Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine sehr runde Sache!, 25. September 2009
"You cant be too careful anymore." Recht hat die Sängerin, Hayley Williams, mit dem Refrain des Operners. Zu häufig hat man zuletzt erlebt, wie Bands von ihrem eigenen Stil in den Mainstream abgedriftet sind und dabei einiges an Qualität eingebüßt haben. Es ist allerdings schön zu sehen, dass Paramore bei diesem "Trend" nicht mitmacht.
Zu den Songs:
Die Songs auf dem Album sind sehr abwechselungsreich, wie man es schon von Riot! kannte. Der neue Opener "Careful" ist meiner Meinung nach einer der besten Songs auf dem Album und führt mit viel Intensität in die Platte ein. Da passt einfach alles zusammen: die wundervolle, facettenreiche Stimme der Sängerin, die stets stimmigen Riffs und auch die Drumparts. Da steckt richtig Kraft hinter. So muss ein Opener sein. 9/10 Punkte
Es folgt "Ignorance", die zweite Singleauskopplung ("Decode" mitgerechnet) des Albums. Der Song besticht durch einen herrlichen Text und den genialen Refrain (auch wenn er mich melodisch ein wenig an den Refrain von "Fences" erinnert). 9/10 Punkte
"Playing God" ist ein etwas besonnenerer Song, der sich von den vorigen bereits durch das langsamere Tempo abhebt. Er geht nicht so sehr ins Ohr, wie die anderen beiden Songs, er ist dabei trotzdem alles andere als schlecht. 7/10 Punkte
"Brick By Boring Brick" ist bislang mein Lieblingssong. Die Stimme von Hayley wird bei dem Song in allen Facetten gefordert und außerdem darf man sich als Fan auch auf das nächste Konzert freuen. Da wird dann wohl die ganze Halle Ba-bapp-bapp-ba-da-ba-ba-bapp mitsingen dürfen. Ein sehr geiler Höhepunkt. 10/10 Punkte
"Turn It Off" ist ein solider Song, der ins Ohr geht, dann aber sofort den anderen Songs Platz macht. Da fehlt die Besonderheit. Insgesamt stimmig, aber er geht eben nicht durch Mark und Bein. Eher ein schlechterer Song des Albums. 5/10 Punkte
"The only Exeption" bietet die erste Ballade der Platte und ist solide. Die Paramore-Balladen waren noch nie so sehr mein Fall, aber hier trifft Hayley mit den nötigen Stimmlagen tatsächlich den Nagel auf den Kopf. Trauriges Thema, aber voller Herz umgesetzt. 8/10 Punkte
"Feeling Sorry" klingt ja eher wie der Titel einer Ballade, dient hier allerdings für eine rockige Nummer. Wie bei den meisten Paramore-Songs bildet auch hier die einzigartige Stimme von Hayley den Mittelpunkt, während die Instrumente sie anfangs nur untermalen, dann aber zu einer kraftvollen Dynamik ansteigen. 7/10 Punkte
"Looking Up" ist eine sehr schnelle Nummer, die vor allem von den treibenden Riffs und Drumparts lebt. Der Text und Songaufbau haben dabei aber besondere Genialität, die ich nicht vorweg nehmen möchte. 9/10 Punkte
"Where The Lines Overlap" ist ebenfalls eine sehr schnelle Nummer, die wohl ebenfalls einen festen Platz in der Setlist auf Konzerten haben wird. Starke Dynamik mit einem passenden Text "now Ive got a feeling if I sang this loud enough YOU would sing it back to me" Ich tippe mal, dass sie mit dem "feeling" goldrichtig liegen. 10/10 Punkte
"Misguided Ghosts" stellt die zweite Ballade der Platte dar und gefällt mir sogar noch besser als die erste. Was für ein genialer Gitarrenpart, da läuft es einem sofort eiskalt den Rücken herab. Die gefühlvolle Stimme von Hayley tut ihr übriges. 9/10 Punkte
"All I Wanted" ist nicht ganz mein Geschmack. Ist okay und Hayley schreit sich da am Ende auch ganz schön die Seele aus dem Leib. Haut mich jetzt aber nicht so um. 5/10 Punkte
"Decode" dürfte wohl jedem bekannt sein. Ist ein stimmiger Song, der im Refrain viel Kraft entwickelt. Mir hat er (trotz der Verbindung zu Twilight) gut gefallen. Gitarre und Stimme sind dabei einfach zu gelungen, um ihm wegen dem Schmacht-Streifen Punkte abzuziehen. ;) 9/10 Punkte
Zum Booklet:
Schön illustriert. Motive aus den Songs tauchen wieder auf und werden sogar mit den Texten in Verbindung gebracht. Da steht zum Beispiel der schöne Satz "because it has to be so" allein auf einem Spiegel, während das Ende des Satzes allein außerhalb des Spiegels steht und was könnte das wohl sein? Genau: "lonely". Sind also nicht nur Texte, sondern auch durchdachte Motive drin.
