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Brando
 
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Brando [Gebundene Ausgabe]

Mikael Engström , Birgitta Kicherer
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 2 (3. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446203036
  • ISBN-13: 978-3446203037
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 762.270 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mikael Engström
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 13.02.2003
Konrad Heidkamp hält Mikael Engströms ersten Kinder-Jugend-Roman über eine Clique Jugendlicher für einen Volltreffer. "Jeder kommt mit seiner Geschichte zu Wort, jede ist tragikomisch, und keiner macht sich lächerlich." Manchmal rieche es zwar ein wenig nach skandinavischem Realismus - die Mutter des einen Jungen ist tot, der Vater eines anderen trinkt -, doch findet Heidkamp die Geschichte so witzig und spannend erzählt, dass ihn das nicht stört. Für ganz hervorragend hält er nämlich den Übergang von Kindheit zur Jugend eingefangen, dieses aggressive Spiel, "wo Unsicherheit in Schwermut oder Wut umkippt, Mädchen sich in Zauberwesen oder Pornoqueens verwandeln und die Angst vorm Erwachsenwerden sich im Kino versteckt". Am meisten überrascht ihn jedoch, dass dieser Roman, der - soviel verrät er - so traurig endet, so hoffnungsvoll stimmt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

Die besten 7 Bücher für junge Leser DeutschlandRadio, Focus, 01.03.03

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Red Bug
Format:Gebundene Ausgabe
Ich mag es einfach. Aber eindeutig nicht für Jugendliche, sondern für Kinder/ Jungs (es kommen nur Jungs darin vor, Mädchen dürfen höchstens mal kurz ihre Brüste zeigen) so um 11/12 rum, die viel lesen.

Schön komponiert, mit einer netten, leisen und runden Geschichte und einem feinen Humor. Also ich mag es.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nach der Beschreibung des Verlags erwartete ich ein Jugendbuch, in dem körperliche Gewalt eine zentrale Rolle spielt. Tatsächlich sieht sich der Ich-Erzähler immer wieder mit Gewalt oder deren Androhung durch Jugendliche aus einem anderen Stadtteil konfrontiert. Die Darstellung bleibt jedoch an diesen Stellen stets oberflächlich, die Freundschaft und (fehlende) Loyalität innerhalb des eigenen Stadtteils das vordergründige Thema. An anderen Stellen musste ich herzlich lachen, meist über die Naivität der jungen Protagonisten.

Alles in allem durchaus lesenswert, aber nicht das, was ich erwartet hatte. "Brando" ist eher ein Buch für 13-Jährige als für 15-Jährige und es ist eher ein Buch über Freundschaft und Selbstfindung als über Gewalt. So werden immer wieder kurze Kapitel eingestreut, in denen der Ich-Erzähler über das Geschehene reflektiert: "Ich hauchte ans Fenster und schrieb meinen Namen."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die magischen langen schwedischen Sommerferien hier einmal nicht als Schärenidyll, sondern in in einer Vorstadtversion, wo Eltern allenfalls am Rand vorkommen, die größten Abenteuer auf dem Schrottplatz bestanden werden und die Polizei weitläufig umgangen wird.

Kein Grund, Betroffenheitsprosa zu befürchten oder die Tristesse des sozialistischen Realismus '- die Protagonisten Marlon ('Brando'), Larsa und Ola sind keine Jammerlappen, sondern richtige Kämpfer, die viel einstecken müssen, aber auch ordentlich austeilen. Dieser Bandenkrieg ist kein ritterlicher Rosenkampf, außer den Fäusten kommen auch Eisenrohre, rostige Angelhaken und Luftgewehre zum Einsatz. Brando schlägt sich tapfer, doch abends, wenn er allein ist, kommen ihm oft Zweifel am Sinn dieser Auseinandersetzungen. Ein Ausweg fällt ihm nicht ein, er fällt ihm zu - wie, wird natürlich nicht verraten.

Die eingangs erwähnte Magie kommt so unauffällig daher, dass man sie erst gar nicht recht bemerkt, aber die Fähigkeiten des zunächst rumgeschubsten Ola sind zweifellos magisch, und Marlon und Larsa nehmen ihn zunehmend ernst. Dass Ola immun gegen glühendes Metall oder einen aufgesetzten Luftgewehrschuss ist, dass er einen Killerhund besänftigen und eine Kugellagerkugel schweben lassen kann, das ist zwar nicht auf Kommando reproduzierbar, hilft aber im Kampf und macht Eindruck. Seine Ahnungen, die sich immer als richtig erweisen, finden jedoch bis zum Schluss kein Gehör. Sein ganzes Sinnen und Trachten gilt dem Sammeln bestimmter Eisstiele für ein Preisausschreiben '- in einer andern Welt würde er auf ein Internat für Zauberer gehen...

Fazit:
1. es ist ein Jungsbuch.' Mädchen und Frauen kommen nur als Objekt der Sehnsucht vor und in Pornoheften. Mehr von solchen Büchern und Jungs würden vielleicht auch lieber lesen! Dann müsste sich bitte noch jemand um eine vernünftige Covergestaltung kümmern '- kein Junge, der etwas auf sich hält, würde ein Buch mit DEM Umschlag anfassen.
2. die Protagonisten sind noch nicht ganz in der Pubertät eingetroffen; Jungs, die dort schon angekommen sind, werden sich nicht mehr mit ihnen identifizieren.
3. es ist die Frage, ob für die, die sich identifizieren könnten, der lakonische, verknappte und schonungslose Stil geeignet ist, oder ob der wahre Wert des Buches nicht darin besteht,
4. allen nicht-Jungs und allen Behüteten einen Blick in ein anderes Leben zu gewähren.

Auf jeden Fall ist das hier richtige Literatur, toll geschrieben, toll übersetzt und jede Minute wert, die man damit verbringt.
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