als Nachfolger ihrer legendären "Sommerabend" gar nicht
so leicht. Als neuer Impuls sollte sich die Erweiterung
der Gruppe um den österreichischen Sänger Fred Mühlböck erweisen.
Selbstverständlich konnte man an die Qualität von "Sommerabend"
nicht anschliessen aber man kann dieser Platte durchaus Positives abgewinnen.
Als flotter Einstieg erklingt "Irgendwo, Irgendwann" (4:35)
als kurzweiliger Prog-Song ähnlich vielleicht "Uriah Heep".
Balladesk untermalt eine Classic-Gitarre den Freiherr von Hardenberg-Text
"Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren" (3:03) leicht vom E-Piano begleitet.
Abwechslungsreich als Prog-Rock wird bei "Astralis" (8:50) ebenfalls
ein Text vom Freiherrn rübergebracht.
Zum Abschluss kommt mit "Sonnenwende" (16:56) ein aus vier
Teilen bestehendes Prog-Stück, eingeleitet von einem
Instrumental mit Flötenarrangement,das von einem Gesangsteil
abgelöst wird.
Daran schliesst sich ein "Procol Harum"-ähnliches Orgelarrangement
an.
Zum Ende hin wird es hymnisch-pathetisch und der Sänger schraubt
sich in höchste Höhen (Geschmacksache) bevor ein Chor einstimmt
und die Platte beschliesst.
- Hartwig Biereichel / drums, percussion
- Detlef Job / guitars, vocals
- Fred Mühlböck / vocals, acoustic guitar, flute
- Lutz Rahn / Hammond organ, clavinet, PPG-synth, Mellotron,
acoustic & electric pianos, strings
- Heino Schünzel / bass, vocals