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Boy in Da Corner

Dizzee Rascal Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (3. November 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Xl/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B00009WVWU
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.292 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Sittin' Here 4:05EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  2. Stop Dat 3:40EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. I Luv U 4:05EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  4. Brand New Day 4:00EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. 2 Far 3:07EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. Fix Up, Look Sharp 3:44EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. Cut 'em Off 3:53EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  8. Hold Ya Mouf (Feat. God's Gift) 2:55EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  9. Round We Go (Ain't No Love) 4:13EUR 1,29  Kaufen 
Anhören10. Jus' A Rascal 3:39EUR 1,29  Kaufen 
Anhören11. Wot U On? 4:50EUR 1,29  Kaufen 
Anhören12. Jezebel 3:36EUR 1,29  Kaufen 
Anhören13. Seems 2 Be 3:46EUR 1,29  Kaufen 
Anhören14. Live O 3:35EUR 1,29  Kaufen 
Anhören15. Do It! 4:06EUR 1,29  Kaufen 


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Boy in Da Corner

Amazon.de

Als einer der heißesten neuen HipHop-Acts überhaupt wird der Londoner Dizzee Rascal gehandelt, und in der Tat weiß er mit seinem Debütalbum Boy In Da Corner dem weithin ausgebluteten, zynischen oder aber Konsens-HipHop aus den USA durchaus etwas entgegen zu setzen. Zwar ist das mit der Hoffnung auch bei Dizzee nicht so ganz einfach, aber zumindest versucht er aus seiner Ecke heraus, welche zu sehen, statt ihr Fehlen düster zu zelebrieren oder mit Kaugummi und rosa Zuckerwatte zu verschmieren. Entsprechend deutlich setzt sich das musikalisch von den USA ab.

Deutlich, eigentlich unverkennbar britisch, bewegt er sich weniger mit dem derzeit ziemlich ausgeleierten R&B als mit dem erheblichen Erbe des Drum'n'Bass und den klangsatten, runden Computerbassschlägen, wie man sie etwa für Produktionen des Sheffielder Elektronik-Labels Warp typisch sind. Unverdrossen setzt er Glockenspiele und fernöstlich anmutende Tonfolgen dazwischen, denen er kurz erwähnte Rockgitarren und irgendwie alberne Schlauberger-Backgroundgesänge zur Seite stellt.

Auch als Rapper kümmert sich unser schwindelanfälliger Schurke (engl.: dizzy rascal) erfreulich wenig um Regeln und Hausordnung des hippen Hop. Irgenwie nörgelig intoniert er und das gleichzeitig mit einer Kraft, die einem Ol' Dirty Bastard, der ja auch mal zu Recht als innovativer Rapper gehandelt wurde, längst abgesoffen ist. Als hätte er ähnliche Probleme wie jener, artikuliert er so huschig, dass man sich bei manchem Stück fragen kann, wie und wann genau er dabei die Busta-Rhymes-nahe Silbenschlagzahl erreichen und halten konnte. Energie ist Dizzees Problem nicht, ebenso der Mut, sein Potenzial in kreative Vorstellungskraft umzusetzen. All seinen "...haters, enemies and those who didn't believe I could make it", widmet er in den Linernotes ein herzliches "Fuck you!". Right on, Dizzee, das rockt. --Rolf Jäger


