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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen723
4,2 von 5 Sternen
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am 16. September 2011
Kaufentscheidend waren für mich Preis, Wartbarkeit und Handling. Preis ist für dieses Gerät gerechtfertigt und von der Braun Qualität war ich als alter Kunde schon mal überzeugt. Reinigung ist ohne weiteren Kauf von Kartuschen einfach und mit Wasser sehr gut machbar, das war mir wichtig. Handling ist in Ordnung, sehr viel leiser als mein letzter Rasierer und mit Akku, der eine sehr gute Leistung an den Tag legt, ca. 4-5 Rasuren mit einer Akkuladung, bin zufrieden. Auch die Ladezeit ist kurz.
Er rasiert nicht gründlicher als mein letzter alter Trockenrasierer mit einem Scherkopf, man muss die kritischen Regionen öfter nachfahren, aber dafür deutlich sanfter. Ich hatte noch überhaupt keine Hautreaktionen und bin deshalb sehr zufrieden.
Ich verwende ihn als Hauptrasierer, denn so angenehm eine Nassrasur auch ist, ich habe sie nicht vertragen. Deshalb beginne ich auch keine Diskussion über Trocken- oder Nassrasur, die sind aus meiner Sicht nicht vergleichbar. Für eine Trockenrasur hat dieses Gerät meine Erwartungen voll erfüllt.
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am 1. Juni 2014
Da laut neuen Studien sich, insbesondere bei der jüngeren Generation, über 80% der Frauen und 60% der Männer auch im Intimbereich rasieren, aber bei all den hunderten von Bewertungen keiner dieses Thema anspricht ( habe ich bisher jedenfalls nicht gefunden), möchte ich diese Tabu mal brechen.

Ich zähle schon zur älteren Generation und zu den Menschen, die nicht einsehen, für einen Rasierapparat mehr als hundert Euro auszugeben. Daher hatte ich immer Geräte in diesem Preissegment.

Im Bereich der Barthaarentfernung wurde genug darüber geschrieben, somit fasse ich mich kurz, er tut was er soll. Alles glatt, keine Hautreizung etc. Das machen eigentlich alle Rasierer in diesem Preissegment ziemlich gleich gut. Mein letzter war ein Panasonic. Meine Wahl fiel damal auf diese Marke wegen den niedrigen Folgekosten. Da der Akku jetzt aber nachlies, habe ich nicht lang rumübellegt und mir wieder einen Braun zugelegt.

Der Hauptgrund war der, warum ich diese Bewertung überhaupt schreibe.
Im Intimbereich war der Panasonic nur bedingt einsatzfähig. Ob nass unter der Dusche oder trocken war egal.

Wenn man mal googelt, erfährt man, dass Barthaare rund und Intimhaar oval ist. Das ist dann wohl der Hauptgrund, weshalb es hier zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt. Jedenfalls haben die Etwickler von Braun hier einiges richtig gemacht. Ob es jetzt am Aufbau, der Anordnung, oder der Form der Löscher im Scheerblattes liegt, kann ich nicht sagen.

Fakt ist nun mal, dass gerade beim Mann, einige Hautpartien im Intimbereich nicht unbedingt als glatt zu bezeichnen sind. Frauen dürften daher das Problem weniger haben. Hier unterscheidet sich aber dann sehr stark das Rasierverhalten des Braun Rasierers gegenüber anderer Marken, die ich bisher im Einsatz hatte. Gerade bei diesen hoch sensiblen Stellen und auch dort, wo die Haut sehr dünn ist, rasiert er nur die Haare ab und hinterlässt nicht unzählige kleine Minischnitte, die doch sehr schmerzhaft und blutig sein können.
Sicherlich darf man auch mit einem Braun nicht so draufdrücken wie im Bartbereich, aber wenn man gleichmäßig mit sanften Druck arbeitet, erziehlt man auch in diesem Bereich ein sehr gutes und glattes Ergebniss. Einzig, dicht anliegende, schräg wachsende Haare, insbesondere im Bereich des Schambeins, machen Ihm Probleme. Hier muss man, durch entsprechendes Verziehen der Haut, etwas nachhelfen.

