Prolog: Stiftung Warentest ist nicht zu trauen, allein dass das nächsthöhere Modell (Series 7) für 380 Euro (!) keinen Punktabzug für den Preis bekommt, spricht Bände (Herstellungskosten wohl um die 15 Euro, Betrag verdoppeln für die 'Entwicklungskosten' und wir wissen, was die Firma Braun aus ihrem 'guten' Namen macht).
Zur Sache: Wer mal einen Braun Micron für rund 130 Euro hatte, der den Geist natürlich viel zu früh aufgegeben hat (Stichwort: geplante Obsoleszenz ' nicht austauschbarer Akku, das hat sich wohl Apple hier abgeschaut), kann sich wohl abschminken, darauf zu vertrauen, dass auch ein preiswerter Braun-Rasierer einigermaßen gut rasiert. Dass dies beim Cruzer1-4 nicht funktioniert, liegt wohl vor allem an der viel zu kleinen Lochung des Scherblatts: Man(n) muss stundenlang über die Haut schrubben, bis man alle Härchen erwischt hat (ein langwieriges und blödes Spiel, Solitaire ist intelligent und fruchtbar dagegen), ganz zu schweigen vom Versuch, dieses mit einem langsam wachsenden "2-Tage-Bart" zu versuchen (ohne Langhaarschneider war dies mit dem Micron auch nach 5 Tagen kein wirkliches Problem). Bei mir hat es heute wieder 22 Minuten gedauert.
Epilog: Die Produktversprechen auf der Braun-Webseite zum Cruzer4 sind ein blanker Hohn: "SmartFoil ' Die einzigartige Scherfoliengeometrie erfasst Barthaare mühelos, egal in welche Richtung sie wachsen." Ich ärgere mich bei jeder Rasur über 'verschenkte' 70 Euro. Braun steht nun (nach Grundig) auf der No-Go Liste aufgrund unglaublich schlechter Qualität und frecher Kunden ver...äppelung.
Fazit: Miserables Produkt, nie wieder Braun, Konkurrenz wird ausprobiert, Warentest wird noch weniger geglaubt.
PS: Ich fahre mir gerade über's Gesicht, überall noch Stoppel, vor allem am Hals natürlich... (meine Freundin hatte sich kürzlich schon mokiert, dass ich mich ziemlich schlampig rasiert hätte).