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Brandenburgische Konzerte
 
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Brandenburgische Konzerte [Doppel-CD]

Gardiner , English Baroque Soloists , Debretzeni , Johann Sebastian Bach Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (13. November 2009)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Soli Deo G (Harmonia Mundi)
  • ASIN: B002NCUEZY
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Disk 1:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: I. -English Baroque Soloists 3:42EUR 0,68
Anhören  2. Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: II. AdagioEnglish Baroque Soloists 3:51EUR 0,68
Anhören  3. Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: III. AllegroEnglish Baroque Soloists 3:51EUR 0,68
Anhören  4. Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: IV. MinuetEnglish Baroque Soloists 1:15EUR 0,68
Anhören  5. Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: IV. Trio IEnglish Baroque Soloists 1:31EUR 0,68
Anhören  6. Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: IV. Minuet da capoEnglish Baroque Soloists0:38EUR 0,68
Anhören  7. Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: IV. PolaccaEnglish Baroque Soloists 1:45EUR 0,68
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Anhören  9. Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: IV. Trio IIEnglish Baroque Soloists0:59EUR 0,68
Anhören10. Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046: IV. Minuet da capoEnglish Baroque Soloists0:48EUR 0,68
Anhören11. Brandenburg Concerto No. 2 in F major, BWV 1047: I. [Allegro]English Baroque Soloists 4:24EUR 0,68
Anhören12. Brandenburg Concerto No. 2 in F major, BWV 1047: II. AndanteEnglish Baroque Soloists 3:41EUR 0,68
Anhören13. Brandenburg Concerto No. 2 in F major, BWV 1047: III. Allegro assaiEnglish Baroque Soloists 2:33EUR 0,68
Anhören14. Brandenburg Concerto No. 3 in G major, BWV 1048: I. [Allegro]English Baroque Soloists 5:22EUR 0,68
Anhören15. Brandenburg Concerto No. 3 in G major, BWV 1048: II. AdagioEnglish Baroque Soloists 1:55EUR 0,68
Anhören16. Brandenburg Concerto No. 3 in G major, BWV 1048: III. AllegroEnglish Baroque Soloists 4:40EUR 0,68


