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Break Up

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Produktinformation

  • Audio CD (4. September 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: (Warner)
  • ASIN: B002AOWXO0
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Schallplatte  |  MP3-Download
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8. Clean
9. Someday

Produktbeschreibungen

motor.de

Die Schöne und - nun ja - der Schluffig-Hübsche machen's wie einst Brigitte und Serge und schmachten sich gegenseitig an, auf einem Album voller Duette.

Bereits 2006 soll es gewesen sein, als Pete Yorn die Idee hatte, ein durchlebtes Liebesdesaster mithilfe eines Albums zu verarbeiten. Zur Seite sollte ihm dabei nach seiner spontanen Vorstellung niemand geringeres als die 2000er-Film-Ikone Scarlett Johansson stehen, auf dass es ein "Boy Meets Girl"-Album voller Duette werde. Nun ist es tatsächlich soweit: "Break Up" ist fertig. Und im Gegensatz zu ihrem musikalischen Debüt, dem letztjährigen ätherischen Tom-Waits-Coveralbum "Anywhere I Lay My Head", für das sie sich ein hippes Soundgewand von Indie-Über-Nerd David Sitek (TV On The Radio) schneidern ließ, gibt sich Scarlett Johansson hier um einiges erdverbundener und scheint auch deutlich mehr Spaß zu haben.

Kunststück - schließlich zauberte Singer/Songwriter und Duettpartner Pete Yorn acht launige Songs aus dem Hut, die sowohl mit klassischen Strukturen wie auch mit dezenten neuen Sounds aufwarten, und bei denen sie die lässige Lady geben darf und tatsächlich eine recht überzeugende Bandbreite an gesanglichem Können präsentiert. Garniert mit einem geschmackvoll ausgewählten Cover (Chris Bells "I Am The Cosmos") haben die beiden ein vergnügliches Stück Pop geschaffen.
Highlight ist eindeutig Album-Eröffnungssong und Vorabsingle "Relator": Musikalisch werden dabei nämlich die klassischen Nancy Sinatra/Lee Hazlewood-Duette zitiert, doch auch die Beatles werden textlich bemüht, und das Zusammenspiel der beiden Stimmen funktioniert hier am besten. Aber auch die übrigen Songs machen durchaus Spaß, klingen angenehm altmodisch und doch gleichzeitig modern.

Scarletts Stimme lässt ein ums andere Mal an alte und neue Soul-Ladies denken, dazu schmachtet Pete Yorn wie der liebenswerte Indie-Beau, der er ist. Denn die Rollenaufteilung scheint wirklich so zu sein, dass "er" (nicht unbedingt Pete Yorn selbst, mehr das lyrische, männliche "Ich" dieses Albums) leidet, während sie (s.o.) sich ihrer Sache nicht so ganz sicher scheint. Besonders deutlich im Abschlusssong "Someday", bei dem Yorn die komplette Lead-Stimme übernommen hat - und wie traurig und pessimistisch er da klingt! Aber dieses Spannungsfeld hat ja schon oftmals die beste Musik hervorgebracht.

Mal sehen, ob das hier wirklich eine einmalige Angelegenheit bleibt oder ob die beiden nicht vielleicht doch soviel Spaß daran hatten, dass sie die Scarlett-Pete-Show fortsetzen wollen.


