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Die Brücke über die Drina. Eine Wischegrader Chronik Taschenbuch – November 1993

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 444 Seiten
  • Verlag: dtv; Auflage: 6. (November 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423107650
  • ISBN-13: 978-3423107655
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 107.063 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Brücke über die Drina
OT Na Drini ´cuprija OA 1945 DE 1953Form Roman Epoche Moderne
Andric´s Werk um die Geschichte einer Brücke, die vier Jahrhunderte lang Abend- und Morgenland miteinander verband, ehe sie im Ersten Weltkrieg zerstört wurde, gehört zu den großen Romanen der Weltliteratur.
Inhalt: Um die steinerne Brücke über die Drina, jenen Fluss auf dem Balkan, der inmitten Europas Bosnien von Serbien, aber auch Okzident und Orient trennt, kreist das Geschehen in der Stadt ViŠsegrad. Die Brücke, so erzählt Andric´, sei im 16. Jahrhundert auf Geheiß des osmanischen Großwesirs Sokolovic gebaut worden, der einst als Knabe aus dieser Region nach Stambul verschleppt worden war. In langjähriger harter Fronarbeit schlagen die Menschen die elfbogige weiße Brücke über den reißenden Fluss. Seine Krönung findet das Bauwerk in einer weit ausholenden, im Scheitelpunkt gelegenen Terrasse, die rasch zum Mittelpunkt des Lebens und Treibens in Stadt und Region wird.
Als ruhender Pol geleitet die Brücke den Leser durch bewegte Zeiten: durch Glanz und Verfall des Osmanischen Reiches, österreichische Besatzung und serbischen Freiheitsdrang bis zum Anbruch jener neuen, modernen Zeit, die der Brücke das Ende bringen sollte – 1914. Gleich nach Beginn des Ersten Weltkriegs sprengen österreichische Pioniere beim Rückzug vor den Serben den Mittelpfeiler in die Luft. In der Zerstörung der Brücke kündigt sich eine Epoche an, in der alles, wofür das Bindeglied zwischen Völkern und Welten stand, zerstört wird.
Einzelschicksale auf und an der Brücke erlangen gleichnishafte Bedeutung. Ein Aufrührer wird auf der Terrasse gepfählt, eine unglückliche Braut springt während des Hochzeitszugs über die Brüstung, Würdenträger der Völkerschaften bereden dort die Bedingungen ihres Zusammenlebens. Die strategische Bedeutung der Brücke zieht die Menschen in die Konflikte zwischen den ethnischen und politischen Fronten. In der Geschichte der Brücke spiegelt sich die Geschichte Bosniens, des Balkans und der Welt. Es ist das wahre Leben, rätselhaft und schön, schmerzlich und versöhnlich in einem.
Aufbau: Mythen und Legenden, Fabeln und Schwänke hat Andric´ in seiner Chronik verwoben. Grotesker Humor und zarte Liebesszenen, skurrile und ehrwürdige Gestalten, Leichtsinn und übermütiges Fabulieren stehen neben tiefgründigen Gesprächen. »Hauptfigur« des Romans ist die Brücke. Im Duktus eines orientalischen Märchenerzählers fügt der Autor mit breitem Atem Geschichte an Geschichte und verbindet die Abfolge menschlicher Schicksale mit Betrachtungen über die Zeit, die im Bild der Brücke, als Sinnbild des Überbrückens von Gegensätzen zusammenlaufen.
Wirkung: Schon in den 1950er Jahren fand der Roman Die Brücke über die Drina international Beachtung. Nach der Verleihung des Nobelpreises für Literatur an Andric´ wurde das Buch in alle Weltsprachen übersetzt. Zu neuer Aktualität gelangte es durch den Jugoslawienkonflikt im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. R. F.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ivo Andric wurde 1892 in Travnik / Bosnien geboren. Er studierte Slawistik und Geschichte in Zagreb, Wien, Krakau und Graz, wo er promovierte. 1921 trat er in den diplomatischen Dienst ein. Andric vertrat sein Land in Rom, Bukarest, Genf und Madrid. 1939 war er jugoslawischer Botschafter in Berlin. Nach dem Ersten Weltkrieg begann er Erzählungen zu schreiben, während der letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs zwei Romane, die seinen Weltruhm begründeten. 1961 erhielt Andric den Nobelpreis für Literatur. Er starb 1975 in Belgrad. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 31. Juli 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Am Anfang hat Gott die ganze Erde topfeben geschaffen, heißt es in einer der zahlreichen Erzählungen des vorliegenden Buches, damit sich die Menschen ohne große Schwierigkeiten von einem Ort zum nächsten bewegen können. Dann aber zerkratzte der Satan in seiner Missgunst die ganze Erdoberfläche, so dass Berge, Schluchten und Täler entstanden. Damit die Menschen sich auch weiterhin auf der Erde fortbewegen können, schenkte ihnen der Herr in seiner Gnade die Brücke, die neben dem Brunnen größte Gabe der Schöpfung an das Menschengeschlecht.
