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5.0 von 5 Sternen
Major Eduard Kiefer (1915-1995), alias Til Kiwe, alias Tilman Kiwe,
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke / Edition Deutscher Film (DVD)
Rezension zu: "Die Brücke" (D 1959)Zum historischen Hintergrund: Gregor Dorfmeister, geboren am 7. März 1929 in Tailfingen (Baden-Württemberg), wuchs in Bad Tölz (Oberbayern) auf, wo er die Oberrealschule besuchte. Im Frühjahr 1945 wurde er zum Volkssturm einberufen und nahm an den letzten Kämpfen in seiner Heimat teil. 1958 veröffentlichte er unter dem Namen "Manfred Gregor" den Roman: "Die Brücke". In seinem stark autobiografischen Erstlingswerk "Die Brücke" schildert er den sinn- losen Volkssturm-Einsatz einer Gruppe von sieben Sechzehnjährigen, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eine Brücke gegen die heranrückenden Amerikaner verteidigen sollen. Sechs der Jungen werden dabei getötet, nur einer überlebt. Das Buch wurde -auch international- ein großer Erfolg; die gleichnamige Verfilmung durch Bernhard Wicki aus dem Jahre 1959 ist ein Klassiker unter den Antikriegsfilmen. 2007 produzierte ProSieben eine "TV-Adaption" unter der Regie von Wolfgang Panzer mit Franka Potente in der Rolle der Lehrerin "Elfie Bauer". Bewertung: Die Verfilmung des Romans "Die Brücke" von Manfred Gregor durch Bernhard Wicki aus dem Jahre 1959 zählt auch für mich zu den besten Anti-Kriegs-Filmen. Diesen Film bewerte ich daher mit: 5 Sternen! Zu einer Begebenheit im Film: Während sich die jungen Soldaten auf der Brücke befinden, nähert sich ihnen ein Wehrmachtsgrad mit Beiwagen. In diesem Beiwagen sitzt ein Wehrmachts-Offizier, ein Oberleutnant mit Ritterkreuz. Wer war dieser Mann? Der Name des Schauspielers lautet: Til Kiwe (früher allerdings: Eduard Kiefer) Eduard Kiefer, geboren am 07. Juni 1915 in Aachen, studierte nach dem Abitur 1934 in Köln und Baltimore Ethnologie. Während des Zweiten Weltkriegs erwarb er am 18. Mai 1943 als Hauptmann und Kompaniechef der Panzer-Aufklärer das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Bei Kriegsende -1945- war Kiefer Major. Nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft -1946- änderte Kiefer seinen Namen in Til (auch Tilman) Kiwe und wurde Schauspieler in München. In den 50er- und 60er-Jahren war Til Kiwe ein gefragter deutscher Schauspieler. Zu seinen Filmen zählen u.a.: 1951: Entscheidung vor Morgengrauen 1955: Es geschah am 20. Juli 1956: Wo die alten Wälder rauschen 1956: Die Geierwally 1957: Der Stern von Afrika 1958: Der Arzt von Stalingrad 1958: Auferstehung 1958: Der Schinderhannes 1959: Nacht fiel über Gotenhafen 1959: Rommel ruft Kairo 1959: Die Brücke 1959: Der Schatz vom Toplitzsee 1960: Am grünen Strand der Spree - 2. Teil 1961: Eins, zwei, drei (One, Two, Three) 1962: Der längste Tag (The Longest Day) 1963: Gesprengte Ketten (The Great Escape) 1974: Die Akte Odessa (The Odessa File) 1976: Der Adler ist gelandet (The Eagle Has Landed) Oft verkörperte er in diesen Filmen deutsche Soldaten. Neben seiner Schauspiel-Tätigkeit arbeitete Kiwe auch als Synchronsprecher. Til Kiwe starb am 30. November 1995 in München. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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