kulturnews.de

Man könnte denken, Filmstar Scarlett Johansson hätte nach ihrem Tom-Waits-Coveralbum von 2008 Geschmack gefunden am Ausflug in den Pop, doch es war genau andersrum: Ihre Duettplatte mit Pete Yorn entstand schon vorher, gleichsam im halbprivaten Rahmen. Produktionstechnisch hört man ihr das nicht an, wofür Quincy-Jones-Enkel Sammy Levine verantwortlich ist. Die Emotionen sprudeln, und das tut auch der mit knackigen Elektronika verzierte, etwas zu saubere Folkpopsound. "Break up" ist der Soundtrack eines sich auch in der vokalen Kanalverteilung niederschlagenden Umturtelns, Umcirzens und Umtänzelns, das Yorn in Anlehnung an den erotischen Magnetismus zwischen Serge Gainsbourg und (nein, nicht Jane B., sondern) Brigitte Bardot konzipierte. Johansson singt, wie sie oft spielt: mit der lasziven Heiterkeit einer Lolita und Spott in den Mundwinkeln. Für den Singer/Songwriter Pete Yorn erfüllt sich mit "Break up" buchstäblich ein Traum, wenn es stimmt, was er erzählt: dass er eines Nachts aus unruhigem Halbschlaf aufschreckte und die Idee dieser Platte mit Johansson hatte. Nach nicht mal 29 Minuten ist sie vorüber - eine flüchtige Affäre der Worte, Gesten und Blicke. Pop ohne Poppen sozusagen. (mw)

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Leicht und schön, 19. September 2009
Von H. Wegener - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das zweite ist eigentlich das erste. Wenn Scarlett mit diesem Album umgekehrt rausgekommen wäre, würden wohl einige Leute eher zu Ihr stehen. Aber mit dem großtragenden Albmum mit Tom Waits irritierte sie ja eher ihre Fans. Absicht? Bestimmt. Jetzt haben wir aber die Musik, die wir von Ihr erwartet haben. Und das sogar um einiges besser als gedacht. Eine leicht erzählte Geschichte um das eine Thema, erzählt in neun Liedern. Das war es mir sogar wert, meinen ertsen mp3 Kauf im Internet zu tätigen. Das Marketing ist gleichzeitig einen Punktabzug wert: Ich hab ja gleich geschaut. In den einschlägigen Märkten geht es ab 16 Euro los(kaufen ja nur Fans) und was bekommt man? So ein CD Papphüllen Ding, dessen Format den haptischen Eindruck hinterlässt, dass das innenliegende Büchlein, wenn überhaupt, sehr schmalbrüstig ist. Dafür ist mir das ganze natürlich aus ein Stück zu nett. Amazon hat also mit 1 Cent gegen ITunes gewonnen;-)
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Das amtliche Frauenverstehermagazin ..., 22. September 2009
... Brigitte gab zu dieser Platte allen Ernstes zum Besten, dass sie "... so entspannt ist, dass man spätabends auch mal drüber einschlafen kann." Selbst wenn man mal hintenanstellt, dass "Einschlafen können" hier als Qualitätsmerkmal herhalten soll, möchte man erwidern, viel mehr als Einschlafen kann man zu diesem Album eigentlich gar nicht und wenn man Glück hat, erwischt es einen schon nach dem ersten Song. Denn das, was nach der ersten Single "Relator" daherkommt ist insgesamt so ermüdend, dass man sich fragen muß, was um alles in der Welt da wen getrieben hat, sich auf diese Menage á deux einzulassen. Denn so recht gewonnen hat keiner der beiden. Johansson hatte ja mit David Sitek von TV On The Radio als Produzent ihrer letzten Platte einen sehr cleveren Griff getan, auch das Songbook von Tom Waits gab einiges an Reizvollem her und so fiel ihr doch sehr dünnes Stimmchen auf dieser eher unkonventionellen Produktion nicht so ins Gewicht. In der klassischen Songstruktur, wie Yorn sie ihr auf "Break Up" anbietet, erscheint das vokale Spektrum allerdings mehr als überschaubar, schlimmer noch, es hilft den ohnehin sehr blassen Songs in keinster Weise. So bleibt am Ende nicht viel haften von dem knapp 30 Minuten: Für "Wear And Tear" durfte es eine Travis-Mandoline sein, bei "Search Your Heart" wird der Drumcomputer angeschlossen, um dann "Blackie's Dead" mit ein paar Breakbeats aufzuhübschen - der Rest ist erschreckend harmlos und ganz schnell vergessen. "I Don't Know What To Do" quängelt Scarlett Johansson passenderweise in einem Song - vom Singen jedenfalls sollte sie in nächster Zeit die Finger lassen.
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