Von einer solchen Brücke, der Brücke über die Drina, handelt auch das vorliegende Buch. Entstanden ist die Brücke als Geschenk des weisen Wesirs Mechmet Pascha, der im 16. Jhdt. von den Türken aus seiner Heimat im Umkreis der Stadt Wischegrad verschleppt wurde. Unter unsäglichen Mühen und unter Einsatz schockierender Gewalt erbaut, wird sie mit der Zeit zum Symbol einer kosmopolischen balkanesischen Welt, in der die Angehörigen der moslemischen, christlichen und der jüdischen Bevölkerung friedlich nebeneinander auf der Kapija, der terrassenförmigen Mitte der Brücke, sitzen um ihren Kaffee zu trinken oder ihre Geschichten zu erzählen.
Diese Geschichten und Mythen der Menschen von der Drina machen einen Großteil des vorliegenden Buches aus. Es sind Sagen von eingemauerten Kindern, unglücklichen Liebespaaren, Helden und Halunken jeder Art, die alle mit der Brücke zu tun habe, sei es, dass sie die Brücke zerstören wollen, dass sich dort in der Nacht die Liebenden treffen oder die Bösewichter dort ihre schrecklichen Strafe erleiden.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kghoffmeyer am 19. November 2003
Format: Taschenbuch
In Andrics Buch „Die Bücke über die Drina" begleiten wir die Geschichte eines Bauwerkes, eben die jener Brücke bei Wischegrad. Sie beginnt schon im Jahre 1516 kurz vor ihrer im Jahre 1571 vollendeten Errichtung und endet im Jahre 1914 mit ihrer tragischen Teilzerstörung.
Die Brücke über die Drina verdankt ihre Existenz machtpolitischer Notwendigkeit. Sie erst hat das Eindringen des Osmanischen Reiches nach Mitteleuropa ermöglichen sollen. Auch die teilweise Zerstörung knapp vier Jahrhunderte später folgt derselben machtpolitischen Logik. Ziel war es, zum Schutz der zu Beginn des Ersten Weltkrieges bestehenden politische Struktur Mitteleuropas beizutragen. Beide Vorhaben sind gescheitert.
Nichts liegt nun näher, als zu vermuten, es handele sich bei der Brücke um ein rein politisches Bauwerk - das Gegenteil ist der Fall. Das Buch Andrics beschreibt vielmehr die Geschichte der Inbesitznahme dieser Brücke durch und für die örtlich ansässige Bevölkerung, die im Grunde nur eines will: Leben und Menschsein! Es war dabei einerlei, welcher Religion, welcher Volksgruppe man angehörte.
Der Leser begleitet so, über die verstreichenden Jahrhunderte hinweg, das Schicksal vieler verschiedener Menschen, in deren Leben eines gemeinsam ist: Die Brücke über die Drina. Wir lernen dabei eine unglückliche Braut, einen geheilten Spieler, eine tüchtige Hotelbesitzerin und einen leichtsinnigen Trinker kennen. Auch geistliche Würdenträger, seien es Popen, Mullahs oder Rabbiner begegnen uns über die Zeit hinweg mit ihrer Weisheit und ihren Schwächen. Stellvertretend stehen sie für all die anderen, welche Andrics Chronik mit Leben erfüllen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 3. November 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Andric Ivo, Die Brücke über die Drina, (1945), SZ Bibliothek, 2007

Andric stellt in seinem Buch die geschichtliche Entwicklung vom Mittelalter bis zum 1.Weltkrieg in Wischegrad an der Drina zwischen Bosnien und Serbien dar, und zwar macht er die Schilderung fest an der Brücke, wie sie unter dem Großwesir des Osmanischen Reiches, Mehmet Pascha Sokolis, in mühevoller und jahrelanger Arbeit gebaut wurde, wie sich die kleine Stadt daraufhin entwickelte, welche Bedeutung die Brücke im Bewusstsein der verschiedenen Generationen hatte und wie sie schließlich beim Ausbruch des 1.Weltkrieges gesprengt wurde. Man hat den Eindruck, dass Andric auf Chroniken und überlieferte Erzählungen zurückgreift, wenn er die Entwicklung zu verlebendigen versucht. Das fängt z.B. an mit der Schilderung der unmenschlichen Strapazen beim Brückenbau: Als einige Bauern versuchen, den Bau zu sabotieren, wird ihr Anführer gepfählt - diese Schilderung verlangt dem Leser schon einiges ab. Offensichtlich ist diese Pfählung also geschichtlich verbürgt und Andric vermag es, diesen Vorfall so konkret zum Leben zu erwecken, dass es einem wirklich nahegeht. Das Problem bei dieser Art des Vorgehens ist, dass viele Schicksale vorgeführt werden, die nur kurz geschildert werden können und die auch noch repräsentativ sein müssen, die Gefahr ist also, dass das Ganze eine Addition von relativ zusammenhanglosen Episoden wird und dass diese Episoden zum Zwecke der Repräsentation hergerichtet werden, also z.T. geglättet oder idealisiert werden müssen.
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