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Brain at Work: Intelligenter arbeiten, mehr erreichen [Gebundene Ausgabe]

David Rock , Daniel J. Siegel , Nicole Hölsken
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 330 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (7. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593393409
  • ISBN-13: 978-3593393407
  • Originaltitel: Your Brain at Work
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 14,7 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.171 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

30.03.2011 / managementbuch.de: Buch der Woche "David Rock schafft es, die Erkenntnisse der Neurowissenschaften für den Berufsalltag nutzbar zu machen. Seine Vorschläge tragen dazu bei, uns einerseits nicht ständig zu überlasten und uns andererseits durchaus Großes zuzutrauen."

01.07.2011 / Harvard Business Manager: Brain at work "Nach der Lektüre wird klar, wie effektiv es sein kann, die Arbeitsweise des Gehirns zu verändern."

01.08.2011 / Personalmagazin: Die Arbeitszeit intelligenter nutzen "Eine praktikable Anleitung für all diejenigen, die unter Informations-Overflow leiden."

14.02.2012 / Handelsblatt Online: Wie Sie das Beste aus Ihrem Gehirn machen "Das Buch ist trotz der komplizierten Materie sehr gut zu lesen ... Zudem übertreibt es Rock nicht mit den wissenschaftlichen Ausdrücken, wird aber auch nicht oberflächlich. Die Mischung stimmt."

Kurzbeschreibung

Organisieren, führen, entscheiden, kreative Lösungen finden: Die Aufgaben unseres Arbeitsalltags fordern uns und unserem Gehirn Höchstleistungen ab. Doch gerade in kritischen Situationen ist unser Gehirn oft blockiert, gehemmt, überlastet. Warum sind wir nicht in der Lage, unser ganzes Potenzial abzurufen? David Rock kennt die Antwort. Er zeigt uns, wie wir mithilfe der Neurowissenschaft die Mechanismen unseres Gehirns effektiv nutzen und so zu Spitzenleistungen gelangen können. Fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse gepaart mit langjähriger Coachingerfahrung und sympathischen, glaubwürdigen Praxisbeispielen machen dieses Buch zu einer ebenso wertvollen wie unterhaltsamen Lektüre. Damit Ihr Kopf zeigen kann, was wirklich in ihm steckt.


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Kundenrezensionen

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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man sich die auf dem Schutzumschlag abgedruckten Lobeshymnen über dieses Buch durchliest, dann kann man das Gefühl bekommen, in ihm werden uns die neusten wunderbaren Erkenntnisse der Neurowissenschaften vorgeführt, die uns dann wiederum zu noch effektiverem, noch schnellerem und noch kreativerem Arbeiten verhelfen werden. Endlich werden wir das ganze Potential unseres Gehirns abrufen können und noch beständiger Höchstleistungen bei unserer Tätigkeit abliefern.

Ich habe den Text jedoch ganz anders verstanden. Gerade dieses naive und blödsinnige Streben nach immer höheren Leistungen in immer kürzerer Zeit überfordert unser Gehirn. Dann tritt es zur Unzeit in den Streik, und wir schlagen auf dem Boden der Realität auf oder werden sogar infolge von Dauerstress krank. Bei genauerem Hinsehen sind darüber hinaus die meisten angeblich neuen Erkenntnisse der Neurowissenschaften uralt oder stellen Einsichten dar, die man schlicht als gesunden Menschenverstand bezeichnet. Die Neurowissenschaften können lediglich zeigen, wo im Gehirn etwas passiert, wenn wir in Schwierigkeiten stecken und was die Folgen sein werden. Oder sie untermauern alte Erkenntnisse mit statistischen Untersuchungen.

Dennoch ist dieses Buch natürlich lesenswert, denn es offenbart, warum wir immer wieder in Turbulenzen geraten, wenn wir Führungsaufgaben oder komplexe Organisationsprobleme lösen müssen. Und es erklärt, wie unser Gehirn bei zwischenmenschlichen Konflikten agiert. Dadurch kann es durchaus gelingen, die unbewusste Selbstsabotage zu beenden und einen Weg zurück zu einem gesunden Miteinander im eigenen Körper oder mit anderen Menschen zu finden.

Der Autor hat versucht sein Werk sehr übersichtlich wie ein Theaterstück aufzubauen. Das Stück besteht aus vier Akten, wobei zwei davon unser Gehirn selbst betreffen und die beiden anderen seine Wechselwirkung mit den Gehirnen anderer. Jeder Akt wiederum besteht aus mehreren Szenen (Kapiteln), an deren Ende der Leser eine kurze und prägnante Zusammenfassung des vorangegangenen Textes findet. In jeder Szene treten Paul und/oder Emily an ihren verschiedenen Arbeitstellen oder in ihrer Familie auf, denn die beiden sind ein Ehepaar mit zwei Kindern. Doch damit nicht genug. Wenn (was die Regel ist) ziemlich viel schief läuft bei Paul oder Emily, dann wird uns erklärt, warum das jeweilige Gehirn ihnen einfach den Dienst verweigerte. Und anschließend kriegen wir die Szene nochmals vorgespielt. Diesmal jedoch in der dem Gehirn vernünftig angepassten Weise.