Wenn man nicht so regelmäßig rasiert oder wenn an manchen Stellen auch schon mal die Haare wieder länger geworden sind, kann man auch den Langhaarschneider sehr gut verwenden. Durch seine sehr weit ausschiebbare, schmale Form, ist er sehr handlich und alle Stellen gut erreichbar. (Übrigens auch unter den Achseln, die beim Mann auch tiefer sind wie bei einer Frau) Auch sind die Scheeröffnungen sehr schmal gehalten, so dass in der Regel nur die Haare erfasst werden und nicht der Haaransatz gleich mit, der beim Mann an vielen Stellen doch etwas hervorsteht.
Bei anderen Rasiereren ist durch dessen Formgebung die Handhabung weniger gut, bzw. an manchen Stellen fast nicht möglich. Hier gilt, das manch Langhaarschneider bei anderen Marken wirkliches Grobzeug sind und eher einer Heckenschere gleichkommen. Verletztungen sind da vorprogrammiert. Aber auch beim Braun gehört schon ein wenig Fingerspitzengefühl dazu. Hier ist der Einsatz des Langhaarschneider aber weitaus unproblematischer.

Ich nutze meinen Trockenrasierer jetzt schon mehr als 20 Jahre nicht nur für den Bartbereich. In all der Zeit hat sich die äußere Formgebung der Rasierer stark verändert. Auch gibt es heute kaum noch reine netzbetriebenen Rasierer. Aber in all dieser Zeit, haben sich die Braun Rasierer bei mir, auch für den Intimbereich, als die am besten geeigneten herausgestellt.

Ich hoffe, ich konnte all den jenigen, die auch zu diesem Thema mal verzweifelt nach einer Bewertung gesucht haben, ein wenig weiterhelfen.
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am 25. April 2013
Der Braun Series 3 - 320s-4 ist mein 1. Rasierer von Braun und nach einer intensiven Testphase kann ich sagen, dass ich ihn definitiv nochmals kaufen würde!

Vorgeschichte
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Bis zum Kauf habe ich mich lange Zeit nass rasiert. Mein Problem war aber immer, dass die Klingen zum einen natürlich einen immensen Kostenfaktor darstellen (ca. alle 3 Wochen gewechselt) und zum anderen meiner Haut nicht sehr gut bekommen sind. Die Vorteile der sehr glatten Rasur wurden oftmals von Rasurbrand (besonders am Hals) und daraus resultierenden kleinen Pickelchen getrübt. So machte Rasieren keinen Spaß mehr - es musste also ein Elektrorasierer her!

"Rasiererdschungel"
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Sich im Rasiererdschungel zurechtzufinden fiel mir als Einsteiger nicht leicht. Welche Marke nehme ich? Welchen Preisrahmen setze ich mir? Wie gut wurde der Rasierer von anderen Personen bewertet? Mit oder ohne Reinigungsstation?
Gerade dieser letzte Punkt kam für mich nicht in Frage. Eine Reinigungsstation hat zwar den Vorteil, dass der Rasierer bequem und gründlich gereinigt wird - ich hätte aber wieder das regelmäßig anfallende Kosten für die Reinigungskartuschen - als armer Student nicht gerade optimal.
Ich wurde recht schnell auf das Braun Modell 320s-4 aufmerksam. Ein angenehmer Preis und gute Bewertungen führten dazu, dass ich mir das Gerät in einem lokalen Elektronikfachmarkt anschauen wollte. Gesagt getan und sofort begeistert.

1. Eindruck
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Das Gerät sieht natürlich wie auf den Fotos hier in Amazon aus. Es in grau schwarz gehalten mit einem roten Akzent auf der Vorderseite. Durch die Griffmulden an der Seite liegt der Braun Rasierer sehr gut in der Hand und die Gummierung sorgt für einen festen Halt - auch bei wärmeren Temperaturen mit Feuchtigkeit im Badezimmer kurz nach dem Duschen. Auf der Rückseite befindet sich der Langhaarschneider, der sich leicht nach oben aufschieben lässt.

