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Brautbriefe Zelle 92: Dietrich Bonhoeffer - Maria von Wedemeyer 1943 - 1945
 
 
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Brautbriefe Zelle 92: Dietrich Bonhoeffer - Maria von Wedemeyer 1943 - 1945 [Taschenbuch]

Dietrich Bonhoeffer , Maria von Wedemeyer , Ruth-Alice von Bismarck , Ulrich Kabitz
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 22. Februar 2006 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 307 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 5. A. (22. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406421121
  • ISBN-13: 978-3406421129
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 240.472 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Briefwechsel zwischen den Verlobten Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer ist ein lebendiges Stück Zeit- und Lebensgeschichte zweier einzigartiger Menschen in den Wirren des Zweiten Weltkrieges. Die Briefe, die zwischen Anfang 1943 und Frühjahr 1945 gewechselt wurden, sind gleichzeitig Dokumente des Widerstandes gegen Hitler.

Erst 1974 läßt Maria von Wedemeyer die Briefe von ihrer Sekretärin abschreiben, und übergibt sie kurz vor ihrem Tod im Jahre 1977 in den USA ihrer Schwester Ruth-Alice von Bismarck.

Anfang Juni 1942 kommt es im Hause von Marias Großmutter zur entscheidenden Begegnung mit dem bekannten und umstrittenen Theologen Dietrich Bonhoeffer. Obwohl Maria erst 18 -- und damit wesentlich jünger als Bonhoeffer ist, verlieben sie sich ineinander. Marias Mutter ist gegen diese Beziehung und ordnet eine einjährige Wartezeit an. Nur durch harte Verhandlungen erreicht Maria, daß sie und Bonhoeffer sich wenigstens schreiben dürfen.

Am 13. Januar 1943 verlobt sich das ungleiche Paar. Ihre Liebe wird auf eine harte Belastungsprobe gestellt, denn Dietrich Bonhoeffer wird am 5. April 1943 verhaftet und in das Militärgefängnis in Berlin-Tegel gebracht. Es beginnt eine Zeit des leidenschaftlichen, liebevollen und sehnsüchtigen Briefwechsels. Beide ahnen nicht, daß sie sich nie wieder in Freiheit wiedersehen werden.

Maria besucht ihren Verlobten im Gefängnis. Das Paar zehrt von diesen seltenen Begegnungen. Ihre Zuneigung wird durch diese Prüfung nicht schwächer, sondern wächst zunehmend. Marias briefliche Äußerungen überraschen durch eine erstaunliche Reife, lassen Charakterfestigkeit und Klugheit erkennen. Diese einmalige Dokumentensammlung ist ein später, aber intimer und bewegender Einblick in den Widerstand gegen Hitler und in eine einzigartige Liebe. --Corinna S. Heyn

Kurzbeschreibung

Als der Theologe Dietrich Bonhoeffer im April 1943 als Widerstandskämpfer verhaftet wird, hat er sich gerade mit der 18 Jahre jüngeren Maria von Wedemeyer verlobt. Die Briefe, die der Inhaftierte und seine Braut wechselten, sind in diesem Band enthalten. Sie zeigen, wie sich über räumliche Trennung hinweg, trotz Briefzensur, Unterschied von Alter und Herkunft, eine Liebe entwickelt, deren Intensität beide verändert.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt Bücher mit Briefen, die eher steif und trocken geschrieben sind. Das ist hier jedoch nicht der Fall. Die Briefe zwischen Maria v. Wedemeyer und Dietrich Bonhoeffer zeugen von zwei Menschen, die mit sehr viel Gefühl und gleichzeitiger Nüchternheit über ihre Liebe und vor allem über ihr Zeitbewusstsein "gesprochen" haben. Dieses Buch ist empfehlenswert für alle, die mehr über das Leben Dietrich Bonhoeffers erfahren wollen, aber auch für alle, die diese Zeit - das Ende des 2. Weltkriegs - noch einmal aus einer anderen Sicht erleben möchten. Für alle, die überlegen, das Taschenbuch zu kaufen , ist zu sagen, dass die gebundene Ausgabe ihr Geld wert und als Geschenk einfach schöner ist.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Valentine TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Im Januar 1943 verloben sich der evangelische Pastor und Widerstandskämpfer Bonhoeffer und die 18 Jahre jüngere Maria. Wenig später wird Dietrich verhaftet, seine Widerstandsgruppe ist aufgeflogen.

Dem Paar bleibt nur der Briefwechsel, der der Zensur unterliegt (nur selten kann Dietrich einen Brief auf geheimem Wege aus der Zelle schmuggeln lassen), und gelegentliche einstündige "Sprecherlaubnisse", zu denen Maria ihn besuchen darf.

Der Briefwechsel ist ein sehr berührendes, authentisches Zeitdokument, zumal man als Leser schon von Beginn an weiß, dass die beiden sich niemals mehr in Freiheit begegnen werden. Denn Bonhoeffer wurde einen Monat vor Kriegsende, am 9. April 1945, im KZ Flossenbürg gehängt.

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überwindung 25. November 2007
Format:Taschenbuch
Ein Gerechter wird gefangen gesetzt, erfährt in der Haft Bedrängnis am Glauben und an wahrscheinlich versäumten Leben. Lässt diesen Zweifeln ausreichend Raum, ist frür andere immer wieder Anker ( das kann Bonhoeffer sich nicht trauen, die eigenen Zweifel nach aussen zu tragen, ausser in diesen privaten Aufzeichnungen).
Er erfährt Gefängnis und kommt doch zu seiner Freiheit. Von guten Mächten wunderbar geborgen entsteht in dieser Haft und ist ein Trostgedicht erster Güte.
Jemand hat durch alle Bedrängnis hindurch Frieden gefunden- dies wird auch von seinem letzten Gang am 9.April 1945 berichtet.

Ein bewegendes Buch.

Wie zwei Menschen, die kaum Zeit miteinander verbringen konnten, sich doch so nahe stehen.

Und am Elend nicht zerbrechen, sondern zur Reife finden.
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