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Breakfast bescherte der Band mehrere Riesenhits vom Kaliber eines "The Logical Song", "Goodbye Stranger" und "Take The Long Way Home". Speziell die tackernden Pianos und die dramatischen Klarinettenläufe verliehen dem gesamten Album eine komödiantische und dennoch bittersüße Note.
Ein weiteres Beispiel dafür, mit welcher Liebe und Sorgfalt die Band ihre außergewöhnlichen melodischen Bögen durchzog, ist der Song "Goodbye Stranger", dessen simple, gepfiffene Melodie ihm seinen Reiz verlieh.
Schließlich beweist Supertramp auch eine gesunde Portion Zynismus am Beispiel von "Just Another Nervous Wreck". --Steve Gdula
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Auch nachdem ich den Kinderschuhen längst entwachsen bin, übt "Breakfast in America" eine unvergleichbare Fazination aus. Sicher liegt dies zum Teil auch an der Assoziation mit einem schönen Urlaub. Wenn ich aber trotzt hundertfachem Hören, Nachspielen und Mitsingen auf dem Klavier immer noch Gänsehaut beim Hören bekomme, muss wohl etwas mehr dahinter stecken.
Hier sind zum einem die wundervollen und abwechselungsreichen Kompositionen der beiden Songwriter Rick Davies (Gründer der Gruppe) und Roger Hodgson zu nennen. Das Album beinhaltet keinen schwachen Song. Die Mega-Hits "The Logical Song" (Hodgson) und "Breakfast in America" (Hodgson) kennt sicherlich jeder, da sie auch heute noch täglich von guten Radiosendern gespielt werden. Die anderen Songs decken ein breites Spektrum ab: von der eher nachdenklichen Auseindersetzung mit den Schwierigkeiten eines Künstlers in Hollywood Fuß zu fassen (Gone Hollywood - Davies), über das fröhliche "Goodbye Stranger" (Davies), das religiös geprägte "Lord is it Mine" (Hodgson) bis hin zum grandiosen Schlußstück, dem Monumentalrock "Child of Vision" (Hodgson/Davies). Durch die unterschiedlichen Stimmen von Hodgson (höher) und Davies (tiefer), unterstützt durch das gottvolle Saxophon von John Helliwell, einem der besten Saxophonisten, kommt nie Langeweile auf. Man entdeckt vielmehr immer neuen Nuancen.
Aber was rede ich lange.... Hier hilft nur kaufen, reinhören und ein zeitloses Meisterwerk genießen!
Supertramp hatten sich für die Produktion von "Breakfast in America" in einem kalifornischen Studio vorbereitet, in einem zweiten aufgenommen und in einem dritten abgemischt. Voll guten Glaubens begann der Fernsehsender CBS schon Monate vor Erscheinen des Albums mit einer großen Werbekampagne. Doch Supertramp waren noch lange nicht fertig, überzogen den Abliefertermin um Monate. Ein immenser Aufwand an Zeit, Geld und Material. Und dennoch: Die CD wirkt nicht überproduziert. Perfekt ist sie, ja. Aber nicht superperfekt. Will sagen: Die Technik hat die Ideen der Gruppe nicht getötet, der Mensch die Oberhand behalten.
Was die Szene beherrscht, ist daher die vielseitige Klanglandschaft, gemalt in vielfach abgestuften Pastelltönen und durchzogen von elegischen Schleiern. Das Saxofon von John Helliwell setzt zudem sehr warme Akzente, die Supertramp endgültig aus der Ecke kalten Techno-Rocks herausholen.
Merkwürdig: Im Vergleich etwa zu Genesis wirkt "Breakfast in America" geradezu spritzig. Hohle Künstlichkeit Fehlanzeige.
Einprägsame Songs wirft das Album dabei zuhauf ab. "The Logical Song", "Breakfast in America", "Take the long way home" und "Casual Conversations". Es bringt zudem auch viele Anklänge an die unvermeidlichen Beatles. Einige Passagen und Melodieführungen entsprechen dem Stil, den Lennon / McCartney in der zweiten Hälfte der 60er Jahre pflegten.
Als Resümee bleibt festzuhalten, dass "Breakfast in America" neben "Crime of the Century" das beste Album der Band ist, zudem in eines der besten und witzigsten Cover der gesamten Rockgeschichte verpackt.
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