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Brahms
 
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Brahms

Evgeny Kissin Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von Evgeny Kissin

Fotos

Abbildung von Evgeny Kissin

Biografie

Evgeny Kissins außergewöhnliche Musikalität und seine ausdrucksstarken Inter¬pretationen haben ihn längst in die Liga der größten Virtuosen unserer Zeit katapultiert. Kritikerlob begleitet ihn allerorten: „Tastenprinz“, „Klaviergott“ und „neuer Horowitz“ sind Vokabeln, mit denen der russische Pianist charakterisiert wird. Die Times spricht von „unangreif¬barer Technik“, der Evening Standard… Lesen Sie mehr im Evgeny Kissin-Shop

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Produktinformation

  • Komponist: Johannes Brahms
  • Audio CD (17. November 2003)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rca Red Seal (Sony Music)
  • ASIN: B0000AKOWY
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 115.142 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Finale: Allegro moderato ma rubato
2. Intermezzo Op. 76, No. 7 in A minor
3. Capriccio Op. 76, No. 2 in B minor
4. No. 6 in D-flat Major

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Evgeny Kissin sei ein Pianist, sagt seine Landsmännin und Kollegin Anna Gourari, der nicht mit normalen Maßstäben zu messen sei. Mit kaum 18 Jahren zum Nachfolger von Horowitz und Richter erkoren, wollte er niemals ewiges Wunderkind sein, sondern einfach nur Evgeny Kissin.

Mit der Brahms'schen f-Moll-Sonate op. 5 zeigt er hier nicht nur eine klangliche Meisterleistung. Ein Gedicht von Sternau weist der Musik in den langsamen Sätzen ihren Weg, ein Liebesgedicht, denn es ist die Geschichte einer Liebe, die hier erzählt wird. Und Kissin schildert sie, mit großer Zärtlichkeit, Innigkeit und auch mit düsterer Wucht; dabei doch stets durchsichtig, klar und beherrscht. Das ist eben das Phänomenale an seiner Kunst: dass er selbst an den meditativen Stellen, die er manchmal bis zum Stehenbleiben verlangsamt, niemals den Blick, den Bezug zum Ganzen verliert.

Fünf Ungarische Tänze (Nr. 1, 3, 2, 6, 7) in der Soloklavierfassung runden das Programm ab. Kissin bringt sie temperamentvoll und doch mit einer Fülle von Zwischentönen vor, die keinen Raum für Plattheiten oder Klischees lassen und damit erneut sein einzigartiges Künstlertum bestätigt. Einfach phänomenal! --Teresa Pieschacón Raphael


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend 24. November 2003
Format:Audio CD
Mit Spannung durte man diese neue Einspielung der großen Brahms-Sonate erwarten. Schließlich gehört Kissin ohne Zweifel zu den ganz großen seiner Zunft.
Beim Anhören stellt sich jedoch leider Enttäuschung ein, denn Kissins Interpretation überzeugt nicht.
Die Brahms-Sonate hat man wahrlich schon besser gehört. Der sonst so beherrschte (und dabei nicht unspontane) Ausnahmepianist rast im durchgehenden fff durch den ersten und dritten Satz, ohne wirkliche Akzente zu setzen. Die für den Hörer so wichtigen (und das weiß jeder Pianist) Atempausen läßt er einfach beiseite. So kann die beeindruckende Schnelligkeit überhaupt nicht ihre Wirkung entfalten. Man fühlt sich eher übertölpelt als eingenommen. (Der Pianist Katsaris nimmt übrigens ein ähnliches Tempo und schafft es dennoch zu überzeugen). Der wunderschöne zweite Satz gelingt einigermaßen. Am besten ist jedoch noch das Finale geraten. Hier wahrt er das Gleichgewicht zwischen Passagen/-und Akkordbrillanz und dem lyrischen Element.

Als eine Art Leckerbissen sind auf der CD noch 5 Ungarische Tänze (in der schwierigen zweihändigen Version) zu finden. Diese von den Pianisten kaum beachteten, aber ungemein wirkungsvollen Stücke beschließen nun die CD. Kissins exorbitante Virtuosität überzeugt hier nun schließlich (wenn man auch sich auch hier und da ein bißchen mehr Differenzierung in der Dynamik gewünscht hätte und zudem der Vergleich zu anderen Interpretationen großer Pianisten fehlt. Idil Birets (NAXOS) grauenhafte Einspielung kann hierzu nicht herhalten).
Insgesamt bleibt kein besonders überzeugender Eindruck, obwohl Kissins Interpretationen immer aus der großen Masse der CD-Einspielungen herausstechen.
Man muss sich also einen eigenen Eindruck mache und vor allem -vergleichen.

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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Der trotz seiner bald 20jährigen Karriere immer noch junge russische Pianist Evgeny Kissin hat schon vor einigen Jahren mit einer hervorragenden Einspielung von Brahms' Paganini-Variationen (RCA) beeindruckt. Nun kehrt er mit der dritten Klaviersonate und einigen kleineren Stücken zu ihm zurück - und zwar auf eine ebenso imponierende Art und Weise. Nachdem er diese Sonate häufig in seinen Konzertprogrammen gespielt hat (daneben übrigens auch das zweite Klavierkonzert), hat er sie Ende 2001 nahezu zeitgleich mit der schon vor einigen Monaten erschienenden Schumann-CD aufgenommen.