Zum Lieferumfang gehört neben dem Gerät und dem Ladekabel noch eine Schutzabdeckung aus durchsichtigem Plastik, die den Scherkopf schützt, ein kleiner Pinsel, der beim Reinigen hilft, und eine kleine Flasche mit Öl, damit der Rasierer auch in Zukunft immer technisch einwandfrei laufen kann.
Was ich allerdings vermisse ist eine kleine Reisetasche. Für mich ist das nicht unbedingt ein großer Kritikpunkt, da er bei mir sowieso täglich zum Einsatz kommt und ich mich eher über das ständige aus- und einpacken aufregen würde.

Rasur und Reinigung
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Nach einer mehrstündigen Erstladung war das Gerät endlich einsatzbereit. Vorfreudig fing ich an zu rasieren...und war hin und weg. Das Gerät arbeitet sehr gründlich und man muss nicht oft über eine Stelle fahren, damit es die Stoppeln wegrasiert. Wie meine Vorredner schon sagten, muss man den Rasierer rechtwinklig halten, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Einzig im Bereich des Halses ist es nötig öfters über die selbe Stelle zu fahren. Dies ist allerdings kein Problem, da der Braun sehr hautschonend rasiert. Mit meinem Klingenrasierer hätte ich bei gleicher Behandlung meiner Haut schon längst eine Blutkonserve organisieren müssen um den Blutverlust zu kompensieren!
Mein Tipp im Bereich des Halses: leichte Kreisbewegungen garantieren bei mir ein angenehm glattes Ergebnis.

Der Langhaarschneider arbeitet sehr genau und ermöglicht ein präzises stutzen der Koteletten (oder auch der kleinen Härchen zwischen den Augenbrauen).

Während der Rasur zeigen 2 LEDs an, ob das Gerät demnächst wieder geladen werden sollte (rot) oder ob fröhlich weiterrasiert werden kann (grün). Eine Akkuladung reicht locker für 4-5 Rasuren.

Die Reinigung funktioniert ähnlich leicht wie das rasieren: einfach den Scherkopf abziehen und mit der Bürste reinigen oder unter fließendes Wasser halten - fertig.

Fazit
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Der Braun Series 3 320s-4 überzeugt auf ganzer Linie. Ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis mit sehr guter Rasierleistung lassen gar keine andere Schlussfolgerung als 5 Sterne zu. Sollte ich jemals einen neuen Rasierer brauchen, werde ich sicherlich wieder zu Braun greifen!

Positiv
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+ Preis
+ hautschonende Rasur
+ gute Verarbeitung
+ Akkuanzeige

Negativ
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- Reisetasche fehlt

Der Rasierer kann also wärmstens empfohlen werden und man macht als Anfänger damit nichts falsch!
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am 3. Dezember 2012
Leider muss ich mich einigen anderen nicht ganz so positiven Rezensionen anschließen.

Der Rasierer liegt gut in der Hand, ist einfach in der Handhabung und der Reinigung und der Akku hält wirklich sehr lang.

Außerdem ist der Langhaarschneider sehr scharf (ich hab mich anfangs ein paar mal geschnitten) und er ziept nicht wie viele andere Rasierer, sondern schneidet die Haare kaum merkbar sauber ab.

Allerdings rasiert der Scherkopf nicht so sauber und schnell wie er angepriesen wird. Man muss sehr oft über eine Stelle gehen, bis sie glatt ist. Wenn man sich nur alle 2-3 Tage rasiert hat man kaum eine Chance, das schnell und gründlich zu machen. Und wenn man etwas dickere Barthaare hat, ist das Ergebnis ähnlich.

