Richard Bolitho, inzwischen zum Vizeadmiral befördert, erhält von der britischen Admiralität im Mai 1802 den Auftrag, die strategisch wichtige Insel San Felipe, direkt vor der Windwardpassage zwischen Kuba und Haiti in der Karibik gelegen, laut dem Friedensvertrag von Amiens an Frankreich zu übergeben.
Gouverneur von San Felipe ist Sir Humphrey Rivers, der an einer Aufgabe seines Lebenswerkes jedoch keineswegs interessiert ist.
Bolitho setzt seine Flagge auf der Achates, einem 21 Jahre alten Zweidecker mit 64 Kanonen, unter dem Befehl von Kapitän Valentine Keen, und nimmt zunächst Kurs auf Boston.
Begleitet wird die Achates von der Fregatte Sparrowhawk unter Kapitän Duncan, die auf der Fahrt von San Felipe nach Boston von einem spanischen Freibeuter versenkt wird.
Richard Bolitho kann nach einem risikoreichen Kampf San Felipe besetzen, und anschließend das spanische Schiff in einer Bucht stellen.
Im Hafen von San Felipe entkommt die angeschlagene Achates nur mit knapper Not einem Branderangriff.
Auf der Heimreise, inzwischen ist der Krieg mit Frankreich wieder ausgebrochen, trifft Bolitho im Golf von Biscaya auf das französische Geschwader unter Admiral Jobert, dem er eigentlich San Felipe übergeben sollte, und nimmt dessen Flaggschiff nach schwerem Gefecht als Prise.
Obwohl dieser siebzehnte Band der Romanreihe um Richard Bolitho von Alexander Kent an einigen Stellen etwas unwirklich erscheint, ist er für alle Fans unbedingt zu empfehlen.