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Brainy, das Anti-Zwangs-Training
 
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Brainy, das Anti-Zwangs-Training [Broschiert]

Christoph Wölk , Andreas Seebeck
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Produktinformation

  • Broschiert: 164 Seiten
  • Verlag: Dustri (Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935357109
  • ISBN-13: 978-3935357104
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 408.675 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Buch und CD-ROM können in zweifacher Hinsicht bei der Psychotherapie von Zwangsstörungen mit Erfolg eingesetzt werden. Hierzu enthält das Buch zum einen eine patientengerechte Darstellung, wie Zwangsstörungen entstehen, was sie aufrechterhält und auf welche Weise verhaltenstherapeutische Interventionen dabei hilfreich sind, sie zu überwinden. Zum anderen befindet sich auf der dem Buch beiliegenden CD-ROM das für den PC unter Windows (95, 98, NT, 2000, XP) entwickelte “Anti-Zwangs-Training (AZT)”. Dieses umfasst zum einen den “OCD-Trainer”, bei dem der virtuelle Co-Therapeut “Brainy” den Patienten dazu anleitet, in seiner häuslichen Umgebung regelmäßige Expositions-(Konfrontations-) Übungen gegen den Zwang durchzuführen. Darüber hinaus beinhaltet das AZT eine Software, die es ermöglicht, sich durch auditiv-visuelle Expositionsübungen von Zwangsgedanken zu befreien. Das gleiche Programm kann auch in der therapeutischen Behandlung anderer psychischer Störungen, wie z.B. Ängste, Depressionen oder Essstörungen, gute Dienste leisten, denn es ermöglicht dem Patienten selber etwas zur Überwindung seiner Erkrankung zu tun. Durch das wiederholte Anhören von selbstaufgesprochenen Merksätzen gelingt es ihm, bei sich (wieder) “gesunde” Denkweisen zu etablieren. Von besonderem Interesse für Behandler dürften darüber hinaus die in dem Buch dargestellten Überlegungen sein, wie sich Psychotherapie durch den Einsatz von patientengerecht gestalteten PC-Programmen bereichern und in ihrer Effizienz steigern lässt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Krankheit besiegen, 18. April 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Brainy, das Anti-Zwangs-Training (Broschiert)
Wenn "Brainy" böse wird, weil man eine zeitlich begrenzte Übung überzieht, dann wird sein Gesicht ganz rot, und er meldet sich lautstark zu Wort. Da bemüht man sich dann schon, endlich die Zwangshandlung, die man nicht beenden kann, doch zum Abschluß zu bringen. Man möchte doch keinen Streit mit "Brainy", obwohl man weiß, dass er kein reeller Mensch ist und nicht wirklich streiten kann. Aber es hilft schon zu wissen, dass da Jemand bei einem ist, der einen in quälenden Situationen nicht alleine läßt, und Zwangshandlungen haben einen sehr quälenden Charakter.
Mit der "Gedankenmühle" verhält es sich nicht viel anders. Sie ermöglicht es dem Zwangskranken, sich Zwangsgedanken immer und immer wieder anzuhören, bis sie zum einen ihre schreckliche Bedeutung verlieren, denn man gewinnt Abstand zu ihnen, zum anderen wird dem Kranken klar, dass es reine Gedanken sind, die niemals Wirklichkeit werden.
Beide Programme liegen dem Buch "Brainy, das Anti-Zwangs-Training" von Christoph Wölk und Andreas Seebeck bei. Sie können leicht und ohne großes technisches "Know-How" installiert werden.
Das Buch selbst gibt eine anschauliche und genaue Darstellung der Zwangserkrankung und ihrer Behandlungsmöglichkeiten. Durch die beiden detaillierten Berichte von zwei Kranken am Ende des Buches wird dem Leser der mühsame und beschwerliche Alltag dieser Menschen sehr deutlich.
Sicherlich kann ein virtueller Co-Therapeut, wie "Brainy" nun mal einer ist, nicht den menschlichen Therapeuten ersetzen. Aber es beruhigt die Seele zu wissen, dass man auch zu Hause gegen den Zwang üben kann, und dass es Menschen gibt, die sich darum bemühen, gemeinsam mit dem Kranken diese schlimme Erkrankung zu besiegen.
Als ehemals Zwangskranke kann ich daher das Buch von Christoph Wölk und Andreas Seebeck jedem Therapeuten und Zwangskranken nur wärmstens empfehlen! Besonders in den ersten Monaten der Therapie haben "Brainy" und die "Gedankenmühle" unwahrscheinlich dazu beigetragen, jeden Tag ein Stückchen mehr meiner eigenen Persönlichkeit zurück zu gewinnen, und die Zwänge endgültig hinter mir zu lassen.
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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hilfe zur Selbsthilfe, 5. April 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Brainy, das Anti-Zwangs-Training (Broschiert)
Ich habe das Computerprogramm "Brainy", dass zusammen mit dem Buch "Brainy, das Anti-Zwangs-Training" von Christoph Wölk und Andreas Seebeck nunmehr auf dem Markt erschienen ist, als Betroffener - also als Zwangskranker - ausprobiert und eine Zeit lang damit gearbeitet. Es war mir eine wertvolle Hilfe bei der Bekämpfung der Erkrankung. Gerade für Zwangserkrankte, die bei der Überwindung ihrer Zwänge und Zwangsgedanken die Hilfe eines "Co-Therapeuten" vermissen, kann "Brainy" unterstützend zur Seite stehen. Technisch ist es sehr ansprechend aufgebaut und setzt meines Erachtens nur wenige Kenntnisse im EDV-Bereich voraus. "Einschalten und los geht's" könnte das Motto heißen. Das Buch selbst gibt einen guten Überblick über die Erkrankung und ist auch für den Laien verständlich geschrieben. Es beinhaltet eine genaue Beschreibung des Programms und auch Betroffene kommen zu Wort und schildern ihre Erfahrungen. Als Betroffener weiß ich, dass nichts eine Therapie ersetzen kann, das Programm "Brainy" kann aber nach meinen Erfahrungen eine wertvolle Hilfe und Unterstützung darstellen.
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