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Die Geschichte spielt in einem von der Außenwelt vollkommen isolierten japanischen Gefangenenlager in Südost-Asien, in dem der unbarmherzige Colonel Saito (Sessue Hayakawa) damit beauftragt wird, eine für die japanischen Truppen wichtige Eisenbahnbrücke zu bauen. Um dies realisieren zu können, braucht er die britischen Gefangenen. Er gerät somit an Colonel Nicholson (Alec Guinness), einen charismatischen Offizier, der für jede erbrachte Leistung Gegenleistungen von seinem japanischen Gegenspieler erwartet. Wider Erwarten gelangen die beiden Offiziere zu einer Reihe von Kompromissen und für Nicholson wird der Bau der Brücke zu einer wahren Obsession. Auf der anderen Seite gibt es unter den Gefangenen jedoch eine zweite Fraktion, die von einem britischen Offizier (Jack Hawkins) und einem der wenigen Amerikaner im Camp (William Holden) angeführt wird und die die Brücke unbedingt zerstören will.
Der in Sri Lanka gedrehte Film wirkt aus heutiger Sicht natürlich etwas altmodisch. In Leans Film kommt es nicht im Viertelstundenrhythmus zu gewaltigen Explosionen. Der Regisseur ist nicht einmal an der Action interessiert; ihm geht es vielmehr darum, die beiden Plots zusammenzuführen und die Beweggründe, die die Soldaten zu ihren unterschiedlichen Handlungen führen, verständlich zu machen. Auf diesem Weg führt er seine Schauspieler zu absoluten Höchstleistungen und erlaubt ihnen eine sehr differenzierte Darstellung ihrer Charaktere. So ist der japanische Lagerkommandant nicht nur ein Täter. Er ist auch ein Opfer des Systems, in dem er aufgewachsen und für das er in den Krieg gezogen ist. Der vermeintliche Held (Holden) ist hingegen ein Heuchler, der angeblich Heldenhaftes vollbringt, in Wahrheit aber längst allen Werten abgeschworen hat, während Guinness (der für seine Darstellung den Oscar gewonnen hat) einen Mann darstellt, der ohne Ordnung nicht leben kann, weshalb er bereit ist, mit dem Feind zusammenzuarbeiten -- weil dies Ordnung garantiert.
Für die Videoauswertung wurden die Farben des Filmes digital aufgefrischt und Widescreen ist hier natürlich ein Muss. --Sam Sutherland
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kriegsfilm-Klassiker in Top-Umsetzung!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke am Kwai (2 DVDs) (DVD)
Wiliam Holden, Alec Guinness, Jack Hawkins, James Donald...die Liste an Stars der 'golden age of hollywood', die diesen Film anführt ist groß. Groß, ja geradezu monumental sind auch die Dimensionen dieses Kriegsfilmes, entstanden unter der Regie von Regiesseur David Lean ("Lawrence von Arabien"): 1957 wurde noch alles 'real' gefilmt, keine computergenerierte Spezialeffekte standen bereit, jedes Bild aus diesem Meilenstein der Filmgeschichte ist Handarbeit. Perfekt, was die Set-Designer hier geleistet haben. Inflationsbereinigt würde eine Produktion wie diese heute 300 - 400 Mio Dollar kosten. Kein Studio wäre bereit, dieses Risiko einzugehen. Geschweige denn dazu imstande, ein so ausgereiftes Produkt vorzulegen (im neuen Jahrtausend muß alles laut sein, schnell geschnitten, und vorallem patriotisch, siehe "Pearl Harbour" der zeigt, wie man es nicht machen sollte).Über die interessante Produktions- und Entstehungsgeschichte des Films informieren ein "Making of..." und mehrere Featurettes auf der Bonus-DVD, weiters gibt es eine Bildergalerie, den Original-Filmtrailer und Bildschirmschoner für PC-DVD-Rom Besitzer. Perfekt die schauspielerischen Leistungen des Films "Die Brücke am Kwai", glaubwürdig, überzeugend. Akribisch inszeniert David Lean einen hervorragenden Kriegsfilm, der mit sieben Oscars ausgezeichnet wurde: Film, Regiesseur, Darsteller, Drehbuch, Kamera, Schnitt und Musik. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Klassiker in nie vorher gesehener Pracht,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke am Kwai (2 DVDs) (DVD)
Die DVD hat ein anamorphes Cinemascope-Bild (1:2,55 ratio) und ist erstaunlich gut erhalten. Auch die Bildschärfe kann sich sehen lassen. Das Bonusmaterial ist mehr als ausreichend (verschiedene Dokus, Trailer usw.), bewegte Menus und einen guten 5.1 Digitalton in englisch und auch in deutsch. Kann man bedenkenlos kaufen.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Endlich auf Blu ray, aber ....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke am Kwai [Blu-ray] (Blu-ray)
Davon ausgehend, dass der Leser den Film kennt, möchte ich mich nur kurz zur Umsetzung der Bildqualität äußern.Leans Meisterwerk(e) sind, wie William Wylers Filme, für Blu ray prädestiniert, wie kaum andere Werke aus dieser Zeitspanne des Breitwandfilms. Ein wenig war ich doch von der Optimierung des Bildes enttäuscht. Natürlich, die Beste "Brücke am Kwai" die es bisher gab und das keine Avatar-Glatt-Kopie über den 50Zöller flimmerte, dies war mir schon vor dem Einlegen der Disk bewusst. Das typische Filmkinokorn mit einer knisterfreien -zum Glück- Altsynchro, wurde da mit allerhand Extras für den verhältnismäßig kleinen Preis auf dem boomenden Blu ray-Markt veröffentlicht. Der DTS-Ton ist zwar auf den Spuren vorhanden, erbringt aber (natürlich wegen des Alters) keinen Wow-Effekt. Soll heißen, der Subwoofer bleibt stehen, wenns Brückerl gesprengt. Und von digitaler Soundabmischung über die einzelnen DTS-Kanäle kann kaum die Rede sein. Also, da sollte keiner ein King-Kong-Dschungel-Effektfeuerwerk erwarten; hat der Film auch gar nicht nötig. Hier ist also "nur" ein sauberer (Alt)Ton zu hören, ohne großen Vorne-links-hinten-rechts-Schnickschnack. Nochmals zurück zum Bild. Hab' da doch einen Tick mehr Brillanz erwartet. Alles in allem jedoch Kritik auf hohen Niveau, für den 1957 gedrehten Ausnahmefilm. Mehr lässt sich -vielleicht- aus einer 35 mm Kopie (die damals kursierenden 70 mm Kopien wurden im "Blow Up-Verfahren" aufgezogen; Originalnegativ war 35 mm) dieser Zeit nicht herausholen. Warte ich natürlich gespannt auf den nächsten Highlight, die Lawrence-Umsetzung, da Lean diesen Film ja im echten 70mm (65mm) abgedreht hat. Da müsste einem dann auf Blu ray wirklich die Spucke wegbleiben. Fazit: Für alle Lean- und Brücke-am-Kwai-Fans natürlich absoluter Blu-ray-Kaufzwang. Nie war Alec Guinness hübscher und William Holdens Schweißperlen glitzernder.(-: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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