Das klingt so vielleicht als Konzept ganz einleuchtend, wirkte aber auf mich beim Lesen gelegentlich ziemlich überladen und zäh. Für praktische Zwecke erscheint es wohl auch unwichtig, zu wissen, wo sich im Gehirn gerade welcher Vorgang abspielt und wie diese entzückende Region, deren Namen man sich sowieso nicht merken kann, heißt. Weniger ist eben doch mehr. Diese einfache Weisheit, der der Autor nicht immer gefolgt ist, konnte nun auch endlich neurowissenschaftlich untermauert werden. Das lernen wir unter anderem im ersten Akt.

Dort geht um unsere eigene Arbeitsorganisation. Anstatt uns zu verzetteln, sollen wir diejenigen Aufgaben, die unsere meiste Aufmerksamkeit erfordern, in Zeiten legen, wo unser Geist frisch und ausgeruht ist. Intensives Nachdenken erfordert enorme Ressourcen im Gehirn, wird uns also nicht nebenbei gelingen. Es gilt Informationen zu vereinfachen und sie in Blöcke aufzuteilen, damit unser Gehirn nicht verwirrt wird. Wenn man eine Aufgabe konzentriert und präzise lösen möchte, dann ist das sogenannte Multi-Tasking garantiert dazu nicht geeignet, denn ein solches Handeln führt nachweislich zu einem dramatischen Leistungsabfall im Gehirn. Ferner gilt es Abläufe in der richtigen Reihenfolge abzuarbeiten, um keine Warteschlangen im Gehirn zu erzeugen. Routinen zu bilden, ist ein weiteres effektives Hilfsmittel.

Man sieht bereits an dieser kleinen Aufzählung der Ratschläge aus den ersten drei Kapiteln, dass wirklich praktisch Neues nicht zu erwarten ist. Lediglich die Begründung für diese altbekannten und hilfreichen Regeln wird von den Neurowissenschaften hier nachgeschoben.

Nach dem ersten Akt folgt eine sogenannte Pause, in der der Autor über Selbstbeobachtung, Selbsterkenntnis und Achtsamkeit spricht. Seit über 2500 Jahren sind dies Themen von Weisheitslehrern, beispielsweise des Buddhismus oder des Taoismus. Das ist auch dem Autor aufgefallen. Erschrocken schreibt er dann: "Für Neurowissenschaftler hat Achtsamkeit nur wenig mit Spiritualität, Religion oder irgendeinem Meditationstyp zu tun." Auch das wussten die Alten schon. Und sie lehrten bereits in grauer Vorzeit vieles von dem, was in diesem Buch so modern daherkommt. Meditation, egal welche, ist übrigens viel wirksamer für ein achtsames Verhalten als die Vorschläge in diesem Buch.

Im zweiten Akt sollen wir lernen, unter Druck gelassen zu bleiben. Wenn man sich neben sich stellen und den eigenen Zustand beobachten kann, dann ist man schon sehr weit. Man hat dafür in der Regel beim Aufkommen von Emotionen nur ein kleines Zeitfenster. Der Autor beschreibt diesen Vorgang zwar recht gut, verrät aber nicht, dass es zum Erlangen einer solchen Fähigkeit eines gewissen Trainings bedarf. In den anderen Kapiteln dieses Teils geht es um eine Veränderung der Wahrnehmung und um das Absenken von Erwartungen, denn Erwartungen verhindern zum Beispiel eine objektive Wahrnehmung.

Der dritte Akt befasst sich mit der Zusammenarbeit mit anderen. Ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht: uns steuern uralte unbewusste genetische Programme. Auch wenn der Autor diesen Aspekt nicht direkt tangiert, so beschäftigt er sich indirekt natürlich genau damit, denn es geht hier vorrangig um die Beachtung von Rangordnungen aller Art in der Gemeinschaft.

Warum es manchmal schwierig sein kann, Veränderungen im Zusammenwirken von Menschen zu erreichen, erfährt der Leser im letzten Akt. Insbesondere lernt man hier, dass es sehr auf den emotionalen Zustand eines Menschen ankommt, wenn man bei ihm Verhaltensänderungen implizieren möchte.

