INTRO
Leon Lamont ist laut Info ein Klasse-, ja Weltklasse-Drummer. Er spielte für Vernon Reed (Gitarrist der recht ekligen Living Colour), Martin & Wood, Marc Ribot (schon besser, aber irgendwie die ganz andere Ecke) und viele andere. Studiomucker also. Drum’n’Bass-mäßig aus dem Kreuz kam er mit dem Tourprojekt Logic von DJ Logic. Dort trommelte er heftigst Breakbeats. Und genau das wollte er jetzt auch zur Platte gerinnen lassen. Eigene Songs bringen dich dann auch dazu, selbst zu trommeln. Auf Tisch, Schenkel und Co. Das Ergebnis ist in seiner Gesamtheit dennoch nicht gerade berauschend. Das fiese Cover, das zu einem breiten Band verknäuelte Schlagzeug-Fußmaschinen vor weißem Hintergrund zeigt, lässt sogar zuerst Schlimmeres erahnen. Letztendlich nimmt man in Besitz: düsteren Großstadt-Drum’n’Bass, der durchaus interessante Sounds liefert. Wem diese Nummer besser gefällt, wenn’s “echt gespielt” ist, der hat den Vorteil. Mir ist die Materialität an der Stelle wurst. Die Sounds sind düster und spannungsreich, irgendwie gespenstisch - in diesem Sinne eigentlich klassisch No U-Turn-mäßig. Gut wird es dann, wenn die Themen etwas mehr Zeit bekommen, um sich zu entwickeln, die Hektik etwas zurückgeschraubt wird. Dort birgt die Platte durchaus große Momente.
Markus Koch / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de
INTRO
Leon Lamont ist laut Info ein Klasse-, ja Weltklasse-Drummer. Er spielte für Vernon Reed (Gitarrist der recht ekligen Living Colour), Martin & Wood, Marc Ribot (schon besser, aber irgendwie die ganz andere Ecke) und viele andere. Studiomucker also. Drum’n’Bass-mäßig aus dem Kreuz kam er mit dem Tourprojekt Logic von DJ Logic. Dort trommelte er heftigst Breakbeats. Und genau das wollte er jetzt auch zur Platte gerinnen lassen. Eigene Songs bringen dich dann auch dazu, selbst zu trommeln. Auf Tisch, Schenkel und Co. Das Ergebnis ist in seiner Gesamtheit dennoch nicht gerade berauschend. Das fiese Cover, das zu einem breiten Band verknäuelte Schlagzeug-Fußmaschinen vor weißem Hintergrund zeigt, lässt sogar zuerst Schlimmeres erahnen. Letztendlich nimmt man in Besitz: düsteren Großstadt-Drum’n’Bass, der durchaus interessante Sounds liefert. Wem diese Nummer besser gefällt, wenn’s “echt gespielt” ist, der hat den Vorteil. Mir ist die Materialität an der Stelle wurst. Die Sounds sind düster und spannungsreich, irgendwie gespenstisch - in diesem Sinne eigentlich klassisch No U-Turn-mäßig. Gut wird es dann, wenn die Themen etwas mehr Zeit bekommen, um sich zu entwickeln, die Hektik etwas zurückgeschraubt wird. Dort birgt die Platte durchaus große Momente.
Markus Koch / Intro - Musik & so
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