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Braune Magie?: Okkultismus, New Age und Nationalsozialismus
 
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Braune Magie?: Okkultismus, New Age und Nationalsozialismus [Gebundene Ausgabe]

Rene Freund
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 180 Seiten
  • Verlag: Picus Verlag; Auflage: 3. A. (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854522711
  • ISBN-13: 978-3854522713
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,9 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 943.076 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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René Freund
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Buch ist Beitrag zur Klärung der historischen und ideologischen Verflechtungen von Okkultismus, New Age und Nationalsozialismus.

Autorenportrait

Rene Freund, geboren 1967 in Wien. Arbeiten als Übersetzer und Journalist. Seit 1990 freier Schriftsteller

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein echter Augenöffner 8. März 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Freunds Buch befasst sich nicht nur mit den okkulten Wurzel der nationalsozialistischen Rassen-Ideologie, den deutsch-nationalen Geheimbünden und ihren Vertretern, besonders interessant sind die Passagen, die sich mit den Zusammenhängen zwischen nationalsozialistischen Lehre und der heutigen Esoterik-Welle, dem Neuheidentum und dem „New Age"-Okkultismus auseinandersetzen. Freud schrieb „Braune Magie" Mitte der 90er Jahre - also zu einer Zeit, da das Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Inzwischen ist eines offenbar geworden - rechts angehauchte Esoterik, bedenkliche Ufo-Thesen, und neuheidnische Lehren, die den Kulturpessimismus predigen und eine anti-liberale, anti-wissenschaftliche und rassistische Grundhaltung implizieren sind im Netz fast schon allgegenwärtig. „Braune Magie" informiert recht gut über die Wurzeln vieler dieser Bewegungen und ist in dieser Hinsicht vielleicht ein guter „Augenöffner".

Einziges (dafür aber recht großes) Manko dieses Buches ist, dass es notgedrungen etwas an der Oberfläche der Materie bleibt. Zu breit ist die Themenpalette, die angeschnitten wird. Es ist eine gute Einführung in die Thematik, wer allerdings tiefergehende Informationen und Details zu diesem spannenden und brisanten Thema erwartet, wird etwas enttäuscht. Trotzdem ist das Werk absolut empfehlenswert - schon weil der Autor relativ neutral an die Sache herangeht - ein gutes und leicht lesbares Sachbuch, von der man merkt, dass kein Historiker sondern ein Journalist am Werke war.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Hier bekommt der Leser Informationen, die so mancher 80-jährige als "Quatsch, das gab es nicht, ich werde Dir sagen, wie es damals war ..." abtun wird.
Auch die Nürnberger Prozesse unter Allierter Gerichtsbarkeit hatten keine Ambitionen, solch irrationalen Aspekte des Nationalsozialmus groß zu diskutieren. Die Angeklagten hätten dann auf "nicht zurechnungsfähig" plädiert.
Jemand hat mal geschrieben, die Nationalsozialisten hätten das Rennen gegen Rot damals gewonnen, weil sie die besseren Bilder und Symbole hatten.
Die Reise geht von den okkulten Studien einer Blavatsky (hier taucht der "Arier" das erste Mal auf) zu Tibet oder Atlantis über die zur okkulten "Thule Gesellschaft" eines Sebottendorf, aus der angeblich die NSDAP hervorging. Oder das Interesse an Okkultismus und Magie eines H. Himmler, der bis ins Detail die Strukturen des Jesuiten-Orden studierte und sie auf seine SS als Modell übertrug. Oder die Bücher eines des Lanz von Liebenfels, der erstmal das (traurige) Phänomen des radikalen Rassismus zu Papier brachte. Oder der Missbrauch alter Naturreligionen, die mit der NSDAP kaum etwas gemein hatten. Oder die Bedeutung des Hakenkreuzes (eigentlich seitenverkehrt).
Auch Hitler hatte nach 1933 offenbar kein Interesse, diese okkulten "Wurzeln" der Bevölkerung zugänglich zu machen. Leute wie Sebottendorf wurden schnell ins Exil gesandt. Man merkt auch den krassen Gegensatz der okkulten Interessen einiger NS-Größen und dem traditionellen Christentum der Kirchen, denen Hitler ein scharfer Gegner war.
Seltsamerweiser scheinen das bis heute viele Konfessionelle kaum bemerkt zu haben, offenbar mußte für viele Katholiken / Lutheraner Hitler durch seine scharfe Ablehnung des Bolschewismus automatisch als ein Freund des Vatikans erscheinen? Es gab noch andere - zufällige ? ähnliche Aspekte wie das Warten auf einen Erlöser oder die Geringschätzung der Sexualität.

