brand eins, 'seit einiger Zeit begeistert dieses unabhängige Wirtschaftsmagazin nicht nur uns durch seine ungewohnt positive, menschliche und kreative Art der Berichterstattung über den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Es ist ein Magazin, das sich nicht nur an Manager und Vorstandsvorsitzende wendet, sondern Leser aller Schattierungen in seinen Bann zu ziehen versteht. Ursprünglich hatte das brand eins Team unter dem Namen Econy eine New- Economy- Zeitschrift konzipiert, der aber schnell das Aus folgte, dann setzte es sich mit brand eins ein neues Ziel: die Beschreibung des momentanen Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft ' des Übergangs vom Informations- zum Wissenszeitalter. Das beginnende 21. Jahrhundert ist aufgrund dieser Veränderungen für Chefredakteurin Gabriele Fischer, wie sie dem Magazin Info3 in einem Interview mitteilt, wohl die aufregendste aller Zeiten ja, selbst in Deutschland! Mit präzisen Fragen und einem Gespür für Frische deckt brand eins neue Trends auf und zeigt uns verschiedenste kreative Menschen, die etwa als Manager einer bankrotten Fluggesellschaft, als Taxifahrer, Öko-Hanf-Milch-Produzent oder auch als indischstämmiger Bürgermeister in Brandenburg Großes und Kleines bewegen. brand eins nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es zu überholten, den Wandel bremsenden gesellschaftlichen Normen unserer Zeit klar Stellung bezieht. So plädierte brand eins in der Ausgabe 'Gleichheit ist NICHT Gerechtigkeit' (8/2003) beispielsweise dafür, Eliten anzuerkennen und zu respektieren, und sprach sich gegen eine kollektive Gleichmacherei und Überhöhung des Mittelmaßes aus, eine geistige Tradition in Deutschland, die das Magazin bis auf Hitler und den Nationalsozialismus zurückführt. 'Es ist geradezu pervers, dass ausgerechnet der Nationalsozialismus, der wahre Eliten der Leistung und Funktion hasste und oft genug verfolgte, bis heute verhindert, dass in Deutschland über Eliten und Vorbilder geredet werden kann. Wer das zulässt, hilft Hitler ' über dessen Tod hinaus.' Es wird deutlich, dass die kritischen und freiheitsliebenden Eliten von 68 oder die bankrotten New-Economy-Eliten von 98 mittlerweile Teil des Etablissements sind, und in einer Art egoistischer Arbeitsverweigerung ihrer Verantwortung als Eliten der Gesellschaft nicht nachkommen.
brand eins bleibt aber nie nur kritisch. Es sucht vielmehr stets das Neue, forscht weltweit mit viel Herz und Engagement nach Indizien für Veränderung in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, und liefert Konzepte und Ideen für alle, die diesen Wandel aktiv unterstützen wollen.