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5.0 von 5 Sternen Raus aus dem Ghetto 30. August 2004
Format:Audio CD
Texte, Sounds und spannende Strukturen - Dizzee Rascal (Dylan Mills) ist ein kraftvoller und intelligenter Innovator des Rap.
Im Rückblick ist dies „mein" Album aus 2003, es ist das Einzige, das ich immer noch regelmässig höre und mit dem ich noch nicht „fertig" bin. In meiner Musiksammlung haben dabei nicht wirklich viele Rap/Hip-Hop/Garage Alben Bestand gehabt.
Tatsächlich hat die Musik Dizzee Rascals auch fast etwas vom Blues - in den Texten, die stark um Beobachtungen und die Erlebnisse aus der Nachbarschaft um Armut, Kriminalität und den Mangel an Lebensperspektiven kreisen - und der Musik, ganz offensichtlich etwa in „Sittin`here" oder „Cut em off".
Doch mit diesem Verweis täusche ich sicher die Erwartungshaltung. Zuerst einmal ist es eine ungeheuer kraftvolle Musik, die stark vom Rhythmus aus entwickelt wurde, mit irgendwie japanisch klingenden Melodien, manche wie mit Spielkonsolen-Klängen, gezupfte Streicher, kurzen Gitarreneffekten und quietschenden Synthesizern. Die Texte sind Geschichten, Selbstgespräche, Hörspielartig manchmal inszeniert, manchmal in Call&Response Formen und Duetten gesungen, aber immer im Hypertempo - und leider im Booklet fehlend. Das alles liegt auf exakten Rhythmen aus dröhnenden, blubbernden oder wild verlaufenden Bässen, manchmal mit Einflüssen aus dem Dub, und eckig-nervösen, manchmal kraftvollen Beats entwickelt. Ueber das Ganze wird dann praktisch noch ein Archiv schräger Lieblingssounds ausgeschüttet. Beim ersten Hören ziemlich viel also.
Erster Anspieltipp ist so „Fix up, look sharp" - eher konventionell, ein BigBeat Knaller.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Burner!!! 24. Februar 2004
Von T. Vetter
Format:Audio CD
Ich habe mir die CD nur wegen den positiven Reaktionen der Headz gekauft und hatte keine großen Erwartungen.
Das mich diese Platte wirklich so umhaut, hätte ich nicht gedacht! In einer Zeit, in der soulige Hooks und Beats im HipHop wichtiger als gute Raps zu sein scheinen, kommt dieser talentierte MC aus dem Untergrund und hat in England damit sogar kommerzielle Erfolge!
Die Beats sind sehr abwechslungsreich, die meisten hören sich nach Garage oder Jungle an. Der Überburner des Album ist aber der rockige Joint "Fix Up, Look Sharp", welcher sehr eigenwillig produziert ist.
Jay-Z sagte, in den nächsten Jahren müsse ein Rapper kommen, der verdammt gut ist und gegen den Strom schwimmt. Dieser würde den HipHop aus der künstlerischen Krise ziehen. Die Tatsache, dass er Dizzee als Tour-Support eingeladen hat lässt vermuten, dass er ihn für diesen Retter hält!
Für mich das Beste was ich jemals aus England gehört habe. So Solid und Jamelia sind nichts dagegen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen abgefahren... 9. Dezember 2003
Format:Audio CD
So irre schräg und rhytmisch wie dieses album habe ich selten zu hören bekommen. Wer kein bock mehr auf eintönigen rap hat, muss sich mal diese cd reinziehen.Vor allem die Tracks 2 und 5 gehn voll ab. Rascall bringt auf jedenfall frischen sound in die charts und wirkt damit sehr zukunftsversprechend. KAUFEN !
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5.0 von 5 Sternen gut weil nicht ganz easy verdaulich 8. April 2014
Format:Audio CD
hypernervösrap. wirklich ordentliche skills und erstaunlich gut in musik gesetzter humor. man merkt der produktion an, dass die mittel nicht ausreichen, um richtig hollywood zu machen, das ist aber gar kein nachteil.
schön roh. ansonsten kann man mich mit hiphop und konsorten jagen, diese hat es mir aber angetan....
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0 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenhaftes Album 25. Mai 2008
Format:Audio CD
2003 brachte Dizzee Rascal sein Debut Album "Boy In Da Corner" auf den Markt. Für eben dieses Album erhielt er im darauffolgendem Jahr sogar den Mercury Music Prize und war damit der jüngste Künstler überhaupt der diesen Preis gewann. Doch leider ist das Album alles andere als gut, eher grottenschlecht. Es fehlt einfach an allen Ecken und Kanten. Die Beats wirken hingefuscht, die Melodien wirken unausgereift und klingen alles andere als gut. Zudem kommen Dizzes Raps, welche doch leider zur damaligen Zeit nicht besonders toll waren. Er hat zwar Talent, aber dieses nutzt er leider nicht. Seine Stimme ist auch gewöhnunsgebedürftigt. Aber wenn er seine Stimmt besser zur Geltung bringen würde, bzw besser einsetzen, wäre das Album schon einen Tick besser.
"Sittin' Here" ist ja schon nicht besonders gut, aber "Stop Dat", "I Luv U", "Brand New Day" und "2 Far" sind allesamt noch viel schlechter. "Fix Up, Look Sharp" soll wohl etwas nach Oldschool klingen, doch auch dieses misslingt total. Der einzige Track der noch annährend gut ist, ist "Hold Ya Mouf". Der Rest wirkt einfach nur so zusammengewürfelt. Wie kann sich so ein Album denn immerhin über 250.000 mal verkaufen? Sicher, Dizzee Rascal kann sicherlich gute Musik machen, aber überzeugen tut er mit diesem Album beim besten Willen nicht. Zum Teil klingt das ja schon ein bisschen nach Techno. Mit anderen Produktionen wäre das Album ja vielleicht gar nicht mal schlecht, aber so. Leider kenne ich Dizzes andere Alben nicht, so kann ich leider keine Vergleiche anstellen.
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