Fazit:
Das warten hat sich gelohnt. Das Album ist eine sehr runde Sache. Ist zwar noch immer Luft nach oben, aber die Songs versprechen für die kommenden Wochen eine Menge Abwechselung. 97/120 Punkten, knapp über vier Sterne. Hätte wegen dem Booklet am liebsten 4 1/2 Sterne vergeben, aber für fünf reicht es dann doch nicht.
PS: Eine Überarbeitung der Rezension erfolgt evtl noch. Manche Songs erschließen sich erst nach mehrmaligem anhören in ihrer ganzen Schönheit. (wenn ich da nur an das geniale "A Weekend in the City" von Bloc Party denke).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Paramore 2009: dynamisch, nachdenklich, erwachsen, 3. Oktober 2009
Es musste ja so kommen: Seit dem erscheinen des Zweiten Albums "Riot!" hat sich einiges im Hause Paramore getan. Weg vom Chart-Breaker Pop-Punk/Rock-Gemisch, hin zu wesentlich erwachseneren Tönen, die im nachhinein mehr Tiefe bieten als es die vorangegangenen Alben der Band zu haben vermochten. Ansteckend druckvolle Songs wie "Careful", "Ignorance" oder aber das großartige "Brick by Boring Brick" geben sich die Klinke mit ruhigeren, düsteren Songs wie z.B. dem Stück "Misguided Ghosts" in die Hand.
Diese Band schafft es tatsächlich solch eine Große Veränderung natürlich wirken zu lassen - keines der 11 Lieder ("Decode" nicht mit einbezogen) klingt gezwungen! Bei mir ist es tatsäclich so, dass die CD noch an Atmosphäre gewinnt, wenn dieses nass-kalte Wetter herrscht. :-)
Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen: Wer gute Rockmusik mag, sollte sich dieses Album beschaffen, es lohnt sich wirklich, diese knapp 45 Minuten mit diesem Album zu verbringen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überraschung, 28. September 2009
Ich war anfangs nicht sehr positiv eingestellt, als ich hörte, dass im September bereits ein neues Paramore Album folgt. Selbst wenn sie bisher alle Alben in 2 Jahres Abständen veröffentlicht haben (AWKIF 2005, Riot! 2007 & BNE 2009), kam es mir recht schnell vor, nach "Riot!".
Ich hatte bis dato auch kaum etwas von neuen Liedern gehört, jediglich "Decode", welches durch Twilight ja ein Riesenerfolg war und Paramore einen immensen Hype brachte und "I Caught Myself", ebenfalls durch den Twilight-film. Gefielen mir beide gut, aber ich war immernoch skeptisch, ob sie dieses Niveau auch auf einem ganzen Album halten könnten.
Und heute halte ich es in meinen Händen, höre nun zum zweiten Mal durch und muss sagen.. eine Überraschung! So ein geniales Album (zu einzelnen Song-ratings will ich gar nichts sagen, dafür kenn' ich die Lieder noch zu wenig) mit wiedermal tollen Songs, super Lyrics und Melodien.
Man kann zwar eine deutige Entwicklung erkennen, besonders zum Erstling (was aber bei "Riot!" schon deutlich wurde), jedoch keine Typveränderung. Der Stil ist beinahe gleichgeblieben, was ich sehr positiv finde! *daumen hoch*
Jedem zu empfehlen, einfach ein top Album!
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