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The Boys Of St. Vincent (Teil 1+2 Ungekürzte Fassung) [2 DVDs]
 
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The Boys Of St. Vincent (Teil 1+2 Ungekürzte Fassung) [2 DVDs]

Henry Czerny , Johnny Morina , John N. Smith    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,67 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Henry Czerny, Johnny Morina, Sebastian Spence
  • Regisseur(e): John N. Smith
  • Komponist: Neil Smolar
  • Format: Anamorph, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Pro-Fun Media
  • Erscheinungstermin: 22. April 2011
  • Produktionsjahr: 1993
  • Spieldauer: 178 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004KVBXOM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.251 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Im Waisenhaus St. Vincent erziehen die Ordensbrüder ihre Schützlinge mit brutaler Gewalt. Immer wieder kommt es auch zu sexuellen Übergriffen. Als der sensible Waisenjunge Kevin Reevey von Bruder Lavin misshandelt und missbraucht wird, flieht er vor seinen Peinigern, doch die Polizei glaubt weder ihm, noch dem Hausmeister, der Kevins Anschuldigungen bestätigt. Erst Jahre später wird der Fall erneut aufgerollt und Peter Lavin, der inzwischen verheiratet ist und mit seiner Familie in Toronto lebt, wegen Körperverletzung und Kindesmissbrauch vor Gericht gestellt. Kevin Reevey verweigert zunächst die Aussage.

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 0 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), BONUSMATERIAL: Satz 2-DVD, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Der kleine Kevin lebt seit dem Tod seiner Mutter in dem von Ordensbrüdern geleiteten Waisenhaus St. Vincent. Dort wird der sensible Junge von Bruder Lavin missbraucht und brutal misshandelt. Und sein Fall ist nur die Spitze eines Eisbergs. ...Die Opfer von St. Vincent / The Boys of St. Vincent - 2-DVD Set ( Le collège St. Vincent ) ( Les garçons de Saint-Vincent (The Boys of Saint Vincent) )

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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Finger weg! 16. August 2011
Von Mirzai
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
"Finger weg!" möchte man dem interessierten Käufer raten, würde ihm dann nicht ein ausgezeichneter Film entgehen, der zur jetzigen Zeit leider wieder an Aktualität gewonnen hat. Diese DVD-Ausgabe ist, wie Christian Kröger an dieser Stelle bereits schrieb, "unter aller Sau". Anders ausgedrückt: diese Veröffentlichung ist die miserabelste, die mir je in die Finger gekommen ist. Das Bild ist nicht nur furchtbar grobkörnig und flimmrig, sondern darüber hinaus zur "Freude" des Zuschauers bei jedem schnellen Kameraschwenk doppelkonturig und aufgerissen. Die ersten 33 Minuten der DVD 1 sind technisch derart mies, daß man sich in die Anfänge des Films zurückversetzt wähnt. Ähnlich stark ist es zu Beginn von DVD 2, setzt sich jedoch bei beiden Bildträgern über die gesamte Laufzeit hinweg fort. Dazu kommt eine beinahe dilettantisch anmutende Schnittechnik, die stets einen jähen Bildsprung verursacht.
Offenbar hat der Herausgeber (Pro-fun Media) sich nicht um eine einwandfrei bearbeitete Masterkopie der Serie bemüht. "Die Skandalverfilmung der wahren Geschichte", steht auf dem Cover, eine unzutreffende Behauptung, da die beiden Teile des Films im Einzelnen zwar auf wahren Ereignissen beruhen, es sich indes nicht, wie im Vorspann konstatiert, um eine bestimmte biographische Begebenheit handelt. Und von einer "Skandalverfilmung" ist der bar jeden Reißerischens, dafür mit viel Feingefühl und Geschmack gestaltete Film weit entfernt.

Er hätte es verdient, ein möglichst breites Publikum zu finden. Die Perfidie der katholischen Kirche ist, wenn es um die Vertuschung übler Machenschaften in den eigenen Reihen geht, nicht erst seit gestern sattsam bekannt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie gut die geistliche Obrigkeit es versteht, dem Ruf der Kirche schadende Ereignisse diskret aus der Welt zu schaffen. Bruder Lavin mit seiner Bigotterie und Verlogenheit steht hier stellvertretend für eine Vielzahl ähnlicher Päderasten, die ihre üblen Umtriebe stets mit dem Mantel der christlichen Nächstenliebe zu bedecken verstanden, oft genug assistiert von der weltlichen Obrigkeit.

In diesem Zusammenhang nimmt es nicht wunder, daß für die deutsche Ausstrahlung in der Mitte des Films die Stelle in der Vernehmung geschnitten wurde, in der Kevin die Art der Belästigungen durch den Waisenhausleiters beschreibt.

Gespielt wird Bruder Lavin von Henry Cerny, der die diffizile Rolle unnachahmlich meistert. Es ist bewundernswert, wie er des Priesters verlorenen Bezug zur Realität, seinen Narzismus, die Egozentrik und Doppelzüngigkeit glaubwürdig zu gestalten verstand.
Sowohl die Darsteller der Jungen als auch die erwachsenen Schauspieler sind ausnahmslos hervorragend besetzt, insbesondere Johnny Morina als kleiner Kevin. Erstaunlich die Fähigkeit in seinem Alter, die Verstörtheit des Kindes, seine Hilflosigkeit und Resignation überzeugend zu gestalten.