Fazit.
Vom Inhalt her ein sehr gutes Buch. Es bietet in zusammengefasster Form viele kluge Ratschläge zur besseren Selbstorganisation und zu einem besseren und konfliktfreieren Miteinander in Arbeitsgruppen oder im Privatleben. Nach meinem Empfinden hat es der Autor durch seine vielfältigen neurowissenschaftlichen Erklärungen leider etwas überfrachtet, denn für die Praxis sind diese Betrachtungen unbedeutend.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Lothar J. Seiwert TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Aufgaben des modernen Arbeitsalltags fordern dem Gehirn Höchstleistungen ab: Organisieren, führen, entscheiden, und inmitten von Informationsflut und Terminstress auch noch kreative Lösungen finden. David Rock zeigt unterhaltsam und anschaulich, mit welchen Strategien man das Potenzial des Gehirns voll ausschöpfen kann.

Montagmorgen: An die 100 E-Mails im Postfach, ein voller Terminkalender und auf der To-do-Liste drei Strategiepapiere bis 17 Uhr. Und das, obwohl man eine gute Idee für eine neue Marketingkampagne hatte und diese eigentlich sofort ausarbeiten wollte. Solche und ähnliche Situationen bestimmen immer mehr den heutigen Berufsalltag. Doch gerade in kritischen Situationen ist das Gehirn oft blockiert, gehemmt, überlastet.

David Rock befasst sich schon lange mit der Frage, wie sich gehirnwissenschaftliche Erkenntnisse im Arbeitsalltag anwenden lassen. In seinem Buch zeigt er, wie man mithilfe der Neurowissenschaft die Mechanismen des Gehirns steuern, effektiv nutzen und so zu Höchstleistungen gelangen kann. Das veranschaulicht der Autor mit einfachen Bildern: Das Gehirn als kleine Theaterbühne, die Schauspieler als Informationen und der Regisseur als derjenige, der die Informationen verstehen, bewerten und sondieren muss, um ein sinnvolles Stück aufzuführen bzw. die Herausforderungen des Arbeitsalltags optimal zu bewältigen.

Besondere Praxisnähe erreicht der Autor durch seine Beispiele aus dem Berufsalltag. Aus der Perspektive einer Führungskraft in einer großen Firma und eines selbstständigen IT-Beraters beschreibt er im ersten Schritt, welche Herausforderungen ihnen das Leben schwer machen. Anschließend wird gezeigt, wie beide ihren Alltag mit mehr Verständnis für die Vorgänge in ihrem Gehirn bewältigen. Kurzweilig und wissenschaftlich fundiert ist dieses Buch über gehirngerechtes Arbeiten eine wertvolle Lektüre für Kopf- und Wissensarbeiter aus allen Führungs- und Abteilungsebenen. Es gibt einen Punkt Abzug, weil ein so intellektuelles Buch leider wie ein Roman daher kommt, d.h. kaum mit Bildern und Illustrationen - bis auf einige wenige.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn wir über unser Gehirn Bescheid wissen, so David Rock, können wir 'intelligenter arbeiten und mehr erreichen'. Wir haben uns das ähnlich vorzustellen wie ein Auto: Wenn wir es kennen, können wir mehr aus den Gängen heraus holen und brauchen weniger Sprit. Wir wissen, bei welchen Geräuschen wir Gas geben, schalten oder anhalten. Ähnlich ist es mit unserem Gehirn. Auch das macht gelegentlich 'Lärm', der sich aus Sorgen, Grübeleien und Emotionen mischt, und sich anfüllt als würden wir mit angezogener Bremse fahren. Damit es wieder rund läuft, müssen wir Gas und Bremse regulieren, dann läuft alles leichter, konzentrierter, gelassener.

Rock nimmt uns mit durch den vollgepackten Arbeitstag von Emily und Paul. Jedem Funktionsbereich des Gehirns, der im Business von Bedeutung ist, widmet er einen Akt, den er mit Szenen wie aus dem wirklichen Leben durch spielt. Und diese bestehen eben nicht nur aus Problemen und Entscheidungen sondern auch aus dem Umgang mit Emotionen, der Zusammenarbeit mit andern und der Ermöglichung von Veränderung. Doch er zeigt nicht nur, was alles schief laufen kann, wenn man sich Montags früh in die Emailfluten stürzt, unvorbereitet mit aufgebrachten Kollegen telefoniert und gleichzeitig den Anspruch hat, ein glückliches Familienleben aufrecht zu erhalten. Er erklärt auch, was dabei genau im Gehirn passiert und beleuchtet unsere Möglichkeiten, darauf Einfluss zu nehmen, Regie zu übernehmen.

Es handelt sich um einen amerikanischen Ratgeber von der guten Sorte. Das Buch ist unterhaltsam und humorvoll, verdaulich strukturiert und dabei wissenschaftlich fundiert. Es macht die, zum Teil sehr komplizierte, neurowissenschaftliche Forschungsarbeit zugänglich. Die Erkenntnisse können im eigenen Arbeitsleben, am eigenen Leib, ausprobiert, nachvollzogen und beobachtet werden. Dazu laden die vielen konkreten Anregungen am Ende jedes Abschnittes laden explizit ein. Ich finde das Buch nicht nur lesenswert, ich finde es ausprobierenswert.
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