Disk 2:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Brandenburg Concerto No. 4 in G major, BWV 1049: I. AllegroEnglish Baroque Soloists 6:30EUR 0,68
Anhören  2. Brandenburg Concerto No. 4 in G major, BWV 1049: II. AndanteEnglish Baroque Soloists 3:46EUR 0,68
Anhören  3. Brandenburg Concerto No. 4 in G major, BWV 1049: III. PrestoEnglish Baroque Soloists 4:31EUR 0,68
Anhören  4. Brandenburg Concerto No. 5 in D major, BWV 1050: I. AllegroEnglish Baroque Soloists 9:16Nur Album
Anhören  5. Brandenburg Concerto No. 5 in D major, BWV 1050: II. AffettuosoEnglish Baroque Soloists 6:07EUR 0,68
Anhören  6. Brandenburg Concerto No. 5 in D major, BWV 1050: III. AllegroEnglish Baroque Soloists 5:07EUR 0,68
Anhören  7. Brandenburg Concerto No. 6 in B flat major, BWV 1051: I. -English Baroque Soloists 5:31EUR 0,68
Anhören  8. Brandenburg Concerto No. 6 in B flat major, BWV 1051: II. Adagio ma non tantoEnglish Baroque Soloists 4:36EUR 0,68
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Vor wenigen Tagen lernte ich endlich die Brandenburgischen Konzerte mit den English Baroque Soloists unter John Eliot Gardiner kennen, und ich muss gestehen, dass ich mit der Verarbeitung dieser Einspielung noch nachhaltig beschäftigt bin: Selten habe ich Werke, mit denen ich so gut vertraut zu sein glaube, derart neu und aufwühlend gehört!
Es liesse sich seitenlang über die einzelnen Hör-Erlebnisse berichten, und genau deshalb versuche ich mich einigermassen kurz zu fassen.
Erster, sensationeller Höhepunkt: das erste Konzert mit den phantastisch "schränzenden" Hörnern, - warum bloss brauchte es einen Gardiner, um endlich das, was genau in der Partitur steht, so deutlich zum Ausdruck zu bringen? Wer es nicht glaubt, sollte sich unbedingt einmal die Noten wenigstens der ersten Partitur-Seiten ansehen, denn darin ist genau das enthalten, was man sonst nie und hier zum ersten Mal in aller Deutlichkeit hört, vor allem das unglaubliche rhythmische Durcheinander, das entsteht, wenn dreier-Noten-Gruppen zeitgleich mit vierer-Gruppen gespielt werden: Dass Bach bereits das echte zwei gegen drei kannte (also zeitgleich zweier-Gruppen gegen dreier-, wie z.B. in der Cembalo-Partie des Brandenburgischen Konzertes Nr.5) ist durchaus bekannt, nicht jedoch, dass er auch das viel schwerere drei gegen vier verlangt; hier hört man es endlich einmal in aller Deutlichkeit! (Ähnliches gibt es von Bach meines Wissens nur noch in der "Clavierübung III", der sog. Orgelmesse.)
Dann das zweite Konzert, in dem der Trompeter die gesamte Konkurrenz diskussionslos zur Seite bläst: So allein versteht man erst die an sich unmöglich scheinende Kombination von Instrumenten wie Blockflöte und Trompete!
Und hinreissend auch das sechste Konzert, dessen sehr schnellesTempo im ersten Satz lediglich auf der konsequenten Beachtung des von Bach vorgeschriebenen Alla breve - also Zwei-Halbe - Taktes beruht (und nicht im vier-Viertel Takt gespielt wird, wie sonst üblich). Wie überhaupt Bach für alle diese Konzerte (ausser fürs vierte, das im Dreier-Takt steht) in den Anfangssätzen diesen ein schnelles Tempo verlangenden Zweier-Takt verlangt. (Ein Blick in die Partitur bez. ins Bach-Werk-Verzeichnis liefert den Beweis!)
Es liesse sich endlos weiter berichten, z.B. die originellen und doch so ungemein logisch erscheinenden Schlüsse der Konzerte 2 und 3, - ohne jedes ritardando....., warum auch nicht, wenn die Sätze derart Perpetuum mobile-artig angelegt sind? (Analog dazu der Schluss der Kantate BWV 21 "Ich hatte viel Bekümmernis", oder auch jener von Mozarts später Es-Dur Symphonie, zumindest unter Dirigenten wie Bruno Walter....)

Ich besitze ansonsten nur noch eine einzige Gesamtaufnahme dieser Konzerte, ebenfalls mit historischen Instrumenten. Daraus hörte ich mir im Vergleich einige Sätze an, und wieder musste ich ehrlichkeitshalber zugeben, dass hier alles sehr schön, sehr solide und weitgehend korrekt gespielt wird; hätte man keinen Vergleich, könnte man wirklich zufrieden sein. Inzwischen, mit Gardiners Version im Ohr, machen diese Vorzüge eher einer Art von Hausbackenheit Platz, jedenfalls war das mein erster Eindruck beim vergleichenden Hören. Zumindest jagt es einem sicher nicht den Pulsschlag um 30 Stellen nach oben, wie bei den English Baroque Soloists...
Empfehlung: Unbedingt kaufen, auch wenn man sich zunächst von einigen altgewohnten Eindrücken lösen muss. Beim zweiten Anhören sieht das wahrscheinlich schon anders aus....!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Grossmeister, ja... 15. Februar 2010
Format:MP3-Download|Von Amazon bestätigter Kauf
Angeregt durch verschiedene Rezensionen hineingehört,gekauft, bereits nach dem Hineinhören begeistert.

