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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie bekomme ich diese CD je wieder aus meiner Anlage?,
Von Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Braveheart (Audio CD)
Es ist schon einige Zeit vergangen seit Wallace (Mel Gibson)auf der Kinoleinwand den britischen Herrschaften den Hintern hingestreckt hat - die Musik ist jedoch zeitlos schön! Sobald diese CD erst einmal ihren Weg in meine Stereoanlage gefunden hat läuft sie sich heiß - kann ich sie erst nach Ablauf einiger Tage und einiger musikalischer Umdrehungen um sich selbst zurück ins Regal stellen... Ein Lieblingsstück könnte ich auf dieser CD noch nicht einmal benennen - für mich ist die CD nicht unterteilt in einzelne Stücke, für mich ist die CD ein zusammenhängendes musikalisches Geschenk! James Horner - einen Namen den man sich bezüglich genialer Filmmusik auf Dauer einfach einprägen muß - schließlich hat er oft genug seine durchaus geschickten Hände im Spiel wenn es darum geht einem Film den passenden Hintergrund zu verleihen! Weiter so! Geniale Musik! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mit der beste Soundtrack den ich je gehört habe!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Braveheart (Audio CD)
Warum nur 5 Sterne?Wenn es ginge würde ich 10 vergeben! Ich habe den Film erst vor kurzem gesehen und dann wieder und wieder und wieder,..... Gleich nach dem ersten Mal mußte ich mir den Soundtrack besorgen und zudem gleich die Special zum Soundtrack. Selbst ohne Bilder dazu sieht man die Highlands, die Schotten und natürlich Wallace vor sich! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein kleines Stück Filmmusikgeschichte.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Braveheart (Audio CD)
BRAVEHEART ist eine Musik, die zu den gelungensten Tonschöpfungen des kalifornischen Filmkomponisten James Horner gehört und, was wohl ein Zeichen für ihre Qualität zu sein scheint, von ihm selbst später oft rezitiert wurde. Ja, Horner, der wegen seiner häufigen Selbstzitate einen umstrittenen Ruf in Hollywood genießt, arbeitet hier auffällig geschickt und über weite Strecken zitatfrei. Seine Themen sind äußerst stimmig und die Instrumentierung (die sich über das großartige London Symphony Orchestra bis zu folkloristischen Instrumenten wie u.a. den Dudelsack erstreckt) treffen die Handlung genauso hervorragend wie den Handlungsort der schottischen Highlands.Von dem unterhaltsamen, aber doch etwas arg verfälschendem Film BRAVEHEART bleiben besonders die finalen Szenen nachhaltig in Erinnerung (auch wenn sie die historische Realität vollkommen außer Acht lassen - Schottland war nur wenige Jahre frei), die zu von James Horners Klangschöpfung leben, aber später mehr dazu. Die Tonlandschaft, die Horner allgemein bei diesem Film ersinnt ist äußerst vielschichtig und wird von einer Mischung aus Melancholiepassagen, grimmigen musikalischen Schlachtengemälden und zarten Liebescues bestimmt. Wie glänzend Horners Themen bei diesem Werk wirklich funktionieren zeigt sich nicht zuletzt in Actionpassagen wie -Attack on Murron - oder -Sons of Scotland -, wo sie der Dramatik einen bedeutungsvollen zusätzlichen Schub geben. Denn in ruhige Momente passende Melodien sind leicht komponiert, in jeder Situation passende dramatische Themenkomplexe aber nicht und Horner vollführt dieses Kunststück ebenso meisterhaft , wie seine ohnehin große Stärke ruhige Momente unvergleichlich harmonisch mit den Bildern zu vertonen, was (Oh Freude!!) hier fast zitatlos geschieht. Das von Flötensoli getragene wunderbar melancholische -The Princess Pleads for Wallaces Life - ist dabei ebenso prägnant, wie die melancholisch-sphärischen -Main Titles -, die dem Dudelsack, der die ganze Musik hindurch überraschend gut passende Darbietungen hat, seinen ersten stimmigen Auftritt verschaffen. Mut innerhalb seiner eigenen Grenzen zeigt Horner in Actiontracks, wie -Revenge -, wo er viel folkloristisches Schlagwerk mit einer wirklich prächtigen Synthesizerunterstützung zum dramatischen Höhepunkt steigert sowie in -The Battle of Stirling - dass durch seinen 3 minütige wuchtige, rhythmische und fast atonalen