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Brücke Museum Berlin (Museumsführer)
 
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Brücke Museum Berlin (Museumsführer) [Taschenbuch]

Magdalena Moeller


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Kurzbeschreibung

dokumentiert durch den konzentrierten Bestand in einzigartiger Weise den Aufbruch zur Moderne in Deutschland, der mit der Gründung der ›Brücke‹ 1905 in Dresden seinen Anfang nahm

Auszug

Karl Schmidt, der 1884 in Rottluff bei Dresden geboren wurde und sich später nach seinem Geburtsort Schmidt-Rottluff nannte, besuchte gleichfalls wie Kirchner, Bleyl und Heckel die Technische Hochschule in Dresden, um den Beruf des Architekten zu ergreifen. Doch hielt er nur zwei Semester aus, um sich dann, nach Gründung der "Brücke" ganz der bildenden Kunst zu widmen. Als Autodidakt hafte er die Vorstellung einer neuen Kunst, die es zu suchen und zu formulieren galt. Innerhalb der "Brücke" blieb Schmidt-Rottluff der Einzelgänger, der ohne Kompromisse allein seinen Weg ging und auch eine eigene Bildthematik verfolgte, die weitgehend auf die Darstellung der Landschaft beschränkt war.

Schmidt-Rottluffs künstlerische Anfänge hat Kirchner in seiner "Chronik der Brücke" von 1913 als "monumentalen Impressionismus" bezeichnet. Tatsächlich versuchte Schmidt-Rottluff, den Impressionismus expressiv abzuwandeln. Das Leichte und Atmosphärische weicht einer kompakten Schwere. Mit spontanen Pinselstrichen, die Farbe pastos auftragend, hat Schmidt-Rottluff den optischen Eindruck auf der Leinwand festgehalten. Das 1905 gemalte Erzgebirgsdorf ist ein Beispiel für seine frühe Ausdrucksweise. 1906 entstand auf der Ostseeinsel Alsen, wohin ihn Emil Nolde, der kurz zuvor Mitglied der "Brücke" geworden war, eingeladen hatte, das Gemälde Am Meer: Die technische Virtuosität ist hier zum äußersten getrieben. Nie wieder sollte Schmidt-Rottluff die Farbe so dick auftragen. 1906 sind auch die Gemälde Gärtnerei und Am Pleißebach entstanden; beides Motive aus der Umgebung von Rottluff. Die unvermischt eingesetzte Farbe und die tupferartige Maltechnik sind deutlich inspiriert durch Werke des französischen Pointillismus und durch van Gogh. Aber dennoch ist ein eigenständiges Stilwollen spürbar: der Einsatz der Farben in der Fläche, wie überhaupt die ganze Auffassung und ..... .


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