Als begeisterter Fan von Stephen King's "Feuerkind" habe ich mich an dieses Buch von Koontz herangewagt und muss sagen, es ist besser als alles, was ich bisher gelesen habe!
Travis Cornell, der sich selbst von Menschen fernhält, weil er glaubt ihnen Unglück zu bringen, verbringt seinen 36 Geburtstag im einsamen Santa Ana Gebirge, wo ihm ein junger Golden Retriever begegnet. Zuerst meint Travis, er ist seinem Herrchen entlaufen, bald schon wird ihm klar, dass der Hund von etwas verfolgt wird und nimmt ihn mit. Einstein, wie er den Hund nennt, ist alles andere als ein normaler Hund, besitzt er doch scheinbar die Fähigkeit, wie ein Mensch zu denken und Travis zu verstehen. Einsteins Intelligenz ist es auch zu verdanken, dass Nora Devon, eine junge Frau, vor einem Sexualstraftäter gerettet wird. Nora, die bis vor Kurzem noch unter dem Pantoffel ihrer viel zu strengen Tante stand, blüht mit der Hilfe von Einstein auf und bringt ihm das Lesen bei. Und das ist auch bitter nötig, denn Einstein wird vom so genannten "Outsider" gejagt, ein Wesen, das mit ihm im selben Labor entstanden ist und ihn töten will. Auch ein rücksichtsloser Killer, der von einer unbekannten Organisation auf die beteiligten Wissenschaftler angesetzt wird, beginnt, nach Einstein zu jagen, um ihn für viel Geld zu verkaufen. Beide hinterlassen überall eine breite Blutspur, der Outsider wahllos tötend, der Killer, um sein Ziel zu erreichen.
Als Nora und Travis von ihrem Las Vegas Aufenthalt wieder nach Hause kommen, finden sie den Outsider vor, dem sie gerade noch so entkommen können und nehmen andere Identitäten an, um Einstein vor einem weiteren Laboraufenthalt zu schützen. Sie treffen die nötigen Vorkehrungen, um sich vor dem Outsider zu schützen, doch mit dem Killer, der seine Verbindungen zur Mafia nutzt, um sie zu finden, haben sie nicht gerechnet...
Alles in allem ist das Buch sehr spannend und unterhaltsam. Die Drolligkeit Einsteins, der in den ersten Kapiteln als Travis' Psychater herahlten muss entlockt einem ein Lächeln. Travis meint, er sei unglücklich und Einstein legt mit seinen Hundekuchen ein Fragezeichen, wie um zu fragen, warum er denn unglücklich sei.
Auch die Geschichte von Nora Devon, der von ihrer Tante eingeredet wurde, die Welt sei voller schlechter Menschen, die einem nur weh tun wollen, wird auch sehr gut geschildert.
An sich ein gutes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.