Die Klaviersonaten von Brahms wurden schon von Schumann als "verschleierte Sinfonien" bezeichnet und sind in ihrer weitläufigen Konzeption tatsächlich von orchestralem Gestus geprägt. Alle drei sind dem Frühstil des Komponisten zuzuordnen, der von unbändiger Energie, eindrucksvollen Akkordballungen und einem nahezu imperialen Auftritt gezeichnet ist. Dies wird nirgendwo deutlicher als im ersten Satz der hier eingespielten f-moll-Sonate: Allegro maestoso steht dort, und genau so interpretiert Kissin ihn auch. Mit fabelhafter Grifftechnik, einem kraftvollen und nie angestrengt wirkendem Klang sowie fulminanter Virtuosität wirft er sich in diesen Anfangssatz. Nur äußerst selten bekommt man die gigantischen Oktavsprünge in einem so atemberaubenden Tempo und doch ohne jede Flüchtigkeit geboten; es fehlt auch in keinem Moment an der nötigen Dramatik. Auch das folgende Andante ist ausdruckstark interpretiert und weist in seinen dunklen Klangfarben schon auf die späteren Klavierstücke von Brahms voraus, behält jedoch immer eine optimistische Grundhaltung. Im äußerst schwierigen 3. Satz wie auch im Schlußsatz stellt Kissin wieder einmal unter Beweis, dass es technisch nur sehr wenige Pianisten gibt, die ihm das Wasser reichen können. Insbesondere der manchmal an einen Triumphmarsch erinnernde Schlußsatz ist mit beeindruckender Dramatik interpretiert. Ähnlich packend spielt das höchstens noch Nelson Freire (Philips), mit ähnlichem Schwung jedoch nicht ganz so kraftvoll auch noch Hélène Grimaud (Denon) oder Gerhard Oppitz (RCA) - andere auch empfehlenswerte Einspielungen wie beispielsweise Zimerman (DG) oder Sokolov (Opus 111) fallen da doch etwas ab. Man kann sich gut vorstellen, dass der junge Brahms dies ebenso leidenschaftlich angegangen ist, als er sie mit 21 Jahren seinem Mentor Schumann vorgespielt hat.

Einige "Zugaben" (von Kissin tatsächlich als solche oft eingesetzt) runden die Einspielung ab, wobei die zwei Klavierstücke des op. 76 nicht ganz so gelungen sind wie die mitreißenden Ungarischen Tänze. Letztere gibt es in vielen Bearbeitungen, allein Brahms selbst hat sie für Klavier zu zwei und vier Händen sowie für zwei Klaviere arrangiert. Die zweihändige Version ist dabei sicher die schwerste, und hier ist wieder einmal deutlich zu merken, mit welch außerordentlicher technischer Begabung der Russe gesegnet ist. So schwungvoll wie etwa den ersten oder zweiten Tanz hat das noch kein Pianist eingespielt - auch Cziffra (EMI) oder Katchen (Decca) nicht. Unbändige Spielfreude teilt sich da mit - aber auch eine Prise Humor etwa in der Nr. 3. Leicht kann man sich vorstellen, zu welchen Begeisterungsstürmen Kissin das Publikum mit solchen Zugaben hingerissen hat.

Fazit: Eine CD, die in jeder Hinsicht eine exemplarische Deutung der Sonate sowie der Ungarischen Tänze darstellt - im Verein mit der gewohnt exzellenten Klangqualität eine der bemerkenswertesten Erscheinungen der letzten Zeit und für mich die beste Kissin-CD seit langem.

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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gereifter Meister am Klavier 4. November 2003
Format:Audio CD
Lange Zeit galt Evgeny Kissin als Wunderkind, mit Spannung wurde seine weitere Entwicklung zu einem großen Musiker beobachtet. Mit dieser CD beginnt ein neuer Abschnitt im Leben des wohl besten Pianisten seiner Generation. Er muß sich nunmehr mit allen großen Brahms-Interpreten vergleichen lassen: Kempff, Backhaus, Oppitz, Katchen, Sokolov und wie sie alle heißen mögen. Mit der CD "Stars of Salzburg" hatte RCA bereits einen kleinen Vorgeschmack gegeben und die Erwartungen werden vollends erfüllt!

Den größten Teil der 56 Minuten langen CD umfaßt die kolossale 3. Sonate op.5. Kissin spielt zupackend, fulminant, dann wiederum derart intim, als würde er nur für sich selber musizieren. Mit besonderer Spannung habe ich den Schlußsatz gehört: Hier gelingt es Kissin wie wohl noch keinem Pianistem vor ihm eine unglaublich gute Mischung des Tempos zu finden. Zudem hat man bei ihm an keiner Stelle das Gefühl, daß der doch spräde Satz auseinanderzubrechen droht wie dies leider in der Vergangeneheit zu oft bei diversen Pianisten geschehen ist.

Mehr als nur eine Zugabe stellen das Intermezzo op.76 Nr.7 und das Capriccio Nr.s aus demselben Zyklus dar. Hier funkelt und blitzt es ann allen Enden. Zu guter letzt brilliert Kissin mit einer Auswahl der ungarischen Tänze von Johannes Brahms (Nr.1-3,6,7). Kissin hat diese in den vergangenen Jahren immer wieder als Zugaben in seinen Konzerten gespielt. Daher war dem Publikum bereits ein kleiner Einblick in das Feuerwerk der Klavierkunst gegönnt. Selbst Julius Katchen hätte hieran seine wahre Freude gehabt!

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