein absoluter Durchschnittsbürger, eher introvertiert, ziemlich spießig und sehr frustriert. Sein Leben erfährt allerdings eine überraschende Wendung, als er eines Tages die Diagnose Lungenkrebs erhält. Er steht vor dem finanziellen Ruin, da seine Krankenversicherung die Behandlungskosten nicht übernimmt, und die Existenz seiner Familie ist aufgrund seiner Krankheit und seines bevorstehenden Todes gefährdet. Als sein Schwager, der bei der Drogenfahndung arbeitet, ihn eines Tages spaßenshalber zu einem Meth-Labor mitnimmt, kommt Walter auf eine wahnwitzige Idee. Zusammen mit seinem ehemaligen Schüler Jesse Pinkman, der mittlerweile in die Drogenszene abgerutscht ist, beginnt er seine Chemiekenntnisse einzusetzen, um die Droge Crystal Meth zu kochen um so die finanzielle Existenz seiner Familie auch über seinen Tod hinaus zu sichern. Als genialer Chemiker erzeugt er ein herausragendes Produkt, das in kürzester Zeit großes Aufsehen in der Drogenszene New Mexikos erregt. Nach und nach verstrickt sich Walter White aber immer stärker in den Sumpf der Drogenkriminalität, bis er irgendwann entdeckt, dass er seine Intelligenz und seine Talente nicht nur für die Herstellung von Crystal Meth nutzen kann, sondern weit darüber hinaus. Mit der Zeit verändert sich seine Persönlichkeit grundlegend, so dass man ihn als Zuschauer nicht mehr wiedererkennt...

Breaking Bad ist nicht nur eine spektakuläre und grandios inszenierte Charakterstudie, die es in dieser Tiefe weder im Fernsehen noch in der Literatur jemals zuvor gegeben hat. Diese Serie setzt nicht nur in jeder Hinsicht Maßstäbe, wie z.B. hinsichtlich der schauspielerischen Leistungen, der Szenografie, Kameraführung, der Wirksamkeit und Prägnanz von Bildern, Musik und Dialogen. Dieses Meisterwerk ist nicht nur durchgehend realistisch, spannend, unvorhersehbar, und durch den exzellenten schwarzen Humor derb unterhaltsam.
Breaking Bad berührt vielmehr Urfragen der Menschheit. Wie kommt das, was man gemeinhin als das Böse bezeichnet, in unsere Welt? Unter welchen Voraussetzungen können „normale“ Menschen, wie wir alle es sind, auf die schiefe Bahn geraten? In welchen Situationen kann man noch moralische Entscheidungen treffen, und ab wann wird der gewählte Weg zum selbsterhaltenden Strudel, aus dem man nicht mehr entkommen kann? Die Tiefe, mit der Breaking Bad diese Fragen erörtert, ist einmalig.
Konsequent wurde die Serie im deutschen Fernsehen nur auf Arte ausgestrahlt, den anderen Sendern war das Format wohl zu anspruchsvoll und damit zu riskant. Wie schon Oliver Kalkofe gesagt hat, jedes Land bekommt das Fernsehprogramm, das es verdient.

Ich wäre nicht überrascht wenn Breaking Bad in hundert Jahren einen ähnlichen Status genießt wie Faust oder Hamlet – den Status von zeitlosen Meisterwerken der Menschheitsgeschichte, die jedes Schulkind kennt und kennen sollte.
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am 13. Januar 2015
Serien gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. In jedem Genre. Krimiserien, die man kaum noch unterscheiden kann. Mysterieserien die bis ins komplett Absurde gedreht wurden. Dramaserien, die man eher als Seifenoper erkennt. Comedyserien, die ihren Witz schon verloren haben, weil es einfach zu viele davon gibt zur Zeit. Ich schalte schon kaum noch den Fernseher an, zumindest bei Serien schalte ich schon konsequent ab, weil mich keine mehr überzeugt.

Und dann... BREAKING BAD. Selten hat es so ein Meisterwek im Serien-Bereich gegeben wie ich finde!!! Von Minute 1 ist diese Serie durchdacht, bis ins letzte Detail zusammenhängend, gut insziniert, spannend, emotional, realistisch...

Ein schnelles Kennenlernen der wichtigsten Charaktere schon in den ersten Folgen. Man ist von Beginn an gefesselt und kann richtig mitfühlen. Jeder, der sich diese Serie ansieht, wird seinen eigenen Favoriten finden! Außerdem ist die Wandlung der einzelnen Personen innerhalb dieser Staffeln toll mitanzusehen.

Wie sich der anfangs einfach überqualifizierte aber nicht gerade durchsetzungsfähige, ein bisschen unbeholfen und naiv wirkende Walter White zu einem strategischen, kalten und kongenialen Heisenberg entwickelt. Wie man mit der Zeit an einem hoffnungslosen "No future", an nichts glaubenden, vorlauten "Junkie" (Jesse Pinkman) gutherzige, temperamentvolle, besorgte und sensible Eigenschaften sehen kann... Und wie ein Vollblut-Cop mit strotzendem Selbstbewusstsein, einem eher "einfach" wirkendem Hitzkopf und einer "Vor nichts Angst"-Art langsam überfordert und von der Situation übermannt wird, man allmählich die herzensgute, gerechtigkeitsliebende und treue Seite an Hank Schrader kennenlernt.