Alles in allem ist der Rasierer aber trotzdem ganz gut. Man muss halt viel Zeit und Gedult bei der Rasur haben.
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am 24. Mai 2015
Der Rasierer an sich hat für mich einwandfrei funktioniert BIS dann kurz nach Garantieablauf der Klingenmechanismus beim Abnehmen des Kopfes zerbrochen ist. Das Teil auf dem hier die meiste Belastung liegt besteht hier aus dem dünnsten Plastik und ist somit aufs Zerbrechen ausgelegt. Man soll sich ja immer schön was neues kaufen. Ersatzteile sind genau dafür auch nicht vorhanden. Mysteriös.
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am 6. Juli 2015
Gekauft im September 2014, heute 6.7.2015 zerfällt der Rasierer, heißt, der Langhaarschneider hat sich gelöst und lässt sich nicht mehr zusammensetzen. Zudem ist der Rasierer in seiner Schneideleistung überhaupt nicht mehr vergleichbar mit älteren Modellen, Die Rasierleistung ist bestenfalls durchschnittlich. Ich habe mit diesem und auch anderen Braun Produkten folgende Erfahrungen gemacht: Werden so konstruiert, dass sie spätestens nach der Garantiezeit den Geist aufgeben; das ist völlig inakzeptabel und nicht nachhaltig. Ich werde keinerlei Braun Produkte mehr kaufen!
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am 12. März 2015
..statt vieler Worte:
* Schon nach einem halben Jahr macht's der Akku nur noch für 1 Rasur, dann muss er nachgeladen werden.
* Scherkopf verschleißt viel schneller als beim Vorgängermodell. Nach 4 Monaten geht nichts mehr. Das Ersatzteil kostet > 20 Euro!

Schwache Leistung, hoher Profit.
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am 23. Juli 2015
Braun war für mich schon seit meinen ersten Rasierversuchen am Ende der Pubertät "die" Rasierer-Marke schlechthin. Inzwischen sind gut 35 Jahre vergangen und ich habe mir immer wieder einen Braun gekauft. Insofern kann ich die Entwicklung der Rasierer insgesamt ganz gut beurteilen. Allerdings kenne ich andererseits keine anderen Marken, kann somit also nicht sagen, ob es ein aktuelles Modell von Phillips, Panasonic, Remington und Co. vielleicht besser kann oder nicht.

Das Positive vorab: Für mich (mit relativ großen Händen) liegt das Gerät gut und griffig in der Hand. Überdies ist es sehr leicht. Bei der Rasur lässt sich für mich feststellen, dass ich damit tatsächlich meine Barthaare (mittlerer Stärke) entfernen kann, wenn auch nur nach mehrmaligem Überfahren. Der Langhaarschneider tut ebenfalls ganz ordentlich seinen Dienst. Der Akku hält locker die ganze Woche, die Ladezeit habe ich nicht gestoppt, überschreitet aber i. d. R. nicht die Zwei-bis drei Stundenmarke. Würde meine Rezension hier enden und legte ich dabei den Schwerpunkt auf die Rasierleistung, dann könnte ich maximal drei Sterne für die Gesamtperformance vergeben.

Der Grund für meine Abwertung liegt im Vergleich mit vorherigen Braun-Modellen begründet. Dabei vor allem auch mit solchen, die aus einer Zeit stammen, als Braun noch "Braun" war - nämlich ein rein deutsches Elektronik-Unternehmen, dessen Haushaltsgeräte und Audioanlagen sich durch hervorragende Qualität, Langlebigkeit und vor allem auch durch ihr unverwechselbares, charakteristisches und ansprechendes Design auszeichneten. Qualität, Funktionalität und ein außergewöhnliches Äußeres waren die Besonderheiten der Braun-Geräte.

Dieses gute alte Zeit ist längst vergangen und Braun gehört - wie viele andere ehemals deutsche Traditions-Familienunternehmen auch - zu einem multinationalen Großkonzern, dessen Produkten schnell anzumerken ist, dass vor allem billig produziert wird und Qualität wohl nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Doch wie äußerst sich dies bei dem Braun 320?

Der Braun 320 soll mir meinen alten Flex-Control ersetzen, der inzwischen etwa neun Jahre alt geworden ist und von dessen Rasierleistung ich von Anfang an ebenso enttäuscht gewesen bin, wie von dem neuesten Braun-Modell. Der Motor des alten funktionierte sogar noch einwandfrei, jedoch musste ich auch hier - selbst mit neuem Scherblatt und -block jede Stelle zigmal überfahren, um die Haare zu entfernen. Am Hals blieben meisten Stoppeln stehen, die ich dann mit dem Nassrasierer abrasiert habe.

