Ein mordender Immobilienmakler geht um in einem aufstrebenden Madrider Stadtteil. Er hat es auf alleinstehende alte Frauen abgesehen, deren dann freiwerdende Wohnungen er bevorzugt an schwule Paare teuer weitervermittelt. Auch die direkte Nachbarin von Leo und Rey, einem bärigen Pärchen, wird sein Opfer. Unerwartet erbt Rey die Wohnung und kommt so in Verdacht, etwas mit dem Mord zu tun zu haben. Doch er möchte die Wohnung nicht verkaufen, sondern holte seine Mutter zu sich. Die ist jedoch alles andere als unproblematisch und zu seinem Lebensgefährten Leo wie Katz und Maus. Da die beiden sich eh gerade in einer Beziehungskrise befinden, die von Eifersucht und Misstrauen geprägt ist, kann Reys Mutter, die Leo sowieso noch nie ausstehen konnte, ordentlich Öl ins Feuer schütten.
Die Inspektorin, die mit ihrem zunehmend zum Szenenschwulen mutierenden Sohn die Ermittlungen aufnimmt, sieht als einzige einen Serienkiller hinter den Morden und recherchiert bald auf eigene Faust. Weitere Morde geschehen und der Immobilienmakler bändelt mit Leo an, um an den Schlüssel zur Wohnung der Mutter von Rey zu kommen, um diese endlich aus dem Weg schaffen zu können......
Der Film stellt eine Mischung zwischen Komödie und Thriller dar. Er ist geprägt durch ein rasantes Handlungstempo und atemberaubend schnelle (typisch spanisch!) Dialoge. Die Grundidee ist witzig, aber irgendwie scheint das Feuer nicht richtig zu zünden. Vielleicht liegt es am zu übertriebenen Schauspiel der meisten Akteure. Einzig Concha Velasco in der Rolle der bissigbösen Mutter von Rey konnte mich gut überzeugen. Manche Derik-Folge ist dramaturgisch besser ausgearbeitet. Dennoch kein langweiliger Film und sicherlich auch für nichtschwules Publikum sehenswert.
Der Film ist im Original mit (zuschaltbaren) deutschen Untertiteln zu sehen.
Das Bonusmaterial ist durchschnittlich.