Das Buch handelt von Bragi Boddason, dem ersten großen Skalden. Die Erzählung dreht sich um Liebe und Loslassen, um Freundschaft und Verrat und natürlich vor allem um die Dicht- und Sangeskunst und um das Werden eines Künstlers. Das ganze ist verpackt in wunderschön gewählte Worte, die man heute leider nur noch selten in Büchern findet. Die Geschichte ist, wie der Leser es von Voenix gewohnt ist, außerdem mit vielen Zeichnungen versehen, die dazu beitragen, noch tiefer in das Geschehen hinein tauchen zu können. Der Erzähler nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Zeit der Götter, hinein in eine Geschichte, die nur allzu menschlich ist. Es finden sich auch großartige Reime und Gedichte, und auch die Erklärungen hierzu fehlen nicht und finden sich am Ende des Buches. Wieder einmal gibt uns Voenix Einblick in sein Wissen der Mythen und ebenso des Menschseins und beschreibt mit viel Fantasie und Einfühlsamkeit das Leben und Wirken eines großen Künstlers. Bragi nimmt den Leser mit hinauf in die Höhen seines Seins genauso wie in die dunkelsten Tiefen und es lohnt sich, ihn auf seiner einmaligen Reise zu begleiten. Wieder einmal hat der Autor gezeigt, dass er ein großer Geschichtenerzähler ist. Das Buch ist absolut empfehlenswert!