Dies hat mich so genervt, dass ich mir den neuen Rasierer gekauft habe, als ohnehin ein neues Scherblatt fällig war. Dies in der irrigen Annahme, dass Brauns Werbung mit solch schönen Worten wie "beste Braun-Rasur" oder gar "beste Braun-Rasur aller Zeiten" vielleicht doch zutreffen könnte. Das mag zwar ein netter Werbespruch sein, trifft aber meiner Beurteilung nach nicht zu. Der neue kann es definitiv nicht besser als das knapp zehn Jahre ältere Gerät - auch hier muss ich mit dem Nassrasierer nacharbeiten. Stattdessen wirkt der neue 320 eher wie ein Plastik-Spielzeug auf mich - von hochwertiger Qualität kann ich hier nichts erkennen, sondern kann nur hoffen, dass mir das Gerät nicht einmal herunterfällt.

Noch schlechter fällt der Vergleich mit einem über dreissig Jahre alten Braun Micron aus, den mir ein Freund vor einiger Zeit geschenkt hatte. Solch ein Gerät hatte ich bereits früher schon und erinnere mich gerne daran, dass dieser gute alte Braun selbst nach 15 Jahren noch beste Rasierergebnisse hervorbrachte. Im Vergleich des 320 mit dem Oldtimer fällt sofort die Wertigkeit des alten Microns auf. Er ist um einiges schwerer, liegt aber dennoch gut in der Hand und strahlt die Würde eines hochwertigen Elektronikgerätes aus, das für die Ewigkeit gebaut zu sein scheint. Doch der größte Unterschied liegt in der Rasierleistung: Hier fahre ich meist nur ein- bis höchstens zweimal über eine Stelle und alle Barthaare sind gründlich entfernt. Ein Nacharbeiten mit dem Nassrasierer entfällt bei dem alten Micron völlig.

Genau diese Erfahrung ist es, die mich dazu veranlasst hat, diese Rezension zu verfassen. Dies vor allem deshalb, weil Braun in seiner Werbung so tut, als gäbe es einen Fortschritt in der technischen Entwicklung. Diese mag vielleicht der eine oder andere darin sehen, die neuen Modelle unter dem Wasserhahn abspülen zu können, aber mir wäre eine anständige Rasierleistung wesentlich lieber. Selbst auf den Akkubetrieb, der bei dem alten Braun nicht möglich ist, würde ich gerne verzichten, wenn das neueste Modell tatsächlich besser rasieren würde, als die alten dies taten.

Mein Fazit: Ich benutze den aktuellen 320 (das gilt auch für die anderen nahezu baugleichen 300er Modelle) nur noch als Notlösung auf Reisen oder ähnlichen Gelegenheiten. Da ich auch den anderen Serien von Braun sowie auch anderen Marken, die ja ebenfalls nur noch möglichst billig produzieren, nicht mehr zutraue, benutze ich inzwischen überwiegend meinen Nassrasierer und hoffe darauf, dass mir jemand bei meinem guten alten Braun Micron die Haltefeder reparieren kann. Ab dann ist auch für mich wieder die beste Braun-Rasur aller Zeiten möglich.

P.S.: Ursprünglich hatte ich dem Rasierer nach den ersten Erfahrungen immerhin noch zwei Punkte gegeben. Nachdem das Gerät aber bereits nach 10 Tagen Gebrauch einen ersten Defekt hat, kann ich nur noch einen Punkt vergeben und habe überdies den Rasierer heute an amazon zurückgeschickt. Das Problem ist der Scherkopf, der nach wenigen Malen vorsichtigem Abnehmen und Aufstecken nicht mehr richtig einrastet, was mich allerdings auch nicht sonderlich wundert, da im Gegensatz zum erwähnten alten Micron sämtliche Halterungen aus Plastik bestehen und es ohnehin nur eine Frage von Monaten oder wenigen Jahren sein kann, bis die ersten davon brechen oder nachgeben.

Ein (neues) Braun-Gerät kommt mir jedenfalls nicht mehr ins Haus!
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am 28. Februar 2015
Auf Grund der Bewertungen und des großen Namens der Firma Braun habe ich trotz des günstigen Preises zugegriffen. Leider ist der Series-3 auch für diesen Preis einfach zu schlecht. Nach ca. 4 Monaten Nutzung daher jetzt mein Fazit ' ich will aber zunächst mit den positiven und negativen Aspekten anfangen:

+ positiv

Der Akku lädt wie beschrieben in unter einer Stunde, eine Akkulaufzeit hält teilweise über eine Woche. Das Gerät liegt gut in der Hand, rutscht nicht und die Reinigung unter fließend heißem Wasser ist praktisch und funktioniert auch. Der Langhaarschneider ist breit genug und arbeitet einwandfrei.