Gardiner beschäftigt sich nun mehr als dreissig Jahre mit Bach. Seine Interpretationen haben an Tiefe deutlich gewonnen. Wenn man die Aufführungen 2000 bei der pilgrimage mit den frühen Aufnahmen, 1979, vergleicht, wird dies überdeutlich.

Eine noch viel grössere Ausdifferenzierung, eine Musizierlust, wie sie sich auch in dieser Aufnahme spiegelt. Er wählt mal wieder ziemlich schnelle Tempi-aber,im Gegensatz zu Goebel, wirken diese nicht verhetzt, sondern sind Ausdruck überbordender Spielfreude.

In seinem erhellenden Kommentar,der sich u.a. auf Volkers Klassikseiten findet,schreibt er dazu ja, dass Bach sich offensichtlich beim kunstsinnigen Fürsten sehr wohlfühlt und dies in höchst artifiziellen Konzerten dokumentieren kann.

Gardiner hat bei aller Konkurrenz, dies ist nun wirklich schwer genug, eine Referenz-Aufnahme mit seinem english baroque fabriziert. Andere erreichen nicht diese Intesität, auch ein Alessandrini nicht.

30 Jahre war Bach immer wieder im Focus der Aufmerksamkeit von Gardiner,so richtig von der Kritik wahrgenommen seit der h-moll Messe aus dem Jahre 1985,damals hochgelobt, immer noch eine der hervorragenden Aufnahmen dieses Werkes.

Zwischendurch hatte ich zu den Interpretation eine gewisse Distanz, die kühle Virtuosität sprach mich nicht so an, aber die neueren Aufnahmen , gerade von Bach, sind extraordinär.

Da hat er für die Nachfolger höchste Maßstäbe gesetzt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Auffallend bei dieser Veröffentlichung die hervorragende Cover-Aufmachung mit Textbeiträgen von Sir Gardiner und den Instrumental-Solisten. Eine wahre Fundgrube für Musik-Studenten und sonstigen Klassikliebhabern. Das ist ein neuer Weg von Soli Deo Gloria der beschritten worden ist und sollte in Zukunft weiterhin Bestand haben, wir lechzen förmlich nach solch spannenden Informationen und werden in die Sicht der Instrumentalisten mit einbezogen, das ist toll gemacht und erweitert die Sichtweise auf Johann Sebastian Bach und seine Brandenburgischen Konzerte'.

Die erste CD mit den BWV 1046, 1047 und 1048 wurden in Paris eingespielt ' die zweite CD mit den BWV 1049, 1050 und 1051 in London. Bemerkenswert ist hier der klangliche Unterschied von CD eins zu CD zwei, meiner Meinung nach ist die Klangfülle in der CD zwei erheblich imposanter gelungen.

Wie das Ensemble die Auslegung Gardiners die Brandenburgischen Konzerte verwirklicht ist rundum gut gelungen. Zum Beispiel im BWV 1046 der Kampf um die Vorherrschaft zwischen den Hörnern auf der einen Seite und den Oboen und Streicher auf der anderen Seite ist schon sehr beeindruckend.

Ebenfalls hervorragend ist die Sensibilität, mit der die Spieler zu Werke gehen einige ungewöhnliche instrumentale Paarungen ' zum Beispiel die Trompete und der Oboe im Brandenburgischen Konzert No.2 ' ist so faszinierend anzuhören. Neil Brough meistert die schwierigen Höhen in fantastischer Art und deckt mit seinem Trompetenspiel die Oboe ' (Michael Niesemann) ' nicht zu sondern lässt ein gekonntes Ensemblespiel zu, das ist allerhöchste Klasse..!!

Alle sechs Konzerte sind wirklich prächtig eingespielt, doch bin ich vor allem durch die Wiedergabe des 6. Brandenburgischen Konzertes - BWV 1051 ' mit dem vorzüglichen Cello-Part begeistert. Wie die Intimität und Individualität der einzelnen Klangfarben der Instrumente zueinander negieren ist beeindruckend, dadurch entsteht ein fantastischer Sound der Einmaligkeit.
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