Das Buch ist interessant, in seinen Thesen diskutiert zu werden. Vielleicht potenzierte sich mit Hitler das Goethes Faust - Macht durch Magie zu bekommen - auf gigantische Weise. Schade, daß der Autor Jahrgang 1967 ist, Jahrgang 1910 und Augenzeuge von okkulten Praktiken wäre historisch glaubwürdiger.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwarze Sonne 1. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die "Schwarze Sonne" ist ein vielseitig verwendetes Symbol.
1. Astrologisch steht die Schwarze Sonne für Saturn, den schwarzen Gegenspieler der Sonne, den "Hüter der Schwelle".
2. In der neueren Astrologie ist der Schwarze Mond (Lilith) wohlbekannt. Er ist ein mathematischer Punkt im Horoskop, ein Fokuspunkt der Mondbahn. In der astrologischen Deutung stellt der Schwarze Mond (Lilith) eine "männliche Frau" dar. Analog hierzu gibt es die Schwarze Sonne (Dionysos), einen Fokuspunkt in der Sonnen- beziehungsweise Erdenbahn, der sich im Tierkreis nur sehr langsam bewegt und zur Zeit bei 13° Krebs befindet (dort steht auch der Fixstern Sirius). Die Schwarze Sonne (Dionysos) stellt astrologisch einen "weiblichen Mann" dar.
3. Astrologisch und astronomisch nennt man die totale Sonnenfinsternis ebenfalls eine Schwarze Sonne: Im Moment der totalen Finsternis leuchtet eine schwarze Sonnenscheibe am Himmel.
4. In der okkulten Astrologie (Astronomie) ist die Schwarze Sonne auch die Alte Sonne (nach Wiligut: Santur genannt), eine zweite Sonne, die jetzt unsichtbar und nicht mehr aktiv ist, eines Tages jedoch wieder aktiv und leuchtend wird.
5. Im rechten Okkultismus des Dritten Reichs und der Zeit danach ist die "Schwarze Sonne (SS)" ein Code-Wort für die "Schutz-Staffeln (SS) des Führers".
6. Seit dem Roman "Die schwarze Sonne von Tashi Lhunpo" (1991) hat sich das zwölfspeichige Sonnenrad aus der Wewelsburg (ein altes alemannisches Symbol) als Symbol der Schwarzen Sonne zum hauptsächlichen Zeichen der rechten Phantasten entwickelt: Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg und dem Untergang des Dritten Deutschen Reichs hätten sich die alten Nazis (Waffen-SS-General Kammler und andere) mit der deutschen Hochtechnologie, den Wunderwaffen und UFO-Flugscheiben in die Antarktis und nach Südamerika abgesetzt und inzwischen die halbe Welt infiltriert. Sie arbeiten unverzagt am Aufbau eines Vierten Reichs, arbeiten mit Aldebaranern (aber auch mit der CIA) zusammen und haben Stützpunkte auf dem Mond, dem Mars und auf Saturn-Monden, werden bald in Erscheinung treten und die illuminierten Globalisten entmachten. So die Hoffnung der okkulten Rechten: Die schwarze Macht der Schwarzen Sonne wird eine postdemokratische neue Welt errichten. Vielleicht schon nächstes Jahr (2012) oder erst 2017, spätestens aber 2025.
Für all das (und noch mehr) steht das Symbol der Schwarzen Sonne.
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