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am 11. Februar 2002
Eine grandiose Live-Einspielung der vier Sinfonien! Harnoncourts Lesart sowie das Spiel der Berliner Philharmoniker, durch eine klanggetreue Aufnahmetechnik in der exponierten Akkustik der Philharmonie eingefangen, und ein wenig an den Karajan-Klang der frühen 60er(!) erinnernd, bieten einen Brahms für die Zukunft. Die anspruchsvoll gearbeitete Polyphonie dieser Musik wird detailgetreu dargestellt, ein schlanker und zupackender Orchesterklang ermöglichen es, Tempi und Dynamik ergeben sich organisch. Man wird hier auf Horneinsätze, Holzbläserstimmen und etliche weitere Details aufmerksam gemacht, von denen man bei den Herren Masur, Karajan (70er und 80er), Barenboim, Giulini etc. gar nichts hört. (Neben Harnoncourt bietet sich als Alternative nur noch Norrington an.) Und dennoch sind diese Aufnahmen kein bloßer Zettelkasten mit bislang ungehörten Passagen: mit geradezu gotischer Genauigkeit fügen sich die aufregenden Details aneinander, so dass man meint, die Sinfonien zum ersten Mal zu hören. Von einer solchen Brahms-Interpretation, analytisch auslotend und zugleich lebendig, kann man gar nicht genug bekommen: wenn die drei CDs nacheinander durch den Player gelaufen sind, beginnt man wieder von vorn!
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am 11. Februar 2002
Eine grandiose Live-Einspielung der vier Sinfonien! Harnoncourts Lesart sowie das Spiel der Berliner Philharmoniker, durch eine klanggetreue Aufnahmetechnik in der exponierten Akkustik der Philharmonie eingefangen, und ein wenig an den Karajan-Klang der frühen 60er(!) erinnernd, bieten einen Brahms für Zukunft. Die anspruchsvoll gearbeitete Polyphonie dieser Musik wird detailgetreu dargestellt, ein schlanker und zupackender Orchesterklang ermöglichen es, Tempi und Dynamik ergeben sich organisch. Man wird hier auf Horneinsätze, Holzbläserstimmen und etliche weitere Details aufmerksam gemacht, von denen man bei den Herren Masur, Karajan (70er und 80er), Barenboim, Giulini etc. gar nichts hört. (Neben Harnoncourt bietet sich als Alternative nur noch Norrington an.) Und dennoch sind diese Aufnahmen kein bloßer Zettelkasten mit bislang ungehörten Passagen: mit geradezu gotischer Genauigkeit fügen sich die aufregenden Details aneinander, so dass man meint, die Sinfonien zum ersten Mal zu hören. Von einer solchen Brahms-Interpretation, analytisch auslotend und zugleich lebendig, kann man gar nicht genug bekommen: wenn die drei CDs nacheinander durch den Player gelaufen sind, beginnt man wieder von vorn!
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am 17. April 2012
Johannes Nicolaus Graf de la Fontaine und d'Harnoncourt-Unverzagt (so sein voller Name....) ist trotz seines Alters wohl im Augenblick einer der besten Dirigenten der Welt. Mit dem von ihm in den 1950-ger Jahren gegründeten Concentus Musicus (dieser besteht vorwiegend aus Mitgliedern der hervorragenden Wiener Symphoniker) hat er seine Weltkarriere begonnen und sich von der Barockmusik bis zur Romantik ein breites Repertoire angeeignet. Als ehemaliger Orchestermusiker (Tutticellist(!) bei den Wiener Symphonikern damals unter Karajan) hat er ein unglaubliches Gefühl für jeden einzelnen seiner Musiker bzw. für jede Instrumentengruppe abgesehen davon, dass er sich ein enormes theoretisches Wissen angeeignet hat. Ein Vergnügen, mit ihm zu musizieren und ihn zu hören.
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am 16. Januar 2016
Bei aller verpixelten Detailverliebtheit verlieren sich die Strukturen und mit ihnen die Temporelationen und sinnvollen Phrasierungen.
Was die so genannte "historische Aufführungspraxis" angeht, hat Harnoncourt sowohl die Originalinstrumente und ihre Klangbalance als auch die von Brahms ausgehenden Interpretationstraditionen nie berücksichtigt (vgl. die von Blume edierten Interpretationskonzepte von Fritz Steinbach, die sich über Hermann Abendroth und dessen Schüler Günther Herbig bis in die Gegenwart verfolgen lassen, z.B. Charles Mackerras; die parallele Interpretationslinie verkörpert Felix Weingartner, Aufnahmen 1939/1940). Nur ein Beispiel: die verunglückten Temporelationen im Finale der 1. Sinfonie zwischen Hauptthema und Durchführung, die in der Partitur vorgeschrieben sind und sehr selten befolgt werden (sehr sorgfältig bei Günter Wand, selbstverständlich bei Abendroth, der seinen Brahms noch bei Steinbach gelernt hat), das beiläufige hektische Abspielen des so genannten "Chorals" in der Coda. Das sollte "gotische [!] Genauigkeit" sein (was immer damit gemeint sein könnte, aber hier gleich zweimal als Rezension zu lesen ist)? Hören Sie doch mal Hans Schmidt-Isserstedt! Was für eine Geschichtsvergessenheit. Und als "Geheimtipp": die Einspielungen von Herbert Kegel (1. u. 2. Sinfonie).
Hat sich diese Entwicklung nicht schon abgezeichnet, als Harnoncourt von Bach und Monteverdi zu Mozart überging und geradezu manieristische Eigenheiten entwickelte (Sinfonie 41)? Jetzt popularisiert er das alles mit den ehemaligen Karajan-Orchestern in Wien und Berlin - eine Ironie der Geschichte... Noch ein 68er, der arriviert ist.
Wie Brahms klingen kann, wenn der Interpret weiß, was er tut und sich historischer Instrumente und Praktiken bedient, zeigt die Aufnahme des 1. Klavierkonzerts mit Hardy Rittner und Werner Ehrhard - für meine Begriffe eine Ersteinspielung. Also und insgesamt: Brahms liegt noch vor uns! Und eine große Tradition hinter uns (zu der Harnoncourt einfach nicht gehört). Die Musik spielt anderswo. Und sie spielt gut!
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am 9. April 2013
Ich kenne keine bessere Aufnahme von Brahms Sinfonien,
aber auch nicht sehr viele.
Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass diese eine der besten ist.
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