Der erste Teil "Schrei nach Hilfe" ist, da er die perfiden Praktiken der geistlichen Brüder schildert, gewiß der aufwühlendere der beiden. Im zweiten, fünfzehn Jahre später spielenden Teil wird dann der Allerheiligste Bruder Lavin vor Gericht zur Rechenschaft gezogen. Die Einsicht in die Schändlichkeit seines Tuns gipfelt schließlich in dem scheinheiligen Satz: "Ich weiß jetzt, daß ich mein Leben lang ein Märtyrer war." Heuchlerischer geht es nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hugo Humpelbein TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Eine frei erfundene Handlung, inspiriert durch wahre Vorkommnisse: In einem katholischen Waisenhaus werden kleine und große Jungs von ihrem Direktor und einem Betreuer belästigt, betatscht, vergewaltigt und verprügelt. Als die Polizei die Nase dran kriegt, werden auf Anweisung des Justizministeriums die unbequemen Fakten frisiert, damit es nicht zur Anklage und zum Skandal kommt. Erst 15 Jahre später siegt die Gerechtigkeit, als widerwillig des Direktors damaliger Lieblingsknabe vor Gericht gegen ihn aussagt.

Der zweiteilige Fernsehfilm wurde früher nicht komplett gezeigt. Nach welchen Kriterien die Schere angesetzt wurde, weiß ich nicht genau. Mag sein, dass die Missbrauchsszenen (auch wenn sie nur harmlos angedeutet werden) oder die Nacktaufnahmen aus der Duschszene weggekürzt wurden; in jedem Fall aber gibt es auf beiden DVDs mittendrin eine Dialogszene in englischer Originalsprache mit Untertiteln.
Film 1, der die Waisenhauszeit schildert, ist der spannendere der beiden Teile. Film 2 ist ein eher routiniert inszeniertes Gerichtsdrama, das die Geschichte viele Jahre später fortsetzt und abschließt.

Missbrauchsopfer sind sich meines Wissens nach alle einig darin, dass sie ihr Leben lang darunter zu leiden haben. Im Gegensatz zu den meisten anderen Dingen, die längst der Vergangenheit angehören, steckt man einen Missbrauch offenbar nicht so leicht weg. Wer das noch nicht wusste, kann aus Teil 2 diese Erkenntnis gewinnen, denn dort werden die Langzeitfolgen beleuchtet und eine Psychoanalyse des Täters, Bruder Lavin, erstellt.
Gerade in der aktuellen Situation, in der sich die katholische Kirche befindet, ist die Veröffentlichung dieser interessanten älteren TV-Produktion an der Zeit gewesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Geschichte - The Boys Of St. Vincent - spielt in einem kirchlichen Waisenhaus in Kanada und handelt davon, dass einige Erzieher, unter anderem der Leiter Bruder Peter Lavin, die Kinder mit brutalster Härte zu gläubigem christlichen Gehorsam erziehen, und dabei die Kinder nicht nur körperlich züchtigen, sondern auch sexuell missbrauchen.

In erschütternder Detailgenauigkeit beantwortet der erste Teil - Schrei nach Hilfe - ähnlich wie der Film - Song For A Raggy Boy - die allgemeine Frage wie es möglich ist, dass solche Abscheulichkeiten in einem Jugendheim vorkommen können, ohne dass diese Dinge an die Öffentlichkeit dringen. Der Film zeigt in diesem Zusammenhang ganz genau und absolut realistisch, was die Vertreter von der Kirche, den Behörden und der Politik tun, um diese grausamen Taten auf ganz raffinierte Art und Weise so zu vertuschen, dass den Tätern am Ende überhaupt NICHTS nachgewiesen werden kann. Boys Of St. Vincent - beantwortet also auch die allgemeine Frage der Bevölkerung, wie es überhaupt sein kann, dass in Jugendhilfeeinrichtungen wie zum Beispiel der Odenwaldschule, derartige Vorkommnisse jahrzehntelang nicht ans Tageslicht kommen oder im schlimmsten Fall auch niemals aufgedeckt werden.

Gerade in Einrichtungen, denen wir als Bürger eigentlich das größte Vertrauen schenken, weil wir von ihnen die größte Ehrlichkeit und Loyalität erwarten, da sie entweder im Namen Gottes handeln, oder ehrfürchtig für Nächstenliebe plädieren, kommt es immer wieder zu diesen entsetzlichen Wahrheiten, nämlich, dass Kinder Jahrzehnte lang systematisch von Priestern und Erziehern seelisch gequält, körperlich misshandelt und oder sogar sexuell missbraucht werden.

Zwar ist die Empörung seitens der Bevölkerung immer sehr groß, wenn so etwas herauskommt, und die Zeitungen sind danach wochenlang voll von skandalösen Berichten; in den seltensten Fällen jedoch, bekommen die Täter ihre gerechte Strafe dafür, was sie den Kindern angetan haben. Häufig sind die Taten verjährt, siehe Odenwaldschule, oder die Hauptverantwortlichen, also diejenigen, die in Oberster Instanz Kenntnis von den Misshandlungen hatten, schon lange Zeit verstorben. So schiebt in einem Strafprozess jeder Beteiligte die Verantwortung und die Schuld auf den nächst höheren in der Kette, indem er beweisen kann, dass er die von der Gesetzgebung her vorgeschriebenen Regeln und Vorschriften fehlerlos und absolut regelkonform eingehalten hat, und er in Ausübung seiner Tätigkeit lediglich die Anweisungen und Befehle seiner Vorgesetzten befolgte, was wir im zweiten Teil des Filmes - Späte Wahrheit - direkt vor Augen geführt bekommen.

The Boys Of St. Vincent - ist ein sehr lehrreicher und aufklärender Film über das Thema Kindesmissbrauch in kirchlichen Einrichtungen, der den Zuschauer sehr schockiert über die traurige Wahrheit zurücklässt, dass man leider so gut wie nichts gegen diese entsetzliche Form der Gewalt tun kann, und die Täter und Mitwisser am Ende fast immer straffrei ausgehen.
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