- negativ

Der Rasierer erfasst unfassbar wenige Haare im ersten und zweiten Zug. Man muss eine halbe Ewigkeit eine Stelle bearbeiten, damit es glatt wird. Dabei ist ein nicht unerheblicher Druck erforderlich, der regelmäßig Haut mit abschaben lässt. An schwierigen Stellen (v.a. Übergang zum Hals) ist es nahezu unmöglich, in weniger als 5 Zügen vernünftig zu rasieren. Teilweise stehen selbst dann noch lästige Haare vereinzelt heraus. Da der Rasierer sich den Konturen nicht anpassen kann, da der Kopf nicht schwenkt, muss man immer wieder neu ansetzen.

Der Scherkopf hat keine Arretierung und springt daher öfter ab, wenn starker Druck beim Rasieren vonnöten ist.

Fazit

Der Rasierer tut, was er soll. Das aber in einer Art und Weise, die nach längerer Nutzung nur Frustration aufkommen lässt. Bei täglicher Rasur mit diesem Gerät hat meine Haut extrem gelitten und immer wieder musste ich nach längerem Rasieren trotzdem noch stehende Haare feststellen. Reinigung und Akku top, tägliche Rasur eher flop. Stellt sich die Frage, ob man für den Preis mehr erwarten kann.

Ich denke schon. Das Problem ist die verwirrende Produktpalette, die einzig der Differenzierung nach Budget dient. Mit einer verwirrenden Produktpalette hat P&G, die Firma, der auch Braun inzwischen gehört, ja reichlich Erfahrung (Stichwort Oral-B Zahnbürsten).
Insofern verwundert es nicht, dass mit Series 9, Series 7, Series 5, Series 3 und noch einigen anderen alten Modelle jede Menge Modelle im Angebot sind, die sich teilweise auch in sich nochmals unterscheiden (mit Reinigungsstation, ohne Reinigungsstation, für Nassrasur, ohne Nassrasur, verschiedene Farben und Sondereditionen). Würde man einige der älteren Modelle endlich aufgeben, könnte man z.B. den besseren Series-5 auch zum einem ähnlichen Preis wie dem des Series-3 anbieten. Aus dem Zwang zur Differenzierung heraus wird hier ein Produkt angeboten, dass den Erwartungen an eine renommierte Marke wie Braun leider nicht mehr gerecht wird.

EDIT: Inzwischen hat das Braun Designteam um Oliver Grabes den series 3 überarbeitet, u.a. mit einer Arretierung für den Scherkopf. Unbedingt das neue Modell nehmen, wenn es ein günstiger Braun sein soll.
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am 17. Januar 2013
Mein alter Rasierer, Braun Flex XP gab nichts mehr von sich, ein neuer Trockenrasierer musste also her. Runde Scherköpfe kamen nicht in Frage, aus preislichen Gründen und der klassischen Scherfolie der Braun Series 3-320s-4. Nach mehreren Rasuren bin ich nicht zufrieden. Der Motor ist im Vergleich zum Flex XP schwach, dementsprechend das Rasuerergebnis. Ich gucke mich demnächst mal bei Panasonic um, der angewinkelte Scherkopf dort erscheint mir einen Test wert zu sein. Dieser Rasierer mäht ein wenig vor sich hin, man muss schon ordentlich Druck ausüben, merkwürdiges Gefühl und kein gutes Ergebnis. Mein Bartwuchs ist nicht stark, wenn er da schon so schlecht rasiert... Die Verarbeitung ist ebenfalls nicht gut, der Power-Schalter knackt beim Betätigen und alles ist aus wenig strapazierfähig wirkendem Plastik. Die Scherköpfe sind sowieso viel zu teuer zum Nachkaufen, außerdem sind Scherfolie und Schneidemesser nun anscheinend fest miteinander verbaut. Der Scherkopf wird einfach aufgesteckt, bei meinem Flex XP musste man diesen mit 2 Druckknöpfen ausrasten, das war viel fester angebracht. Insgesamt ein echter Rückschritt, übel Braun...
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