Und selbst abseits der "Hauptakteure" kann man tolle Charakterentwicklungen sehen. Man sieht anhand Vorgeschichten, warum manche einfach so geworden sind, wie sie sind. Eine toughe Frau mit viel Selbstvertrauen (Skyla White) wird zur verunsicherten, misstrauischen und gebrechtlichen, ständig verängstigten Mutter. Deren Schwester Marie Schrader lernt man als psychisch angeknaxt, kleptoman und leicht oberflächlich kennen und sieht mit der Zeit einen tollen, starken Charakter einer treuen Ehefrau und besorgten Tante. Auch andere Nebenakteure wie Saul Goodman, einem brillanten und korrupten, nicht unbedingt gesetzestreuen Anwalt, der mit viel Witz und Charme einfach meinerseits schon von Beginn an extreme Sympathien bekommt. Auch Mike Ehrmantraut ist meiner Meinung nach einer der tollsten "Nebenpersonen" dieser Sendung - ein eiskalter, professioneller, erfahrener und elitärer Auftragskiller, der keine Miene verzieht und ohne Rücksicht auf Verluste seinen Job durchzieht ist nebenher ein überaus intelligenter und phlegmatischer Mann und ein lieber Großvater ist. Auch an Gus Fring ist interessant zu beobachten, wie eine Person eine komplette Fassade aufstellen kann und WAS sich für Tiefgründe dahinter verbergen.

Ich finde auch die Thematik an sich einfach genial - sicher können sich heutzutage viele Menschen auch daran orientieren, wie zu Beginn der Serie die durchschnittlichen Leben der Personen zu sehen sind, allen voran natürlich Walter, der in einem faden Lehrerjob mit unaufmerksamen und ziellosen Schülern zu versauern scheint, sich nebenbei im Zweitjob auch noch schikanieren und anpöbeln lassen muss, zu Hause alles versucht, seiner gerade größer werdenden Familie ein sicheres und schönes Leben bieten zu können. Dann die zerschmetternde Diagnose. Lungenkrebs. Wie soll das beim Versicherungssystem in den USA finanzierbar sein? Und dann sein riskanter, bahnbrechender Plan, den er auch nur deshalb entwickelt, weil er durch seinen Schwager, der natürlich mit seinen aufgedeckten DEA-Fällen groß prahlt, auf das Thema "Crystal Meth" gestoßen ist. Als Chemiedoktor mit einem nicht gerade viel-versprechenden Ex-Schüler ins harte Drogengeschäft einzusteigen, um schnell an viel Geld zu kommen... Wie sich dann innerhalb jeder einzelnen Folge alles entwickelt ist einfach ein Meisterwerk... jedes einzelne noch so minimale Detail wird bedacht!

Also, ich könnte noch zeilenweise so weiterschwärmen aber ich bin davon überzeugt - diese Serie muss man gesehen haben, jede Folge davon! Wirklich umwerfend! Freue mich schon unsagbar auf das Prequel "Better Call Saul", das dieses Jahr erscheinen soll :-)
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am 16. Juni 2015
Die Serie dürfte jedem bekannt sein, der die letzten 7 Jahre nicht unter einem Stein gelebt hat. Konstant Unterhaltung auf dem allerhöchsten Niveau. Wer die Serie noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen, und wer die Serie schon kennt, kann sie sich noch beliebig oft erneut anschauen.

Die Box ist natürlich nur etwas für Fans, denn wer die Serie nur ansehen will, kann dies bei fast allen Video On Demand Anbietern (z.B. auch bei Amazon Prime Instant Video) zu einem viel günstigeren Preis tun. Wer sich die Serie ins Regal stellen möchte, bekommt hier eine Box, welche zwar schlicht ist, aber trotzdem bei jedem betrachten die positiven Erinnerungen an Breaking Bad wieder hochkommen lässt. Die Bildqualität der BluRays ist exzellent. Innerhalb der limitierten Tin Box befindet sich die normale, nicht limitierte BluRay Box, welche zu einem etwas günstigeren Preis ebenfalls direkt bei Amazon erwerblich ist. Die Magneten sind nicht weiter erwähnenswert, hier wurde einfach nur irgendein billiges Gimmik gesucht, damit diese Edition neben der Verpackung noch etwas besonderes beinhaltet.
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am 28. Juni 2016
Ich hatte bereits die ersten drei Staffeln von Breaking Bad gekauft, sodass ich lange überlegt habe, ob ich mir die Gesamtausgabe kaufe oder nicht. Letztendlich habe ich die drei Staffeln verkauft und von dem Geld dann diese Box geholt. Somit hat sich der Kauf alleine deswegen schon gelohnt, ausserdem:

Mir gefällt die Idee eines einheitlichen Designs. So steht bei mir im Regal eine Box statt mehrere unterschiedlich dicker DVD-Hüllen. Dann suche ich mir die entsprechende Staffel heraus und kann die CD aus dem Papphalter nehmen. Persönlich finde ich das angenehmer als die typischen Plastik-Halterungen. Meine DVDs sind auch noch alle kratzerfrei. Die Bildqualität und der Sound sind auch entsprechend gut. Daher von mir keine Kritik, sondern eindeutig 5 Sterne.
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