Einstiegspassage geprägt ist, die folkloristisches Schlagwerk, Trommeln, Dudelsäcke genauso beinhaltet, wie den hier wiederum (im Gegensatz zu TITANIC) durchaus passenden atmosphärischen Synthesizer. Die Musik ist zentrales Element von -BRAVEHEART - und einer der wenigen Fälle, dass Horner es wirklich geschafft hat, sie zu einem eigenstehenden Charakter des Filmes zu machen. Man hört seine große Motivation raus, u.A auch in 6 minütige -The Secret Wedding -, dass die Hochzeit zwischen Wallace und seiner Jugendliebe Murron untermalt. Die hier sehr fantasievoll einkomponierten hervorragend vorgetragenen lyrischen Holzbläsersoli gehören zu den schönsten, die Horner in den 90ern geschaffen hat. Das bei ihm nicht immer zwangsläufig vorhandene rhythmische Gefühl zeigt Horner in -Revenge - und -Falkirk -, die sich im Gegensatz zu anderen Horner-Actiontracks nicht in der Monotonie ihres Rhythmus verlieren, sondern recht vielfältig daherkommen. Zentrales Element des Filmes, wie der Musik ist wie bereits erwähnt die Exekution Wallaces. Die Dramatik des Stückes -Freedom/The Execution /Bannockburn - ist jedoch nicht ohne -Betrayal & Desolation - zu besprechen, dass die Gefangennahme des Freiheitskämpfer vertont und das tragische Ende vorausnimmt. Ohne diesen 8-Minuten-Track wäre -Freedom/The Execution /Bannockburn - nur die Hälfte wert. Bei ihm sind es die Streicher, die zu Anfangs stark dominieren und auch ein wenig routiniert an andere Horner-Werke erinnern. Die darauf von dynamischen Schlagwerk bestimmte Passage ist jedoch äußerst kraftvoll und gibt den Streichern nach ein paar lebhaften Hornstößen den Raum für überaus aufwühlende Momente, die den Track zusammen mit einem hervorragenden Dudelsack sowie dem Synthesizerchor vorrausschauend beschließen. Zeit für den Zuhörer sich zu entspannen lässt -Horner bei The Princess Pleads for Wallace-s Life -, der, wie der Titel schon sagt, den zwecklosen Gnadengesuch der Prinzessin Isabelle, die sich in Wallace verliebt hat, mehr als nur untermalt. Zu keinem Zeitpunkt des Tracks keimt die Hoffnung auf Gnade auf, die einsame Flöte zieht sich trauernd bis zum Ende dahin und steigert auf ruhige Weise die Tragik für das Finale. Und das kommt jetzt Auch. Mit -Freedom/The Execution /Bannockburn -, DEM herausragende Track, der BRAVEHEART und Horner eine gewisse filmmusikalische Wichtigkeit einnehmen lässt. Denn auch wenn sich Horner hier keinesfalls abseits seines bekannten Spektrums bewegt, so ist der Track einer der manipulativsten, die es in den 90er Jahren gegeben hat. Und hier zeigt sich erst wirklich, wie vorausschauend die Themen komponiert wurden. Alle haben einen letzten Auftritt, als würde Wallaces Lebensgeschichte noch mal an dem Zuschauer vorbei ziehen und werden einmal mehr, ob von Streichern oder Holzbläsersoli, hervorragend vorgetragen und durch immer stärker steigernde Aneinanderreihung dramatisiert. In der Mitte wird der Track noch einmal ruhig, um nach dem Flötensolo vollends zum Trauergesang der Instrumente zu werden, in den Horner alles reinpackt, was vorher an Klangkörpern präsent war. Dudelsack, Streicher...alle beweinen das Ende des Helden, dass mit dem sich ins Nichts auflösenden Dudelsack ein musikalisches Ende findet. Die -End Credits - fassen das thematische Material nocheinmal gekonnt zusammen und runden den Film, wie die CD gut ab, so dass der Höreindruck fantastisch ist. Nun wie ist diese Musik jetzt abschließend zu bewerten? 5 Sterne sind zuviel des Guten, da sie dies wegen ihrer äußerst starken Konventionalität in Verbindung mit mal mehr mal weniger starken Selbstzitaten einfach nicht zulässt und solch eine Bewertung gegenüber anderen wichtigeren Filmmusiken ungerecht wäre, zudem noch die nicht an große Werke heranreichende Kunstfertigkeit kommt. Zurecht habe ich Horners handwerkliche Fähigkeit gelobt, aber mit der eines Goldsmith oder Williams kann sich BRAVEHEART , wenn auch nur knapp, nicht messen. Ich entscheide mich also für 4, was der Partitur gerecht wird, ist sie doch ein kleines Stück Filmmusikgeschichte, dessen Stärken gegenüber den Schwächen überwiegen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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