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Brahms: Sinfonien Nr.1-4 / Ouvertüren Box-Set


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Produktinformation

  • Orchester: Philharmonia Orchestra
  • Dirigent: Otto Klemperer
  • Komponist: Johannes Brahms
  • Audio CD (12. Februar 2004)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: Plg Classics (Warner)
  • Spieldauer: 211 Minuten
  • ASIN: B00018GJHY
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 165.583 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Haydn-Variationen
2. Sinfonie Nr. 1
Disk: 2
1. Sinfonie Nr. 2
2. Sinfonie Nr. 3
Disk: 3
1. Akademische Festouvertüre
2. Tragische Ouvertüre
3. Alt-Rhapsodie
4. Sinfonie Nr. 4

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K.H. Friedgen TOP 500 REZENSENT am 15. Oktober 2006
Format: Audio CD
Endlich hat die EMI in ihrer verdienstvollen Serie "Great Recordings of the Century" sämtliche rein instrumentalen Brahms-Aufnahmen von Otto Klemperer mit dem Philharmonia Orchestra London in einer repräsentativen 3 CD-Box zusammengefaßt. Eine wichtige Veröffentlichung, denn Klemperer galt zeitlebens als herausragender Brahms-Exeget, und das stellt er hier auf sehr eindrucksvolle Weise unter Beweis. Seine strengen, völlig unsentimentalen Auslegungen heben sich deutlich von dem oft gepflegten "Schönklang-Brahms" ab, der sicherlich auch seine Berechtigung hat, aber den Intentionen des Komponisten nur partiell gerecht wird. Die älteste (und einzige monaurale) Aufnahme im vorliegenden Album sind die Haydn-Variationen op. 56a aus dem Jahr 1954, und schon dieses Frühwerk wird mit großem Ernst und unerbittlicher Strenge nachgezeichnet. Erst recht ist dies dem Symphonien-Zyklus zu attestieren, der zwischen Dezember 1955 und März 1957, bereits in Stereo-Technik, produziert wurde. Es fällt schwer, Höhepunkte aus den Aufnahmen herauszustellen, vielleicht gebührt der 3. Symphonie die Palme, deren melancholischer Ausklang selten so mirakulös eingefangen wurde wie hier. Über die wunderbare Einspielung der Alt-Rhapsodie mit Christa Ludwig ist kein Wort des Lobes zu viel; ich habe sie an anderer Stelle schon hervorgehoben. Komplettiert wird das Album durch die beiden Ouvertüren op. 80 und op. 81, die im Zusammenhang mit den Symphonien eingespielt wurden.Lesen Sie weiter... ›
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jack-in-the-Green TOP 500 REZENSENT am 3. April 2006
Format: Audio CD
Es gibt Komponisten und Dirigenten, die kongenial zusammenpassen. Brahms und Klemperer sind solch eine Paarung. Brahms kämpfte darum, wie man nach dem Riesen Beethoven überhaupt noch Symphonien schreiben könnte. Klemperer kämpfte mit den Folgen der Operation nach einem Gehirntumor. Beide waren für ihre schwierige Eigenwilligkeit bekannt.
Klemperer deckt Brahms oft (selbst)quälendem Ringen um symphonische Gestaltung nicht mit Schönklang zu. Zusammen mit dem großartigen Philharmonia Orchestra macht er erlebbar, wie Brahms sich mühte, aus "dem Schatten des Giganten" hervorzutreten.
Das Ergebnis sind keine nett und angenehm dahinplätschernden Streicherteppiche, sondern packende Gestaltungen mit Anläufen, Zurückfallen, Aufbegehren und Durchbruch. Ich habe selten die Symphonie-Thematik "durchs Dunkel zum Licht" so ehrlich, mühevoll und lebendig wiedergegeben gehört.
Klemperer erweckt Brahms Kampf gegen Selbstzweifel und Resignation wieder zum Leben - eine Sternstunde der Plattenaufnahme klassischer Musik.
(Absolut empfehlenswert sind auch die Klemperer-Aufnahmen von Brahms-Konzerten mit David Oistrach !)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus Honold am 31. Mai 2010
Format: Audio CD
Die vorliegende Einspielung hat ihren Wert vor allem als historisches Tondukoment. Sie enthüllt ein weiteres Mal, welch herausragender Klangkörper das Philharmonia Orchestra zu jener Zeit war, und naturgemäß hält sie die Erinnerung an Otto Klemperer als große, starke und eigenwillige Dirigentenpersönlichkeit wach. Das Dirigat der Brahms-Sinfonien ist jeweils ein Höhepunkt in Klemperers künstlerischem Wirken gewesen; hier noch einmal offenbart sich die zupackende, bewegende Interpretation. Der Dynamik der Klempererschen Deutung ist die Tontechnik dieser Aufnahme seltsamerweise nicht gewachsen - eine Enttäuschung, denkt man an so viele andere EMI-Aufnahmen jener Epoche, die sehr gut in unsere Zeit gerettet wurden. Nicht jedoch diese, an der man in der Abbey Road offenkundig gescheitert ist. Hohe Streicherlagen, Flöten und Oboen klingen verzerrt, klirren gar; das tiefe Spektrum versinkt in dumpfem Sumpf, und meist meint man, mindestens die Hälfte der Musiker sei mit dem Zupfen des Kontrabasses beschäftigt (ein Makel, den übrigens die nach wie vor bemerkenswerte Aufnahme des "Deutschen Requiems" nicht aufweist). Wie die Dinge liegen, sind die Klempererschen Brahms-Sinfonien heute nur noch bedingt tauglich: nicht zum Genuß, wohl aber als Studienobjekt.
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